Future-on-Wings e.V.

WOHIN AUF SCHWINGEN?

Anhaltspunkte für die Gestaltung zukunftsfähiger

Nord-Süd-Ost-West-Beziehungen

 

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Zukunftsfähigkeit braucht die Möglichkeit, Herstellen und Verbrauchen mitmenschlich gestalten und naturverträglich ausrichten zu können.

 

Warum AUF SCHWINGEN?

Future-Facts: Klimawandel

 

Common Future / Solar

Gemeinsam mit anderen Organisationen plant Future-on-Wings e.V.  grenzüberschreitende "Interaktionen für Zukunftsfähigkeit" am Beispiel Erneuerbare Energien

 

  • Solardach und Klimakampagne Im Rahmen eines Neustarts des  Agenda 21 Prozesses in Berlin-Mitte

 

FUTURE-LINKS ENERGIEWENDE

Wegweisendes zur nachhaltigen Entwicklung

 

Future-on-Wings Angebote

Spielerische Solarbildung für Kindergärten

und 1. Grundschulklassen

 

 

Aufruf zur Mitwirkung! Afrikanische Bürgersolaranlage

 

Umweltfreundliches Konsumieren macht Fortschritte

ProBio-Baumwolle 

 

 

 

Kurz & gut: Erneuerbare Energien machen Fortschritte

 

Wind bringt mehr Strom als Atomkraft

Im Juli 2008 waren nach Informationen des Bundesverbandes Windenergie (BWE) und des Verbandes Deutscher Maschinen und Anlagenbau (VDMA) in Deutschland gut 23.000 Megawatt Windstrom am Netz. Die 17 deutschen Atommeiler kommen zusammen nur auf  21.500 Megawatt. Die derzeit 19.900 in Deutschland betriebenen Windkraftanlagen produzieren in einem mittleren Windjahr etwa 7 Prozent des hiesigen Strombedarfs. Nach Errichtung der ersten Offshore Anlagen in der Nordsee dürfte dieser Anteil noch steigen. Deutschland steht an der Spitze der Windenergie, gefolgt von den USA  und Spanien. Nach Angaben des BEW arbeiten derzeit gut 90.000 Menschen in der deutschen Windkraft-Branche.

Quelle: Taz vom 24.Juli 2008

Solarstrom erspart 90 % der schädlichen Emissionen

Ein Forscherteam um Vasilis Fthenakis vom Brookhaven National Labarotory der US-Regierung hat eine Studie veröffentlicht, nach der Strom aus Solarzellen der Atmosphäre fast 90 % der schädlichen Emissionen ersparen

Die Experten hatten untersucht, wie viel Treibhausgase, Schwermetalle, Stickoxide und Schwefeldioxid bei der Produktion und 30 Jahre langem Photovoltaikmodul-Betrieb entstehen.

Am Besten schnitten Dünnschicht-Solarzellen aus Cadmium-Tellurid ab. Sie verursachen 90 bis 300 mal weniger giftiges Cadmium pro Kilowattstunde als ein Kohlekraftwerk mit optimalen Filtern.

Quelle: Taz vom 26.2.08

Erneuerbare auf dem Vormarsch

Nach Berechnungen der Arbeitsgruppe Erneuerbare-Energien-Statistik (AGEE-Stat) haben die
erneuerbaren Energien im Jahr 2007 einen Anteil von 14,2 Prozent am Bruttostromverbrauch erreicht. Das ist ein Fünftel mehr als im Vorjahr

Licht für ein Dorf mit 5.500 Einwohnern

Der Ort Rema (Region Mida, ca. 240 km nördlich von Addis Abeba) hat sich gegen einen kostenlos überlassenen Dieselgenerator ausgesprochen. Nach einer Besichtigung des von der Stiftung Solarenergie ausgerüsteten Solardorfs Kechemober entschied man sich statt dessen für Solarenergie.

Rema hat ca. 5.500 Einwohner, die in mehr als 1.100 Tukuls wohnen. In dem Ort sind Handwerk und Kleingewerbe (Bäckereien, Schneidereien, Verkaufsshops, Restaurants, Fleischerei etc.) verbreitet. Außerdem besteht eine Primarschule sowie eine Gesundheitsstation. Dies ist das mit Abstand größte Solarprojekt in Äthiopien.

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Innovative Solarsysteme in Ostafrika

Der Harvard Innovations-Awarde des Jahres 2007 ging an die Konstrukteure einer kombinierten Energieproduktion aus Solarkraft und Biodiesel welche von der InWEnt gGmbH und der Energiebau Solarsysteme GmbH in Tansania realisiert wurde. Der Kraftstoff wird aus der in Tansania überall gut wachsenden Jatrophapflanze gewonnen. Diese Pflanze kann von den Bauern dezentral angebaut, genutzt oder an zentrale Einrichtungen verkauft und in den speziellen Blockheizkraftwerken zur Energiegewinnung genutzt werden.

Am Fuß des Kilimanjaro in Moshi entsteht das ostafrikanische Center of Excellence for Renewable Energy (CERE). Es soll Tansania nicht nur die Herstellung von Solarzellen, sondern auch die normgerechte Ausbildung von Führungskräften des Energiesektors der ganzen Region ermöglichen.

In Kenia ist die KenGen Vorreiter in der Nutzung erneuerbarer Energiesysteme. Bis 2011 plant KenGen die Inbetriebnahme eines 100 Megawatt-Geothermie-Kraftwerk. Die nutzbare Energie aus Geothermie wird im Grabenbruch auf insgesamt 10.000 MW geschätzt und bietet sogar die Möglichkeit des Exports von Nutzenergie.

Quelle: Lo' Nam Oktober 2007

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Erneuerbare Energie für Fischer am Viktoriasee

 

Der Global Nature Fund (GNF) und seine kenianische Living Lakes-Partnerorganisation OSIENALA haben kürzlich ein Projekt zur Förderung von Solartechnologie und Energieeffizienz in Fischerdörfern am Viktoriasee gestartet. Ziel ist es, einen Beitrag zur Verbesserung der Lebens- und Einkommenssituation der einheimischen Fischer und ihrer Familien zu leisten und gleichzeitig die Umweltbelastung am größten afrikanischen See zu vermindern. Der Einsatz von Solarstrom betriebenen Lampen, Wasseraufbereitungs- und Fischkühlungsanlagen sowie energieeffizienten Öfen soll hohen Kerosinverbrauch und übermäßige Brennholznutzung reduzieren. Das Projekt wird vom Bundesumweltministerium und der GTZ sowie der LANDESSTIFTUNG Baden-Württemberg finanziell unterstütz

 

Quelle: Webseite des GNF

Solarenergie in Tansania

In Tansania sind nur 2% der Dorfbewohner an ein Stromnetz angeschlossen. In den vergangenen Jahren wurde jedoch die Sonne als Stromquelle immer mehr bekannt. Die Frage ist nur, wo man Solartechnik erwerben kann, wie man sie einsetzt, was sie kostet und wie man sie handhabt.

Geschäfte, die Solartechnik anbieten, gibt es bisher nur in großen Städten. Deshalb haben die Freiwilligen der Deutsch-Tansanischen Partnerschaft e.V. nun begonnen, Brücken zu bauen, über die know-how von den Städten in die Dörfer gelangen kann.

Keine Ölförderung auf Stammesland

Im Frühjahr 2003 überreichte eine Delegation im Namen von 100.000 Shuar,  Achuar, und Kichuar, die in einem noch intakten Regenwald auf dem Staatsgebiet von Peru und Ecuador leben,  dem Chief Executive Direktor der texanischen Ölfirma Burlington Resources ein Schreiben. Darin wird das Unternehmen aufgefordert, alle Ölaktivitäten auf den sich über 1,6 Millionen Hektar erstreckenden Stammesgebieten ihrer Völker einzustellen und das Gebiet sofort zu verlassen. Der Präsident der unabhängigen Förderation der Shuarvölker verwies auf Umweltbelastungen und Zerstörung von Wäldern, die frühere Bohrungen in anderen Teilen des Amazonasgebietes hinterlassen haben. (S.)