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Zugvögel zeigen die weltweite Vernetztheit des Lebens auf unserem Planeten
aber auch die globalen Dimensionen seiner Gefährdung. Gerät die
Erde in den
Schwitzkasten
und werden Landschaften über Maßen ausgebeutet,
verseucht und versiegelt, verlieren nicht nur die wandernden Tierarten ihre
Zukunft.
Ein neuer Kontinent?
Der einst
afrikanische Weißstorch hatte sich zum Zugvogel entwickelt
als die nördlich des Mittelmeers befindlichen dichten Wälder gerodet wurden. Die neuen
Kulturlandschaften hatten auch neue Naturräume geschaffen. Doch der
heutige Landbau duldet immer weniger Leben neben sich, und
ein "neuer Kontinent" steht nicht zur Verfügung. Aber was ist mit der Zukunft? In der die Erderwärmung gestoppt,
Insekten nicht mehr vergiftet und Wiesen nicht mehr trocken gelegt
werden!
Und Menschen sich ihre Wünsche erfüllen, ohne einander arm zu machen und
die Zukunft allen Lebens zu untergraben!
Wo könnte dieser fabelhafte
"Kontinent" liegen?
Es gilt, dies
gemeinsam heraus zu finden. Welche Verkehrsmittel mit
welchem Treibstoff
helfen weiter? Wo gibt es Weg weisende Beispiele "Zukunftsfähiger
Entwicklung"? Auf
Poster
oder Textilien gebannt könnten entsprechende Erkenntnisse
- im Verlaufe der
UN-Dekade
"Bildung für eine zukunftsfähige Entwicklung"
(zwischen 2005 und 2014) - als
"Wegweiser zum Kontinent
Zukunft" entlang der
Wanderrouten der Störche und anderer Zugvögel wandern. So
könnte wir auf ihren Wegen durch Kindergärten, Schulen, Hochschulen,
Sportvereine, Kirchen und anderen Orten an denen etwas über
zukunftsfähige Entwicklungen zu erfahren ist, Erfahrungen, Ideen, Meinungen
austauschen.
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