Westroute
der Weißstörche

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Zur
Ostroute der
Weißstörche
Mit der
Störchin Lena unterwegs vom Ruhrgebiet bis Senegal ...
Lena am Senegalfluss
Biobaumwolle in Senegal ::
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Wege zur Zukunftsfähigkeit:
Biobaumwolle in Senegal
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Future -
Fakten
zum Thema Baumwolle
Weitere Infos zum
Thema Biobaumwolle

ZUKUNFTSFÄHIGKEIT BRAUCHT VERALLGEMEINERUNG DER MÖGLICHKEIT, AUS
DER VERGEGENWÄRTIGEN VERGANGENER UNTATEN ZU LERNEN
Ein virtueller Besuch im Haus der Sklaven
auf der Insel Gorée (Senegal)
Eine
Fotoreise durch das "House of the Slaves", das 1776 unter holländischer
Herrschaft gebaut wurde. Gezeigt werden u. a. die Zellen der versklavten
Menschen und das "Tor ohne Rückkehr". Das Haus ist das jüngste Sklavenhaus
in Gorée.
Die ältesten Häuser sind 1536 von Portugiesen errichtet worden. |
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Unterstützt von der Weltbank und Frankreich, hat sich
Westafrika zu einer führenden Baumwollanbauregion entwickelt: Seit 1990
wurden Anbauflächen und Produktion beinahe verdoppelt, und 2003 kamen
bereits 15 Prozent der Weltexporte aus der Region. Mit einer jährlichen Produktion von ca. 50.000 Tonnen
Rohbaumwolle ist Senegal gegenüber seinem Nachbarland Mali ein "kleiner"
Baumwollakteur. Dennoch ist die Baumwolle im Süden und Südosten des Landes
für 44.000 Bauern die finanzielle Haupteinnahmequelle. Da es in Senegal an
einer konkurrenzfähigen Textilindustrie fehlt, gelangen die jährlich
produzierten 15.000 Tonnen Baumwollfasern auf den Weltmarkt und sind den
spekulativen Preisschwankungen sowie den negativen Einflüssen von
Agrarsubventionen der USA und der EU ausgeliefert. Unter anderem deshalb
war die Produktion von Baumwolle im Jahre 2005 sogar zurück gegangen.
Die Hoffnung: Biobaumwolle
Agrecol Afrique und andere Senegalesische NGOs, die im
Bioanbaubereich spezialisiert sind, unterrichten Baumwollproduzenten und
-produzentinnen im Bio-Anbau. Dabei werden sie von der renommierten
Schweizer NGO Helvetas Agre und dem Lichtensteiner Entwicklungsdienst
(LED) unterstützt. Das staatliche Unternehmen Sodefitex verschafft
den Bauern Zugang zu unbehandeltem Saatgut und zu Behandlungsmethoden mit
Bio-Pestiziden.
Auch verschiedene Organisationen des konventionellen
Baumwollsektors beteiligen sich aktiv an der Entwicklung einer
Bio-Baumwollkette. Dazu gehören verschiedene Bauernorganisationen, lokalen
Kreditinstitutionen, private Firmen, welche vermehrt biozertifizierte
Hilfsstoffe verkaufen, sowie nationale Agrarforschungsinstitute.
Zielsetzung des Projektes 2006/07
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Ausweitung der Anbaufläche von biologischer Baumwolle auf
150 ha und in günstigere Regionen im Süden von Senegal
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Ausweitung der Produktion auf 300 Produzentinnen und
Produzenten
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Produktionssteigerung: 60 t Bio-Rohbaumwolle und 25 t
Bio-Baumwollfaser
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Steigerung der Produktion in der Fruchtfolge: 20 t
Bio-Erdnüsse und 50 t Bio-Hirse
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Erhöhung des Frauenanteils in der Produktion
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Fair Trade - Zertifizierung
Quelle:
http://www.helvetas.ch/wDeutsch/topic_themes/biobaumwolle/info_senegal.asp |
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Gegen die Ausbeutung von Kinderarbeit |
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Unicef zufolge
nehmen Kinderarbeit und Kinderhandel in der südlichen Region um Nioro
alarmierende Ausmaße an. Allein in dieser Provinz Senegals leben etwa
400.000 Straßenkinder. 42% von ihnen verdingen sich laut
Unicef-Statistiken als Hausmädchen, in der Landwirtschaft und Viehzucht
oder im Fischfang. Die meisten der Kinder arbeiten unter widrigen
Bedingungen oder sind Opfer von Gewalt.
Nach Angaben der
senegalesischen Familienministerin, Awa Ndiaye, müssten sich die anderen
Straßenkinder mit Betteln oder dem Sammeln und Verkaufen von Müll und
Schrott das Nötigste finanzieren.
Lokale NGOs, wie
beispielsweise "Symbiose Senegal", fordern daher dringend neue Maßnahmen
im Kampf gegen die schlimmsten Formen der Kinderarbeit und gegen die
Armut. Im Zuge dessen will die Regierung Senegals nun ein regionales
Komitee einsetzen, dass mit der Hauptstadt Dakar kooperieren soll. Ein
Sprecher von "Symbiose Senegal" weist aber darauf hin, dass es noch an
konkreten Sofortmaßnahmen mangelt.
Quelle Blog gegen Kinderarbeit 16.01.2009 |
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Die Souveränität der Bauern über Saatgut ist der Schlüssel
zu Ernährungssouveränität |
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Seit 2003 führt der senegalesische Verband bäuerlicher
Saatgutproduzenten ASPSP, (Association sénégalaise de producteurs de
semences paysannes), Kleinbauern zusammen, damit diese traditionelles
Saatgut und das zugehörige Wissen über seine Verwendung austauschen
können. Ziel ist, robuste, lokal angepasste westafrikanische
Kulturpflanzen zu erhalten und und zu verbreiten sowie die Souveränität
der Bauern über ihr Saatgut und damit auch über ihre Ernährung zu stärken.
Zunächst erarbeitete die ASPSP ein Verzeichnis aller Pflanzensorten nach
ökologischen Zonen und plant nun, die Bauern über die Eigenschaften der
verschiedenen Sorten zu informieren, d.h. zum Klima, an das sie angepasst
sind, an welchen Orten man sie einpflanzen kann, zu ihrem Zyklus, ihren
Defiziten. Grundlegende Ziele sind Souveränität über das Saatgut,
Ernährungssicherheit und Ernährungssouveränität.
Quelle und weitere Infos:
Solidarische Welt: Interview mit Lamine Biaye vom senegalesischen
Saatgutnetzwerk ASPSPLamine Biaye |
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Senegal Basisinfos |
Wikipedia-Länderinfos
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Afrika-Start
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LIS
Landeskundliche Informationsseiten
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Naturschätze wahrnehmen und bewahren |
Avibase - Vogel-Kontrolllisten - Senegal
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fair fisch
Faire Preise für gute Fische
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African Birds Club News Ghana
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Interaktionen für
Zukunftsfähigkeit
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ASAFODEB
Bildung für Frauen im Senegal
Unterstützt von
der Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt (ASW)
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CDEKS/UCEM Senegal
14
Dörfer planen gemeinsam für ihre Region
Ökologische Dorfentwicklung mit Vorbildcharakter
Unterstützt
von der ASW
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ENDA / ProNat
Unterstützt Bäuerinnen und Bauern bei der Wiederentdeckung, Erprobung und
Weiterentwicklung traditioneller Anbaumethoden
Unterstützt
vom Weltfriedensdienst
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fair fisch
Faire Preise für gute Fische
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Gemeinschaftliche Müllentsorgung für eine gesündere Umgebung (TLT)
Die Fraueninitiative TLT in Saint Louis verhilft den sozial
benachteiligten Bewohner/innen der Altstadt zu einer effektiven
Müllentsorgung und zu einem veränderten Umgang mit Müll.
Gesundheitsrisiken werde so reduziert.
Unterstützt
von der ASW
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GTZ
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Kampf gegen die Beschneidung von Mädchen (APFG)
Unterstützt von
der Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt (ASW)
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joko
Senegal e.V.
Mitglieder
setzen sich in erster Linie aus ehemaligen Exkursionsteilnehmern der Unis
Münster und Bochum zusammen.
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Ökologische und gemeinschaftliche Dorfentwicklung (UCEM)
Mit
Aufforstungen und Brunnenbau begegnen mit Mitglieder von UCEM den
ökologisch schwierigen Bedingungen in ihrer Region.
Unterstützt von der
ASW
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Rollenbilder in Schulbüchern verändern (ORGENS)
In senegalesischen Schulbüchern kommen Frauen meist nur als Ehefrau,
Mutter oder bestenfalls Kleinhändlerin vor. Die Frauen von ORGENS wollen
neue Schulbücher entwerfen. ERgänzend schärfen Fortbildungen für
Lehrerinnen und Lehrer das Bewusstsein.
Unterstützt von der
ASW
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Realschule in Kafountine
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Saatgutmessen tragen zur Bewahrung alter Sorten bei und fördern die
bäuerliche Autonomie (ASPSP)
Lokal angepasste Pflanzen sind widerstandsfähiger als importierte
Hybridsorten, bringen stabile Erträge und machen unabhängig von
Saatgutfirmen. Daher unterstützt das Saatgutnetzwerk ASPSP Kleinbauern bei
der Wiederumstellung und organisiert Saatgutbörsen
Unterstützt von der
ASW
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Einheimisches Saatgut bringt höhere Gewinne (ASPSP)
In Senegal müssen heute auch Kleinbauern das meiste Saatgut einkaufen. Für
viele wächst dadurch der Schuldenberg. Im Bündnis ASPSP haben sich
Bauernorganisationen zusammengeschlossen, um die Verwendung bäuerlichen
Saatguts zu fördern.
Unterstützt von der
ASW
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Schulpartnerschaft Lucée Ameth Fall - Gymnasium Haan
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Wasser für den Senegal e.V.
Wurde 1992 mit dem Ziel gegründet, Dörfer in der Sahelzone mit sauberem
Trinkwasser zu versorgen
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Kultur der Nachhaltigkeit |
Küche in Senegal
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Afrika Erleben - Fahrradtouren in Senegal und Gambia
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