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Westroute  (Mit der Westzieherin Lena unterwegs)

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INHALT

Weißstörche im Tschad 

Basisdaten zum Tschad  

Tschad News

Natur- und Umwelt

 

 

 

 

 

Weißstörche im Tschad 

Zweitwichtigstes Überwinterungsgebiet

Neben dem Sudan ist der Tschad das zweitwichtigste Überwinterungsland der Weißstörche in Afrika.

Etwa die Hälfte von ihnen beendet hier ihren Herbstzug  mit einer mehrwöchigen Rast. Historische Daten legen nahe, dass der Tschad-See einer der wichtigsten Überwinterungsgebiete des Weißstorches in Zentralafrika ist. In der Region sind Storche sowohl der der West- als auch der Ostzugrouten anzutreffen.

Im Gegensatz zum Sudan verbringt im Tschad aber nur selten ein Storch den ganzen Winter. Etwa im Dezember fliegen die Störche in den Sudan um entweder hier zu überwintern oder noch weiter in den Süden zu ziehen. 

 

NABU: Tagebuch zur Storchenreise
21.10.09 - Gertrud und Hobor fühlen sich wohl / Hobor am 20. Oktober 2009
Die Ebene, in der sich Hobor aufhält, ist von einer Baumsavanne umgeben.

Die Sender-Störche Gertrud und Hobor scheint es im Tschad gut zu gefallen, denn es sieht nicht so aus, als wenn sie in der nächsten Zeit aufbrechen wollen, um weiter nach Süden zu fliegen. Gertrud befindet sich in einer von ausgetrockneten Wasserläufen durchzogenen Ebene nahe der Grenze zu Kamerun. Sie fliegt den einen Tag acht Kilometer nach Süden um am nächsten Tag umzukehren und dann 18 Kilometer nach Nordwesten zu fliegen.

Hobor hat sein Rastgebiet immer noch 350 km östlich von Gertruds derzeitigem Standort. Die letzten beiden Tage hat er sich in einer zwei Quadratkilometer großen, flachen und baumlosen Ebene aufgehalten. Im Satellitenbild sieht es fast so aus, als wenn diese Ebene nach der Regenzeit unter Wasser stehen könnte. Rund um die Ebene erstreckt sich die Baumsavanne.

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Afrikanische Seen verschwinden rasend schnell

Der UNEP-Atlas markiert katastrophale Lage der Süßwasser-Reserven

Die Erhaltung der Seen kann nur Länder übergreifend geschehen

Nach Schätzungen der UNEP gibt es in Afrika rund 680 Seen mit einem Wasservolumen von etwa 30.000 Kubikkilometer. Das ist das weltweit größte Süßwasservolumen aller Kontinente. Die Seen sind eine wichtiges Reservoir für Trinkwasser und wichtige Nahrungsquelle. Aus den afrikanischen Seen werden jährlich 1,4 Mio. Tonnen Fische gefangen, 14 Prozent davon entfallen auf Ägypten.

Die Erhaltung der Seen kann nur Länder übergreifend gelingen. So ist etwa das Volta-Flusssystem, das von den Staaten Burkina Faso, Ghana, Mali, Togo, Benin und der Elfenbeinküste genutzt wird, ein Grund zur Besorgnis. Innerhalb der kommenden zwei Jahrzehnte wird sich die Bevölkerungszahl in der Region auf 40 Mio. verdoppeln. Damit wird auch der Wasser-Konsum steigen. Doch in den vergangenen 30 Jahren hat die Zahl der Niederschläge in dieser Region deutlich abgenommen.

Dagegen hat die Zahl der Dämme und Flussverbauten in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Hinzu kommt eine noch größere Menge an ungeklärten Abwässern aus Haushalten, der Landwirtschaft und der Industrie.

Umweltverschmutzung hat zu einem massiven Rückgang der Fischerträge geführt, insbesondere im Nildelta, aber auch im Tschad-See.

 

Der Tschadsee, einst einer der weltweit größten Binnenseen, verlandet.

An den See grenzen neben Tschad auch Niger und Nigeria - drei Länder mit den weltweit am schnellsten wachsenden Bevölkerungszahlen. Der steigende Bedarf an Wasser zur Bewässerung dieser Region lässt Flüsse und Bäche, die den See speisen, austrocknen, so dass der Tschadsee bald völlig verschwunden sein könnte.

Einst war er ein riesiger Inlandsee, und noch vor 40 Jahren hatte er ein Ausmaß von 38.850 Quadratkilometer. Neue Satellitenbild hatten bereits einen Rückgang auf 1.295 Quadratkilometer gezeigt. Allerdings schwankt der Seespiegel stark Der See ist in großen Teilen nur ein Meter und selbst an seiner tiefste Stelle nur sieben Meter tief. Deshalb ist sein Zustand auch stark von den Regenfällen in seinen Einzugsgebieten abhängig. Wikipedia gibt seine derzeitige Ausdehnung mit  23.000 kmē an.

Schwindende Feuchtbiotope

Feuchtbiotope - sehr oft mit Flusssystemen und Seen in Verbindung gebracht - sind wichtig für den Erhalt von Ökosystemen und zur Filterung von Wasser. Wichtige Feuchtbiotope sind das Okavango-Delta und die Bassins des Viktoria-Sees und des Tschad-Sees sowie die Mündungsgebiete der großen Flüsse Kongo, Sambesi und Niger. In den vergangenen 30 Jahren sind die Feuchtgebiete dieser Regionen geschrumpft. Trauriger Rekordhalter ist der Niger: 80 Prozent der Feuchtgebiete sind in den vergangenen 20 Jahren verschwunden.

Dramatisch ist auch der Wasserrückgang im größten See Afrikas, dem Viktoria-Sees. 30 Mio. Menschen leben rund um das 68.800 Quadratkilometer große ostafrikanische Gewässer, das die zweitgrößte Süßwasserreserve der Welt bildet. Die Bevölkerungsdichte ist mit 1.200 Einwohnern je Quadratkilometer extrem hoch. Geschätzte 150.000 Quadratkilometer Fläche fällt der Land-Degradation jährlich zum Opfer.

Der ökologische Zustand des Viktoriasees ist durch die schnell wachsende Bevölkerung hochgradig gefährdet, ebenso durch den Kahlschlag der natürlichen Vegetation entlang der Uferlinie, die boomenden Fischexportindustrie, die Einführung verschiedener exotischer Pflanzen- und Tierarten, das Verschwinden von 50 Prozent der heimischen Fischarten, übermäßiges Algenwachstum und das Ablassen von ungeklärtem Abwasser aus Industrie und menschlichen Siedlungen.

Quelle: pte 02.11.2005 Bericht von Wolfgang Weitlaner

 

 

Basisdaten zum Tschad

Landeskundliche Informationsseiten (LIS)

Kinderarbeit im Tschad

Netzwerk Afrika Deutschland e.V.

Auswärtiges Amt

Spiegel-Online Länderlexikon

laenderkontakte.de

WIKIPEDIA

In Frieden und Würde - gut - leben  Interaktionen für Zukunftsfähigkeit

GTZ

Dezentrale ländliche Entwicklung in den Regionen
von Mayo-Kebbi und Ouaddaï/Biltine

Ärzte ohne Grenzen

Erdölprojekt Tschad / Kamerun

Internationale Aufmerksamkeit empfinden die Menschen in
der Ölregion als wirksamen Schutz und Ermutigung. Sie
haben sich organisiert und vertreten ihre Forderungen.

ngo online 2005

Erdölförderung und Menschenrechtsverletzungen  im Tschad

amnesty international

 Länderbericht Tschad/Sudan 

amnesty international

 Jahresbericht 2006 Tschad

 Berichtszeitraum 1. Januar bis 31. Dezember 2005

taz:  Darfur ist überall

Tschad und die Zentralafrikanische Republik sind die jüngsten Opfer des sudanesischen Flächenbrands geworden

EIRENE - Internatonale Christliche Friedensdienste:

Dienst zur Unterstützung behinderter Menschen Mediation zwischen Viehhaltern und Bauern im Tschad

Kleinprojekte

Initiative Tchad Future

help: Wasser, Hygiene und medizinische Versorgung für Flüchtlinge und lokale Bevölkerung

Natur- und Umwelt im Tschad

Bird-Links Tschad

Ein LKW für das Umweltzentrum CREFELD im Tschad

Avibase

Vogel-Kontrolllisten der Welt Tschad

African Birds Club

Deutsche Welle

Der Kampf gegen die Wüstenbildung - Umweltschutz in Tschad

Afrika e.V. Münster:

Solarkocherprojekt Tschad

Wikipedia zum Tschad-See

Zukunftsfähig(keit) Lernen

Afrika e.V. Münster:

Dorfschulprojekt Koumaye

justiceF/step by step e.V. und Afrika e.V. 

Eine Ganztagsschule für acht Dörfer

 

Tchad News

Regierung setzt weiter Kinder in der Armee ein

Afrika Start. Tschad-Nachrichten

YouTube:

Mit offenen Karten - Tschad u. der Glanz des schwarzen Goldes