Future-on-Wings e.V.

WOHIN AUF SCHWINGEN?

 

Anhaltspunkte für die Gestaltung

zukunftsfähiger Nord-Süd-Ost-West-Beziehungen

Bio-Baumwolle,  ERNERGIEWENDE,  BIOKOST,  NATUR- UND UMWELTSCHUTZ,  MEERESSCHUTZ,  ÜBERWINDUNG DER AUSBEUTUNG KINDERN MACHEN FORTSCHRITTE

Zukunftsfähigkeit ...

... braucht Globalisierung der Möglichkeit, Wohlstand mitmenschlich gestalten und naturverträglich ausrichten zu können.

Jede/r ist gefragt!

 

 

 

 

 

 

 

"Man kann nicht in die Zukunft schauen,

aber man kann den Grundstein

für etwas Zukünftiges legen ..."

 

Antoine de Saint-Exupéry

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bitte um Mitwirkung an der Entwicklung einer interkontinentalen Lernaktion

Im durchaus quirligen Alltagsgeschäft unseres kleinen Vereins droht eines der Basisvorhaben immer wieder aus dem Blick zu geraten. Und das ist: Storchenfiguren suchen als "Future-Scouts" Orte auf, wo etwas über den "noch unentdeckten Kontinent Zukunft" zu erfahren ist. Dort sollen Menschen - auch später - gut leben können ohne einander arm zu machen und das Leben ihrer Naturumwelt zu zerstören.

Die "Scouts" fragen hier nach "Beweggründen" für eine nachhaltige Entwicklung und zugleich nach "Anhaltspunkte" dafür, was in Richtung "Zukunftsfähigkeit" noch zu tun ist.  

Für Kinder bis zehn, elf oder zwölf Jahre sollte diese Aufgabe unsere Stoffstörchin Adele übernehmen, ältere sollten von einer Storch-Skulptur aufgesucht werden, die Künstler/innen gemeinsam mit Schüler/innen entwickeln. Beides mussten wir aber immer wieder hinten an stellen. Letztlich fehlten es uns an  Ressourcen zur Umsetzung dieser schönen Idee.  

Die folgenden Fragen sollten ein Element dieses Vorhabens werden. Fragen, welche mit den "Future-Scouts" wandern. Aus den Antworten sollten unter Anleitung von Kunst- Englisch- oder Französischlehrer/innen "Statement/Foto-Ausstellungen entwickelt werden, die dann wiederum als "wandernde Wegweiser" von Ort zu Ort wandern - um Wege zur Zukunftsfähigkeit aufzuzeigen.

Es wäre sehr schön, wenn sich bei uns Menschen einfinden könnten, die an der Verwirklichung des Vorhabens mitarbeiten möchten.

Das Folgende ist ein erster Versuch zur Formulierung von Fragen, die den Future-Scouts mit auf dem Weg gegeben werden sollen.

Wir suchen die Zusammenarbeit mit pädagogisch geschulten Mitmenschen verschiedener Zungen, die daraus für Kinder verschiedener Alters nachvollziehbare Fragen / Texte machen möchten, die dann als  Basis von internationalen Lernprojekten dienen können.

Da wir dafür derzeit keine Mittel zur Verfügung haben, müsste das entweder auf  ehrenamtlicher Basis geschehen, oder wir überlegen gemeinsam einen Weg zur Finanzierung.

Entwicklung?

Wo der Fortschritt auftrat ...

... wuchs hinterher oft kein Gras mehr! Naturschutz und die Entwicklung menschlichen Wohlstands schienen lange ein unvereinbarer Widerspruch zu sein. 

In Rio bekannten 180 Staatschefs:

Das soll sich jetzt ändern. 

Was aus der Sicht des 1992 in Rio tagenden "Weltgipfels" zu tun ist, damit  Wohlstand mitmenschlich und naturverträglich und deshalb auch in Zukunft voranschreiten kann, wurde in der Agenda 21, der Waldkonvention, der Klimakonvention und der Konvention zum Schutze der biologischen Vielfalt  festgehalten. Doch ändert sich die Welt in rasendem Tempo. Und so müssen die  Ziele und Mittel ständig neu ermittelt werden.

Dabei sind alle gefragt.

Bis in die 1990er Jahre misstrauten die meisten Regierungen der einst so genannten "Entwicklungsländer" den Forderungen nach mehr Umweltschutz. Die wurde vornehmlich aus der so genannten "entwickelten Welt" oder von Vertretern der als "rückständig" angesehenen Urbevölkerung im eigenen Land vorgebracht.

Viele befürchteten einen neo-kolonialen Trick, mit dem die an Kapital armen (aber an Rohstoffen oder genügsamen Arbeitskräften reichen) Länder der ehemaligen Kolonien daran gehindert werden sollen, sich zu reichen Industrieländern zu entwickeln

Ein über viele Jahre die UN Konferenzen bestimmender Streit, ob "Umwelt" oder  "Entwicklung" wichtiger sei,  mündete in etwa die folgende Faustregel:

 

Alle sollen nach ihren Bedürfnissen leben können, ohne dabei die Grundlagen der Entwicklung einer guten Zukunft für alle zu untergraben.

Weitere Definitionen für Nachhaltige Entwicklung  und Informationen zu deren Geschichte gibt es beim Online Lexikon für Nachhaltigkeit

 

Was heißt das für unsere Suche

nach dem neuen "Kontinent Zukunft?

 

Nach eigenen Bedürfnissen

leben können?

Alle sollen also die Dinge erreichen können, die sie benötigen, damit sie sich wohl fühlen können. Aber jeder Mensch ist verschieden!  Jeder bedarf anderer Dinge!

Um Anhaltspunkte dafür zu bekommen, was die Menschen zu ihrem Glück benötigen,  müssten viele unterschiedliche Menschen beiderlei Geschlechts, die unterschiedlich alt sind und an verschiedenen Orten leben, ihre Wünsche äußern..  

Die ersten Fragen, die unsere "Future-Scout" Störche auf ihren Entdeckungsreisen stellen, heißen deshalb: 

 

Welche Dinge brauchst du damit du dich wohl fühlen kannst? (Welche Dinge benötigen Sie, damit Sie sich wohlfühlen können?)

Und etwas anders gefragt:

 

Welche Dinge fehlen dir (Ihnen) noch zu deinem (Ihrem) Glück?

Da sich ein jeder Mensch entwickelt und im Leben voran kommen möchte, ist die nächste Frage:

 

Welche Dinge wirst du (werden Sie) wohl später im Leben, benötigen?

Aber kein Mensch kann auf Dauer glücklich sein, wenn es nur ihm selbst gut ginge!

Also ist die nächste Frage:

 

Was benötigen andere Menschen in deiner Stadt oder auch in einer anderen Gegenden der Welt, die du kennst oder von denen du gehört hast?

Auch Tiere und Pflanzen haben Bedürfnisse. Und auch die möchten wir in Erfahrung bringen

 

Welche Dinge brauchen Tiere, welche Dinge brauchen Pflanzen,

die du kennst?  

Nachdem wir etwas genauer wissen, welche Dinge für ein besseres Leben erreichbar sein sollten, wissen wir aber noch nicht genug. Wir wissen nicht, ob die Erfüllung aller dieser Wünsche überhaupt nachhaltig möglich ist. Denn die Natur und die Menschen können diese Dinge nicht unbegrenzt herstellen. Ein Zuviel in zu kurzer Zeit kann bedeuten, dass in Zukunft gar nichts mehr wächst und immer weniger nach ihren Bedürfnissen leben können.  

 

Was gefährdet Grundlagen der Entwicklung? 

Die von den Menschen benötigten Dinge müssen erarbeitet und an den Ort gebracht werden, wo sie gebraucht werden. Sind sie verbraucht oder nicht mehr gelitten, muss Ersatz her. 

Auch Naturdinge müssen nachwachsen, damit sie auch in Zukunft existieren und als Rohstoffe oder Erholungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen.

Welche Probleme können bei der Herstellung und dem Transport der begehrten Dinge auftauchen? Die Arbeit kann etwa so ungesund oder anstrengend und der Arbeitstag so lang sein, dass sich die Arbeitskraft nicht mehr erholen kann und die Menschen, die für das Lebensglück anderer arbeiten, selbst nicht glücklich leben können.

Menschen, Tiere und Pflanzen können unter den Abfällen oder dem Abwasser leiden, die bei der Produktion und beim Transport der begehrten Dinge anfallen. Die Bodenfruchtbarkeit kann durch das "Doping" von Feldern mit Kunstdünger und Pflanzenschutzmittel nachlassen und Wasserressourcen übernutzt werden.

Pflanzen und Tiere können dabei ihre Fähigkeit einbüßen, nachzuwachsen. Sie können sogar aussterben.

Auch der Verbrauch der begehrten Dinge kann ernste Probleme bereiten.

 

Die nächsten Fragen sind also

 

Was kann die Grundlagen eines guten Lebens (oder deren Weiterentwicklung) gefährden?

Etwas genauer?

 

Welche Dinge, die du oder andere Menschen begehren, verdunkeln durch Art und Ausmaß ihrer Herstellung, ihren Transports oder ihres Verbrauchs die Zukunftsaussichten der Störche und anderer Lebewesen?

Wird fortgesetzt..

(Kritik und Anregungen sind herzlich willkommen)