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FUTURE LINKS Spanien
Spanische Site über das Schwazstorchprojekt
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Weißstörche in Spanien
Im Rahmen des 5. Internationalen Weißstorchzensus 1994/95 wurde in Spanien im Jahr 1994 ein nationaler Zensus durchgeführt. Es wurden 16.643 Horstpaare gezählt, das entspricht 90% des Gesamtbestandes der Europäischen Union.
Im Vergleich zur letzten Bestandserfassung im Jahr 1984 (6753 Horstpaare) hat sich der Bestand mehr als verdoppelt. Die Populationsdichte betrug, bezogen auf die vom Weißstorch besiedelte Fläche in Spanien, 4,7 HPa/100 km2 im Jahr 1994. 1984 waren es noch 1,9 HPa/100 km2.
Die starke Bestandszunahme hält an: Eine unvollständige
Zählung im Jahr 1996 ergab einen geschätzten Bestand von etwa 18.000
Paaren. Der durchschnittliche Bruterfolg im Jahr 1994 wurde mit 2,17
errechnet. Aufgrund der derzeitigen starken Bestandszunahme wird
empfohlen, den Weißstorch von der Kategorie "Vulnerable" der spanischen
Roten Liste auf "Out of danger" herunterzustufen. Viele spanische Störche haben mittlerweile ihren angeborenen Zugtrieb verloren und bleiben auch im Winter in ihren Sommerquartieren. Nahrung finden sie auf den riesigen Mülldeponien im Umland der spanischen Großstädte.
Quelle: NABU Bestandszahlen Weißstorch Warum Senderstörchin "Max" so lange in Andalusien verweiltDie mit einem Peilsender ausgestattete Westzieherin "Max" deren Flugetappen vom Naturhistorischen Museum im Schweitzer Fribourg im Internet dokumentiert wird, hält sich während seines Zuges in den Süden oft sehr lange in Andalusien (Südspanien) auf. Als Grund nennt das Naturhistorische Museum, dass in einem privaten Naturschutzgebiet Störche im großen Umfang gefüttert werden. Derzeit (1007) herrschen in Südspanien dazu außerordentlich milde Temperaturen Quelle: http://www.fr.ch/mhn/news/juillet_2007/home_homepic_max.asp?web=mhn&loc=fr ( 28.10.07)
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IN ANDALUSIEN ENTSTEHT EIN NETZ„GRÜNER RESTAURANTS“Repräsentanten
von etwa fünfzig andalusischen Restaurants, die dem Verein AGRAS
angehören, nahmen an der Vorstellung des Projekts „Grüne Restaurants“ in
Andalusien teil. Mit dieser Pionier-Initiative soll der kontinuierliche
Verbrauch von andalusischen Bio-Produkten in den Restaurationsbetrieben
gefördert werden. |
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BIO ANBAU IN ANDALUSIEN WÄCHSTDie Bio-Fläche in Andalusien ist 2008 auf 610.124 ha. gestiegen, was einem Zuwachs von 4,7 % entspricht. Dabei ist die Anbaufläche für Saatguterzeugung und Gemüseanbau am stärksten gestiegen: Sie ist nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums von 10 ha auf 251 ha gewachsen. Wegen der Förderung der ökologischen Produktion seitens der Landesregierung hat die Anzahl der Bio-Betriebe 2008 um 19% zugenommen. Besonders hervorzuheben sind die Zuwächse bei der Verarbeitung und Abfüllung von Obst und Gemüse (17 neue Firmen), Konserven und Früchten (7), Brotherstellung (4) und Schlachtereien (3). |
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Katalonien setzt auf BioDas katalanische Landwirtschaftsministerium verabschiedete am 25.11.2008 einen Plan zu Ernährung und Bio-Landwirtschaft für 2008-2012. Mit diesem Plan, der über ein Budget von fast 37 Mio. EUR verfügt, will die katalanische Regierung bis zum Jahr 2012 die derzeit bestehenden 60.095 ha Bio-Anbaufläche in Katalonien um 30 % erhöhen sowie eine Steigerung des Konsums von Bio-Lebensmitteln um 50 % erreichen. Nach Angaben des Landesministers
für Landwirtschaft, Joaquim Llena, konsumieren 30 % der Katalanen
monatlich mindestens ein ökologisches Lebensmittel, und 22 % sogar
regelmäßig. Sie tun dies vor allem aus Gesundheits- und
Umweltschutzgründen. Außerdem sollen durch den Plan umweltfreundliche
Betriebe, die Biodiversität sowie die heimischen und traditionellen
Lebensmittel gefördert werden. |
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Preis für andalusisches Bio-Olivenöl für CO2-FußabdruckDer Verein Junger Unternehmer (AJE) aus Córdoba hat der Firma Alcubilla 2000 einen Preis verliehen, weil sie als erste und einzige spanische Ölmühle feststellt und verifizieren lässt wie hohe CO2-Emissionen zu veranschlagen sind, die bei Herstellung anfallen. Dies wird auf der Verpackung des ökologischen, nativen Olivenöls Extra 'LUQUE' angegeben. Das Projekt „CO2-verfiziert“ wird vom „Verein ökologisch erzeugender Unternehmen aus Andalusien“ (EPEA) gegründet. Die gemessenen CO2-Emissionen werden von unabhängiger Seite verifiziert. Außerdem verpflichten sich die beteiligten Unternehmen, die Emissionen zu verringern und die Verbraucher weiterhin zu informieren. Alcubilla 2000, mit Sitz in der Provinz Cordoba, presst ausschließlich Öko-Oliven. 56% der Produktion werden exportiert, vor allem in die USA, Japan, Frankreich, Italien und Norwegen. |
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Symptome des Klimawandels |
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Eisschmelze in Pyrenäen : Spanien verliert seine GletscherLaut einer Studie des Madrider Umweltministeriums wird Spanien infolge des Klimawandels bis Mitte dieses Jahrhunderts seine letzten Gletscher verlieren. Die Gletscher auf der spanischen Seite der Pyrenäen verloren seit der ersten Vermessung Ende des 19. Jahrhunderts 88 Prozent ihrer Fläche. Sie machen jetzt noch 206 Hektar aus. In den vergangenen Jahren hat die Eisschmelze sich stark beschleunigt. Allein von 2002 bis 2008 büßten die Gletscher 25 Prozent ihrer Fläche ein. Der ungewöhnlich kalte Winter dieses Jahres habe die bestehenden Gletscher zwar vorübergehend stabilisiert, aber keine Ausweitung eingeleitet. Nach Ansicht der Experten schmilzt das Eis nicht allein aufgrund des Anstiegs der durchschnittlichen Temperaturen. Auch abnehmende Schneefälle spielten eine entscheidende Rolle. Die Schneedecke schützte die Gletscher vor Wärme und Sonneneinstrahlung. Jetzt sind Schneefälle im August viel seltener geworden. |
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Bei der UN-Wüstentagung im September 2007 in der spanischen Hauptstadt Madrid kam zur Sprache, dass auch in Spanien die Wüste voran schreitet und bereits 6 Prozent der Landfläche irreversibel zerstört ist. Tatsächlich dürfte die Situation noch schlimmer sei. Denn auf den Webseiten des »Nationalen Aktionsprogramms gegen die Desertifikation« (PAND) heißt es: »Die Ergebnisse der angewendeten Modelle zeigen, dass ein Problem der Desertifikation auf 31,49 Prozent (stark und sehr stark) der Fläche besteht«. Rechnete man dazu die 16 Prozent hinzu, die nach den neuen Angaben ein »mittleres Risiko« aufweisen, dann wäre tatsächlich schon fast die Hälfte des Landes betroffen. Das passt zu Zahlen aus dem kürzlich veröffentlichten Nachhaltigkeitsbericht: »Auf 46 Prozent des nationalen Territoriums hat die Erosion die tolerablen Grenzen überschritten und 12 Prozent der Fläche sind einer sehr starken Erosion ausgesetzt«, heißt es darin. Besonders betroffen sind die Südküsten. Der so genannte Qualitätstourismus mit seinem enormen Wasserverbrauch spielt hier eine besondere Rolle. Besonders in jenen Regionen, wo traditionell die ultrarechte Volkspartei (PP) regiert, hat man den Boden fast vollständig zu Bauland erklärt und sogar große Teile von Naturschutzgebieten dem Tourismus und der Intensivlandwirtschaft geopfert. So ist die Provinz Murcia zu fast 100 Prozent von Desertifikation betroffen, ähnlich sieht es in Valencia (93 Prozent) aus. Selbst im nördlichen Navarra (Foto: Streck) finden sich Wüsten. In den angrenzenden Regionen, Katalonien im Norden (42 Prozent) oder Andalusien (22 Prozent) im Süden, sieht es deutlich besser aus. Der hochintensive Gemüseanbau und der Tourismus verbrauchen mehr Wasser, als zur Verfügung steht. Es wird über Umleitungen aus dem Norden herangeschafft oder aus illegalen Brunnen gepumpt. Wird dann die Landwirtschaft wegen Wassermangels aufgegeben, beschleunigt sich die Bodenerosion noch, da es kaum Aufforstungen solcher Brachflächen gibt. Zwar will das Umweltministerium bis 2010 6,5 Milliarden Euro für die Aufforstung ausgeben. Umweltorganisationen kritisieren aber Chaos in den Behörden und bezweifeln, dass ein wirksames Programm auferlegt und in die Praxis umgesetzt werden wird. |
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Gen-Tech in Spanien |
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Gen-Mais nimmt überhandEin Wissenschaftler-Team der Autonomen (ICTA) Universität Barcelona hat für Spanien die Auswirkungen des Anbaus von Gentech-Mais untersucht, der in Spanien im Jahr 1999 begann. Mittlerweile wird der sogannte Bt-Mais in Katalonien auf 23.000 Hektar angebaut, das sind bereits 55 % der Mais-Kultivierungsfläche. In Aragon sind es 35.900 Hektar (42 %). In beiden Regionen laufen Einkauf und Vermarktung des Mais zumeist über Genossenschaften, die für dieses Produkt nur eine Infrastruktur haben. Somit wäre auch eine Vermischung von Gentech- und Bio-Sorten nicht verhinderbar. In Folge breitet
sich der Genmais in Spanien unkontrolliert immer mehr aus - sicher ganz im
Sinne der beteiligten Saatgut-Konzerne. In Aragon fiel die Anbaufläche für
Bio-Mais um 75 %, in Katalonien um 5 %. |
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FUTURE-LINKS Spanien
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