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INHALT Weißstörche in Sambia Bildung leider unter wirtschaftlichem Niedergang Europäisches Milchdumping bedroht ländliche Entwicklung ODISSA Bio-Baumwoll-Projekt
Future-Links Sambia Interaktionen für Zukunftsfähigkeit
Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht. |
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(Nachhaltig(keit) lernen |
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Bildung leidet unter wirtschaftlichen Niedergang Das in den ersten Jahren der Unabhängigkeit insbesondere im Grundschulbereich landesweit ausgebaute Erziehungswesen hat unter dem wirtschaftlichen Niedergang stark gelitten. Die Gebäudeinfrastruktur ist vielerorts ungenügend, und es fehlt an Ausrüstungs- sowie Lehrmaterial. Die Einschulungsrate ist von 95 % (1985) auf 82 % (1993) gefallen und sinkt weiter Das Schulgeld wurde für die Grundschulen abgeschafft, den Schulen aber keine zusätzlichen Mittel zugewiesen.
Quelle: Auswärtiges Amt |
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Über eine Millionen Kinderarbeiter in Sambia |
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Nach angaben der ILO arbeiten in Sambia eine Millionen Kinder. Die Kinder arbeiten beispielsweise in der Landwirtschaft oder in Steinbrüchen, als Straßenverkäufer oder als Hausdiener, eine Form der Kinderarbeit, die weitgehend verharmlost wird und von der vor allem Mädchen betroffen sind. Armut und die hohe Anzahl HIV-Infizierter sind die Gründe, warum Kinderarbeit in Sambia so weit verbreitet ist und warum die Mehrzahl der Kinder auf den familieneigenen Äckern schuftet. Eng mit dem
Problem der Kinderarbeit verbunden, ist der illegale und
grenzüberschreitende Handel mit Kindern. Auch wenn es nach wie vor wenig
Hinweise auf das Ausmaß des illegalen Kinderhandels gibt, wird dem Problem
in Sambia seit einiger Zeit mehr Beachtung geschenkt. |
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| Europäischer Milchdumping bedroht ländliche Entwicklung in Sambia | |
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In der Magoye-Gemeinde im südlichen Sudan hat der Milchsektor einen hohen Stellenwert erreicht. Mit den Einnahmen können Schulgebühren, medizinische Versorgung und andere Ausgaben beglichen werden. Um die Gemeinde zu einem wichtigen Milchproduzenten zu machen gründeten die Bewohnerinnen und Bewohner die "Magoye Smallholder Dairy Farmers Co-Operative Society". Bedroht ist die regionale Initiative zukunftsfähiger Entwicklung von europäischen Agrarsubventionen und Exporten. Die EU will in den Economic Partnership Agreements (EPA) durchsetzen, dass die 77 Vertragsstaaten Afrikas der Karibik und der Pazifikregion (AKP Staaten) ihre Märkte für subventionierte EU-Produkte öffnen. Das würde in Ländern wie Sambia zu drastischen Einkommenseinbußen führen. Bereits jetzt besteht zwischen subventionierter EU-Milch und in Sambia produzierte Milch. Probleme sind auch die mangelnden Möglichkeiten zur Finanzierung einer technologischen Aufrüstung |
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Nach einem Pilotprojekt im Jahr 2006 ermöglicht das ODISSA Projekt (Entwicklung von Bio-Landwirtschaft in Sub-Sahara Afrika) die Aktivitäten zum Anbau von Bio-Baumwolle in Sambia auszudehnen. Spezielle Schwerpunkte des Projekts liegen auf der Bodenfruchtbarkeit, den Rotationsfrüchten und der Aus- und Weiterbildung von Kleinbauern und Feldberatern. Das drei Jahre dauernde Projekt zielt zudem darauf, in Kooperation mit den Makerere und Martyrs Universitäten aus Uganda Kurse an der Universität von Sambia einzurichten. Die norwegische Nichtregierungsorganisation OIKOS kooperiert hierbei mit OPPAZ (Verband der Bio-Produzenten und –Verarbeiter von Sambia) und KATC (Kasis Landwirtschafts-Ausbildungszentrum) . Von 2007 bis 2009 finanziert das Norwegische Amt für Entwicklungszusammenarbeit NORAD das Projekt |
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