Future-on-Wings e.V.

WOHIN AUF SCHWINGEN?

Anhaltspunkte zur Gestaltung zukunftsfähiger

Nord-Süd-Ost-West-Beziehungen

Zukunftsfähigkeit braucht die Möglichkeit, ...

WOHIN AUF SCHWINGEN?

 

 

FUTURE LINKS

Natur- und Umweltschutz

 

 

"Die Schönheit der Dinge
lebt in der Seele dessen,
der sie betrachtet."

David Hume
 

 

Nutzen, Vielfalt und Schönheit der Naturumwelt

wahrnehmen und bewahren zu können.

KURZ & GUT:

NATUR & UMWELTSCHUTZ MACHEN FORTSCHRITTE

Umweltbewusstsein :: Klimafreundlich heizen :: Antistromtod-Resolution:: Aalschutz in letzter Minute :: Turmfalkenschutz :: Lebensraum für Wiesenbrüter :: 14 Prozent Bio-Fisch beo COOP SCHWEIZ

Umweltbewusstsein

Zwischen April und Juli 2006 wurden 2000 Deutsche nach ihrer Haltung zum Umweltschutz gefragt. 93 Prozent von ihnen antworteten, dass sie Umweltschutz für "wichtig" halten.

Vor sechs Jahren nach den drängendsten Problemen gefragt, wurde Umweltschutz noch auf Rang 4 gewählt. Heute steht er an Platz 2 - hinter der Arbeitslosigkeit.

Der Präsident des Bundesumweltamtes sieht den Grund für den Meinungswandel im Klimawandel, den inzwischen fast jeder spürt.

 

Quelle: Taz vom 6.12.2006

Heizen mit "klimafreundlichen" Holzpellets

ist zunehmend lukrativ

Holzpellets sind ein nachwachsender Rohstoff und C02 neutral. Im Vergleich zu fossilen Energieträgern sind sie deutlich billiger. Die Ausgaben für Brauchwasserspeicher, Kamin und hausinterne Wärmeverteilung sind bei einer Pelletheizung gleich hoch wie bei einer Gasterme, aber diese ist derzeit noch zum halben Preis zu haben. Bisher fangen staatliche Förderprogramme wie etwa das C02 Gebäudesanierungsprogramm einen Teil der Mehrkosten auf.  Diese lassen sich so auf 2000 Euro reduzieren. Dafür bringt jeder Liter Heizöl, der durch Holzpellets ersetzt wird, derzeit eine Einsparung von etwa 25 Cent. Ein Haus, das 2000 Liter Heizöl im Jahr benötigt spart somit pro Jahr 500 Euro Heizkosten.

 

Quelle: Taz vom 13.Oktober 2005

 

Der Deutsche Energie-Pellet-Verband e.V. (DEPV) rechnet bis Ende des Jahres 2006 mit rd. 70.000 Pelletheizungen in Deutschland. Durch die Erhöhung der Rohstoffpreise und die stark gestiegenen Nebenkosten sei der Pelletpreis im letzten halben Jahr auf einen Höchstwert von 250 Euro pro Tonne gestiegen. Selbst bei dem momentanen Preisen zwischen 200 und 250 Euro pro Tonne seien Pellets immer noch mindestens 20 Prozent billiger als Öl und Gas. Zudem sind Holzpellets im Gegensatz zu Öl und Gas nicht von der Mehrwertsteuererhöhung betroffen und werden weiterhin mit 7 Prozent besteuert.

 

Quelle: http://www.iwr.de/news.php?id=9637 12.01.2007 10 Uhr

Aalschutz in allerletzter Minute

Die EU Fischereiminister einigen sich nach zweijährigen Verhandlungen auf einen Rettungsplan für den europäischen Aal. Bis 2013 sollen 60 Prozent der gefangenen Jungtiere (Glasaale) wieder ausgesetzt werden. Nur noch 40 Prozent dürfen direkt in den Verkauf gehen. Die Nachfrage nach dem delikaten Glasaal besonders in Asien ist aber nicht leicht im Griff zu bekommen, denn für ein Kilo lassen sich bis zu 600 € verdienen.

Die Geburtsstätte der Aale ist die Sargassosee in der Nähe der Bahamas Nach drei Jahre Wanderschaft durch den Altantik gelangen sie an die Küsten Europas. Eigentlich würden sie in flussaufwärts in die Binnengewässer schwimmen um nach etwa 25 Jahren den Weg zurück zur Sargassosee zu machen um dort zu laichen und zu sterben. Neben Abfischen der Elterngenerationen macht möglicherweise auch der Klimawandel dem Aal zu schaffen, der eine Änderung der Oberflächentemperatur und der Strömungsverhältnisse bewirkt.

Die betroffenen EU Mitgliedsstaaten sollen nun bis 2008 Mangementpläne entwerfen, der eine Bestandsaufnahme enthält. Ab 2009 müssen 35 Prozent und ab 213 60 Prozent der Glasaale gefangen und in Binnengewässer ausgesetzt werden.

Quelle: Taz vom 16.Juni 2007

BfN fordert mehr Meeres-Schutzgebiete

Nach Ansicht des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) sind ausreichend große Schutzgebiete an den Küsten und Meeren für den Erhalt der marinen Biodiversität notwenig. Weltweit wurden zwar bis jetzt über 4000 Schutzgebiete im Meer eingerichtet, doch decken sie nur 0,65 % der Meeresfläche ab. Meere und Ozeane bedecken 71% der Erdoberfläche und geben durch ihr enormes Volumen 90% der Biosphäre Raum.

Quelle: BfN Pressemitteilung 30.4.08

Berliner Heilandsgemeinde erhält Plakette "Lebensraum Kirchturm"

Die Berliner Heilandskirche ist als erste Kirche bundesweit vom NABU und dem Beratungsausschuss für das Deutsche Glockenwesen mit der Plakette „Lebensraum Kirchturm“ ausgezeichnet worden. Die Evangelische Kirchengemeinde Moabit West erhält die Ehrung als Dank für die Unterstützung einer erfolgreichen Turmfalkenbrut und in Anerkennung ihres besonderen Engagements im Natur- und Artenschutz. Die Heilandskirche ist bereits seit vielen Jahren „Herberge“ für den vom NABU zum Vogel des Jahres 2007 gekürten Turmfalken

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Lebensraum für Wiesenbrüter

Feuchtgebiete sind in Deutschland selten geworden. Durch Entwässerung oder Bebauung verschwinden  in Deutschland immer mehr Feuchtgebiete und damit der Lebensraum unserer heimischen Wat- und Wiesenvögel. Der NABU will dem Artensterben etwas entgegen setzen und in den Bornhorster Huntewiesen bei Oldenburg Flächen kaufen, um diese wiesenbrütergerecht zu entwickeln. Zwei wertvolle Hektar stehen nun zum Kauf. Helfen Sie uns, das Vogelparadies zu vergrößern!

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Osteuropäische Moore sollen wieder vernässt werden.

Infolge der wirtschaftlichen Veränderungen seit dem Fall des Eisernen Vorhangs liegen insbesondere in Weißrussland, Ukraine und der Russischen Föderation erhebliche Flächen brach, die ehemals Moorflächen waren und vorwiegend für landwirtschaftliche Zwecke trockengelegt oder intensiv genutzt wurden. Die Bedeutung dieser Flächen für das globale
Klima ist erst seit kurzem ins Blickfeld der Politik gerückt. Moore können, je nach Nutzungsform, sowohl als Emissionsquelle als auch als Speicher von Treibhausgasen wirken und spielen somit eine wichtige Rolle im globalen Kohlenstoffkreislauf

Für diese Länder wurden nun in nationalen Aktionsplänen festgehalten, wie sie mit Hilfe von Geldern aus dem CO2-Handel die Degradierung ihrer riesigen Moorflächen minimieren und deren Renaturierung vorantreiben können.

Um diese Bemühungen zu unterstützen, fördern das Bundesumweltministerium (BMU), die Michael Succow Stiftung, die Royal Society for the Protection of Birds (RSPB) und der Bird Life-Partners APB die Wiedervernässung von zunächst 10.000 Hektar degradierte Moore in Weißrussland.

Quelle: Presseerklärung des Bundesamtes für Naturschutz

COOP SCHWEIZ verkauft zu  14 % Bio-Fisch

Der Schutz der Meere und die Förderung eines umweltgerechten Konsums von Meeresprodukten ist das wichtige Schwerpunktthema einer Partnerschaft
zwischen der Coop Schweiz und dem WWF. Coop hat inzwischen vier akut bedrohte Fischarten aus dem Sortiment genommen (Zackenbarsch, Rochen,
Beryx und Blauflossen-Thun). Der WWF ist nun mit weiteren Fischanbietern im Gespräch.
Mit rund 40 Artikeln aus kontrollierten Bio-Aquakulturen ist die Coop Schweiz die Fischanbieterin mit dem größten Bio-Sortiment. Rund 60 % der
bei Coop verkauften Garnelen sind bio-zertifiziert, bei Zuchtfischen ist es gut ein Drittel. Am gesamten Sortiment gemessen, machen Bio-Fische
und Meeresfrüchte 14% aus

http://www.fair-fish.ch/wissen/nachhaltig/

Quelle BioFach Newsletter Nr. 152 vom 10.08.2007