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INHALT Weißstörche im Tschad
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Weißstörche im Tschad |
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Zweitwichtigstes Überwinterungsgebiet Neben dem Sudan ist der Tschad das zweitwichtigste Überwinterungsland der Weißstörche in Afrika. Etwa die Hälfte von ihnen beendet hier ihren Herbstzug mit einer mehrwöchigen Rast. Historische Daten legen nahe, dass der Tschad-See einer der wichtigsten Überwinterungsgebiete des Weißstorches in Zentralafrika ist. In der Region sind Storche sowohl der der West- als auch der Ostzugrouten anzutreffen. Im Gegensatz zum Sudan verbringt im Tschad aber nur selten ein Storch den ganzen Winter. Etwa im Dezember fliegen die Störche in den Sudan um entweder hier zu überwintern oder noch weiter in den Süden zu ziehen. |
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Afrikanische Seen verschwinden rasend schnell Der UNEP-Atlas markiert katastrophale Lage der Süßwasser-Reserven |
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Die Erhaltung der Seen kann nur Länder übergreifend geschehen Nach Schätzungen der UNEP gibt es in Afrika rund 680 Seen mit einem Wasservolumen von etwa 30.000 Kubikkilometer. Das ist das weltweit größte Süßwasservolumen aller Kontinente. Die Seen sind eine wichtiges Reservoir für Trinkwasser und wichtige Nahrungsquelle. Aus den afrikanischen Seen werden jährlich 1,4 Mio. Tonnen Fische gefangen, 14 Prozent davon entfallen auf Ägypten. Die Erhaltung der Seen kann nur Länder übergreifend gelingen. So ist etwa das Volta-Flusssystem, das von den Staaten Burkina Faso, Ghana, Mali, Togo, Benin und der Elfenbeinküste genutzt wird, ein Grund zur Besorgnis. Innerhalb der kommenden zwei Jahrzehnte wird sich die Bevölkerungszahl in der Region auf 40 Mio. verdoppeln. Damit wird auch der Wasser-Konsum steigen. Doch in den vergangenen 30 Jahren hat die Zahl der Niederschläge in dieser Region deutlich abgenommen. Dagegen hat die Zahl der Dämme und Flussverbauten in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Hinzu kommt eine noch größere Menge an ungeklärten Abwässern aus Haushalten, der Landwirtschaft und der Industrie. Umweltverschmutzung hat zu einem massiven Rückgang der Fischerträge geführt, insbesondere im Nildelta, aber auch im Tschad-See.
Der Tschadsee, einst einer der weltweit größten Binnenseen, verlandet.
Einst war er ein riesiger Inlandsee, und noch vor 40 Jahren hatte er ein Ausmaß von 38.850 Quadratkilometer. Neue Satellitenbild hatten bereits einen Rückgang auf 1.295 Quadratkilometer gezeigt. Allerdings schwankt der Seespiegel stark Der See ist in großen Teilen nur ein Meter und selbst an seiner tiefste Stelle nur sieben Meter tief. Deshalb ist sein Zustand auch stark von den Regenfällen in seinen Einzugsgebieten abhängig. Wikipedia gibt seine derzeitige Ausdehnung mit 23.000 kmē an. Schwindende Feuchtbiotope
Dramatisch ist auch der Wasserrückgang im größten See Afrikas, dem Viktoria-Sees. 30 Mio. Menschen leben rund um das 68.800 Quadratkilometer große ostafrikanische Gewässer, das die zweitgrößte Süßwasserreserve der Welt bildet. Die Bevölkerungsdichte ist mit 1.200 Einwohnern je Quadratkilometer extrem hoch. Geschätzte 150.000 Quadratkilometer Fläche fällt der Land-Degradation jährlich zum Opfer.
Der ökologische Zustand des Viktoriasees ist durch die schnell wachsende
Bevölkerung hochgradig gefährdet, ebenso durch den Kahlschlag der
natürlichen Vegetation entlang der Uferlinie, die boomenden
Fischexportindustrie, die Einführung verschiedener exotischer Pflanzen-
und Tierarten, das Verschwinden von 50 Prozent der heimischen
Fischarten, übermäßiges Algenwachstum und das Ablassen von ungeklärtem
Abwasser aus Industrie und menschlichen Siedlungen. |
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In Frieden und Würde - gut - leben Interaktionen für Zukunftsfähigkeit |
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Dezentrale ländliche Entwicklung in den Regionen |
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EIRENE - Internatonale Christliche Friedensdienste: Dienst zur Unterstützung behinderter Menschen Mediation zwischen Viehhaltern und Bauern im Tschad Kleinprojekte |
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Ein LKW für das Umweltzentrum CREFELD im Tschad |
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Mit offenen Karten - Tschad u. der Glanz des schwarzen Goldes |