Auch in diesem Jahr beteiligte sich Future-on-Wings am
entwicklungspolitischen Bildungsprogramm im Rahmen der
Importshopmesse.
Bei uns kommt das Wasser
aus dem Hahn!
Austrocknende
Böden! Zeitweise versiegende Flüsse und verlandende Seen! Stets weitere
Wege zum kostbaren Nass! Menschen ohne Sanitärversorgung und Zugang zu
sauberem Trinkwasser! Wo es Wasser im Überfluss gibt,
scheint kein Hahn nach solchen Problemen zu krähen. Was würde es auch
nutzen, wenn in den an Wasser reichen Weltregionen weniger verbraucht
würde?
Dennoch hängen
Wasserverschwendung hier und Wasserkrise dort zusammen. Für
eingeführte Produkte wie
Baumwolle, Futtermittel, Ananas oder Rosen
entnehmen bzw. verschmutzen wir ein Vielfaches der im eigenen Land
verbrauchten Menge Wasser.
Für deren
Herstellung werden große Mengen benötigt – zum Beispiel für die
Bewässerung landwirtschaftlicher Felder in trockenen Gebieten. Nicht
selten verschärfen wir so die Wasserkrise in den Herkunftsländern der
begehrten Güter.
Aber wie lange
ist dies noch möglich? Sind Handelsbeziehungen zukunftsfähig, denen die
Nachhaltigkeit der Produktivität von Produktionsorten oder -methoden egal sind? Es
scheint notwendig herauszufinden, an welcher Importware (wo) wie viel
Wasserverbrauch „hängt“ - und welche Probleme damit (für wen) „verbunden“
sind!
Erkenntnisse aus der
Blackbox
Zur Ergründung
dieser Fragen konnten die Schüler/innen Erkenntnisse aus einer Blackbox
ziehen.
Diese steht für die Undurchsichtigkeit des Weltmarkts. Bilder von Waren
des alltäglichen Bedarfs kleben an deren Oberfläche.
Daran befestigte
Fäden führen in die Tiefen der Box – zu den notwendigen Erkenntnissen.
Das
„Herausfinden“ wurde mit Quizfragen begleitet. Vor- und Nachteile von
Lösungsvorschlägen wurden diskutiert und bewertet.
Gleichgewichtsübung
Grundschüler/innen basteln nach Anleitung Mobiles. An Bilder begehrter
Importwaren werden – entsprechend ihres Wasserverbrauchs – gemalte
Badewannen gehängt. An denen hängen wiederum Bilder von (und einfache
Infos über) Menschen, Tiere und Pflanzen, die unter Wassermangel zu leiden
haben, solange wir weltweit die Regeln für Wasserverbrauch nicht so
gestalten, dass genug für alle bleibt.







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