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Future-on-Wings e.V. |
WARUM AUF SCHWINGEN?Beweggründe für eine nachhaltige Entwicklung Ungleiche Entwicklungschancen gefährden eine zukunftsfähige Entwicklung |
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KURZ & SCHLECHT |
Ohne eine breite Teilhabe an der Gestaltung der gemeinsamen Zukunft, ohne Entwicklungsgerechtigkeit und ohne Umweltverträglichkeit kann Wohlstand nicht nachhaltig entwickelt werden.
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Frauen in Deutschland besonders benachteiligtFrauen erhalten in Deutschland im Schnitt 22 Prozent weniger Lohn und Gehalt als ihre männlichen Kollegen. Damit liegt Deutschland europaweit ganz hinten. Der europäischer Durchschnitt dieser Diskriminierungsrate beträgt 15 Prozent. Berufe in denen viele Frauen arbeiten werden im Durchschnitt schlechter bezahlt. Die Hälfte aller Frauen arbeitet zudem Teilzeit. Frauen leisten weniger Überstunden und unterbrechen ihre Laufbahn häufiger für eine Kinderpause. Alte Rollenbilder, fehlende Kitaplätze und das "Hausfrauenmodell" unterstützende Steuerrecht (Ehegattensplitting) und unterstützen diese Situation. |
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In der EU verdienen Frauen 17 Prozent weniger als die MännerSeit der Grundsatz "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit" im Jahr 1975 in der EU gesetzlich verankert sei hat sich die Lücke allerdings halbiert. Frauen sind inzwischen deutlich besser qualifiziert als Männer, 60 Prozent der Hochschulabsolventen sind weiblich. Doch noch immer verdienen in der EU Frauen 17 Prozent weniger als die Männer. Gerechnet auf ein Arbeitsleben macht das im Schnitt 160.000 Euro aus. Mit 23,9 Prozent Lohngefälle liegt Deutschland über diesem Mittelwert, nur in Österreich (25,5 Prozent) und Estland (30,3 Prozent) ist das Ergebnis noch schlechter. Entweder oder! Spitzenreiter
sind ausgerechnet Italien (4,4 Prozent) und Malta (5,2 Prozent), deren
Frauen- und Familienbild nicht zu den fortschrittlichsten in der EU
gehört. Finnland auf dem Weg zur Besserung? In Finnland verdienen Frauen im Schnitt 20 Prozent weniger als Männer. Aber hier gibt es ein Gesetz, das Unternehmen mit mehr als 30 Mitarbeitern verpflichtet, einen Gleichstellungsplan zu entwickeln. Er muss die aktuelle Lohnverteilung zwischen Männern und Frauen sowie ein Konzept enthalten, wie die Lohnlücke geschlossen und die Gleichstellung befördert werden kann. Was sind die Gründe? Direkte Diskriminierung ist in der EU verboten und dürfte sich auch kaum finden lassen. Die Lücke entsteht, weil Frauen andere Jobs anstreben oder bekommen als Männer. Kassiererinnen im Supermarkt verdienen weniger als Lagerarbeiter. Die EU fordert deshalb Regierungen dazu auf, in den Lehrplänen der Schulen darauf zu achten, dass Mädchen für einst typische Männerberufe motiviert werden. Ein weiteres Problem ist die familiäre Belastung vieler Frauen, die Vollzeitarbeit, Überstunden, gewerkschaftliches Engagement und berufliches Fortkommen behindert |
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Soziale Auslese hemmt geistiges ProduktivvermögenIn Deutschland haben nur fünf Prozent der Studierenden einen Vater mit Hauptschulabschluss. In der gesamten Bevölkerung beträgt der Anteil 12 Prozent. Etwa 30 Prozent eines Jahrgangs beginnt hier ein Studium. Damit liegt Deutschland in Europa auf dem vorletzten Platz. In Tschechien studiert die Hälfte und in den Niederlanden fast 60 Prozent eines Jahrgangs. Eine der Ursachen wird in der starken sozialen Schichtung in Deutschlands Schulsystem gesehen. Über den zweiten Bildungsweg gelangen nur knapp 5 Prozent zu einem akademischen Abschluss. Allerdings ist das System der Berufsausbildung in Deutschland auch attraktiver als in anderen europäischen Ländern. |
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