Future-on-Wings e.V.

 

Ostroute der Weißstörche

Orte zukunftsfähiger Entwicklung

 

Ostroute (Wo sind die Sender Störche)

Überblick  Deutschland  Polen   Litauen  Lettland  Estland   Russische Föderation Slowakische Republik   Tschechische Republik    Ungarn   Slowenien   Kroatien   Serbien und Montenegro    Bosnien und Herzegowina    Albanien    Bulgarien  Rumänien   Mazedonien   Griechenland  Türkei  Irak  Iran  Libanon   Syrien   Israel   Palästina  Jordanien  Ägypten  Sudan  Tschad  Uganda   Kenia  Tansania  Malawi   Sambia  Simbabwe  Mosambik  Botsuana Namibia Südafrika Swasiland  Lesotho

Weißstörche in Sambia

INHALT

Weißstörche in Sambia

Bildung leider unter wirtschaftlichem Niedergang

Europäisches Milchdumping  bedroht ländliche Entwicklung

ODISSA Bio-Baumwoll-Projekt

Future-Links Sambia

Basisdaten zu Sambia

Natur- und Umwelt

Interaktionen für Zukunftsfähigkeit

Sambia News

 

Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.

Weisheit aus Sambia

Viele Störche ziehen über Tansania weiter Richtung Süden und verbringen den Winter im südlichen Afrika. Wenn in Deutschland Winter herrscht, dann ist südlich des Äquators Sommer. Deswegen zieht es immer wieder Störche über den Äquator hinaus nach Süden. Alle fünf Länder werden zum Überwintern genutzt. Botswana und Südafrika sind jedoch die bevorzugten Länder.

 

(Nachhaltig(keit) lernen

Bildung leidet unter wirtschaftlichen Niedergang

Das in den ersten Jahren der Unabhängigkeit insbesondere im Grundschulbereich landesweit ausgebaute Erziehungswesen hat unter dem wirtschaftlichen Niedergang stark gelitten. Die Gebäudeinfrastruktur ist vielerorts ungenügend, und es fehlt an Ausrüstungs- sowie Lehrmaterial. Die Einschulungsrate ist von 95 % (1985) auf 82 % (1993) gefallen und sinkt weiter Das Schulgeld wurde für die Grundschulen abgeschafft, den Schulen aber keine zusätzlichen Mittel zugewiesen.


Der Sekundar- und Berufsschulbereich sowie die beiden Landesuniversitäten (6.100 Studenten) sind gleichfalls von Personal- und Ausstattungsengpässen betroffen

 

Quelle: Auswärtiges Amt

Über eine Millionen Kinderarbeiter in Sambia

Nach angaben der ILO arbeiten in Sambia eine Millionen Kinder. Die Kinder arbeiten beispielsweise in der Landwirtschaft oder in Steinbrüchen, als Straßenverkäufer oder als Hausdiener, eine Form der Kinderarbeit, die weitgehend verharmlost wird und von der vor allem Mädchen betroffen sind.

Armut und die hohe Anzahl HIV-Infizierter sind die Gründe, warum Kinderarbeit in Sambia so weit verbreitet ist und warum die Mehrzahl der Kinder auf den familieneigenen Äckern schuftet.

Eng mit dem Problem der Kinderarbeit verbunden, ist der illegale und grenzüberschreitende Handel mit Kindern. Auch wenn es nach wie vor wenig Hinweise auf das Ausmaß des illegalen Kinderhandels gibt, wird dem Problem in Sambia seit einiger Zeit mehr Beachtung geschenkt.

Um auf Kinderarbeit und Kinderhandel aufmerksam zu machen, will die sambische Regierung zusammen mit der ILO am 12. Juni, dem Welttag gegen Kinderarbeit, Experten und Kinder in den Medien zu Wort kommen lassen.

Quelle: Blog gegen Kinderarbeit Freitag, 6. Juni 2008

Europäischer Milchdumping bedroht ländliche Entwicklung in Sambia

In der Magoye-Gemeinde im südlichen Sudan hat der Milchsektor einen hohen Stellenwert erreicht. Mit den Einnahmen können Schulgebühren, medizinische Versorgung  und andere Ausgaben beglichen werden. Um die Gemeinde zu einem wichtigen Milchproduzenten zu machen gründeten die Bewohnerinnen und Bewohner 1995 die "Magoye Smallholder Dairy Farmers Co-Operative Society" in der inzwischen über 300 Bauern zusammengeschlossen sind.

Allerdings fehlt es den Bauern an Geld und Krediten zur Anschaffung besserer Milchkühe und Infrastruktur. Mit dem Fahrrad transportieren die Bauern morgens ihre Milch zur Sammelstelle der Kooperative. Manche müssen bis zu 45 Kilometer zurücklegen. Ein Vertrag mit der Molkerei des Konzerns Parmalat garantiert zwar einen sicheren Absatz, diktiert aber zugleich niedrige Preise und verbietet den Bauern, ihre Milch anderweitig zu verkaufen oder selber weiterzuverarbeiten .Besonders in der Trockenzeit, wenn die Kühe mangels Wasser und Futter kaum Milch geben, verdienen die meisten Bauern nicht genug für eine angemessene Ernährung und zur Zahlung von Schulgebühren.

Mit dem Economic Partnership Agreements (EPA) hat die EU 77 Vertragsstaaten Afrikas der Karibik und der Pazifikregion (AKP Staaten) verpflichtet, ihre Märkte für subventionierte EU-Produkte zu öffnen.  Für 80 Prozent der europäischen Importe soll Sambia innerhalb der nächsten 20 Jahre seinen Markt vollständig öffnen. Für sämtliche europäischen Importe werden darüber hinaus Zollanhebungen verboten.

Für Produzent(inn)en von Milch sowie Rind-, Schweine- und Hühnerfleisch drohen damit in Zukunft  steigende Billigimporte aus der EU. Ihre Kühe geben in der Regenzeit bis zu vier Liter Milch, in der Trockenzeit fast gar keine. Europäische Kühe hingegen liefern bis zu 40 Liter pro Tag.Die Gegenleistung der EU ist gering. Denn als eines der ärmsten Entwicklungsländer (Least Developed Countries - LDCs) hatte Sambia schon zuvor nahezu zollfreien Marktzugang in die EU genossen und wird daher von einer Öffnung des europäischen Marktes kaum profitieren.

Quellen: GERMANWATCH  02/2007

Webpräsens FIAN Deutschland e.V. 5.Julni 2009

FIAN Deutschland: Blumen - Tragödien und Träume

Sambia ist das Land mit dem weltweit größten Wachstum im Blumenexport. 32 Betriebe bauen Rosen an; in der Mehrzahl kleine Unternehmen mit durchschnittlich vier Hektar und insgesamt 6.000 Beschäftigten.

Die Blumenindustrie Sambias ist in fünf Jahren um mehr als 200 Prozent gewachsen – ohne jede Rücksicht auf die menschliche Tragödie, die sich dort ereignet. Die durchschnittliche Lebenserwartung für Frauen beträgt in Sambia 40 Jahre, der tägliche Konsum liegt bei 1.950 Kalorien. Diese Ziffern sind die niedrigsten unter den Ländern des Südens; beim wichtigsten Blumenproduzenten Holland liegen sie bei 3.300 Kalorien täglich.

Eine Blumenpflückerin berichtet:

„Abgesehen von dem geringen Lohn, ist in den Gewächshäusern der fehlende Schutz das größte Problem: Es gibt keine Kleidung, weder Schuhe noch Handschuhe. Die Vorarbeiter treiben zur Eile an, und so betreten wir das Gewächshaus schon zehn Minuten, nachdem die Insektizide versprüht wurden. Sie halten nicht einmal die von der Geschäftsführung empfohlene Frist von zwei Stunden ein, geschweige denn den internationalen Standard von sechs bis 24 Stunden.“

Die Mehrheit der Arbeiterinnen hat zeitlich begrenzte Verträge und arbeitet 48 Stunden wöchentlich; ihre Gehälter liegen umgerechnet bei 33,75 Euro ohne irgendeine Sozialleistung, weder ein Zimmer noch sonst etwas. Das Einzige, was einige zusätzlich bekommen, ist ein halber Liter „Thoubwa“ (Zuckerrohr mit Soja). Die Gehälter für die Festangestellten liegen bei 40 Euro, für ausgebildete Leute in der Verwaltung bei 53,75 Euro, nach Abzug der Sozialversicherung. Die Festangestellten bekommen ein Zimmer oder einen Wohnzuschuss, aber sie sind gezwungen, alle anfallenden Überstunden zu machen, ohne Einschränkung und ohne Bezahlung. Nach dem Gesetz wird das Recht auf Mutterschutz und Stillzeiten erst nach zweijähriger Zugehörigkeit zu einem Betrieb gewährt.

 

Ausgaben für Lebensmittel bei einer
dreiköpfigen Familie pro Monat
(Nur zwei Mahlzeiten pro Tag)

4 Kilo Zucker 1,80 Euro
1/2 Kilo Salz 0,12 Euro
2 Pakete Suppe 1,68
3 Kilo Reis 1,35
25 Kilo Maismehl 6,75
Tee 0,22
8 Liter Milch 1,85
1 Tüte Trockenfisch 1,50
2 Hühner 3,15
1 Kilo Fleisch 0,75
24 Eier 1,80
1 Liter Öl 0,75
Gemüse 0,32

 

Gesamt: 22,04 Euro

 

Lohn einer Blumenarbeiterin: 33,75 Euro

 

Quelle: FIAN Deutschland Webpräsens 5.Juli 2009

 

ODISSA Bio-Baumwollprojekt

Nach einem Pilotprojekt im Jahr 2006 ermöglicht das ODISSA Projekt (Entwicklung von Bio-Landwirtschaft in Sub-Sahara Afrika) die Aktivitäten zum Anbau von Bio-Baumwolle in Sambia auszudehnen. Spezielle Schwerpunkte des Projekts liegen auf der Bodenfruchtbarkeit, den Rotationsfrüchten und der Aus- und Weiterbildung von Kleinbauern und Feldberatern. Das drei Jahre dauernde Projekt zielt zudem darauf, in Kooperation mit den Makerere und Martyrs Universitäten aus Uganda Kurse an der Universität von Sambia einzurichten.

Die norwegische Nichtregierungsorganisation OIKOS kooperiert hierbei mit OPPAZ (Verband der Bio-Produzenten und –Verarbeiter von Sambia) und KATC (Kasis Landwirtschafts-Ausbildungszentrum) . Von 2007 bis 2009 finanziert das Norwegische Amt für Entwicklungszusammenarbeit NORAD das Projekt

FUTURE-LINKS SAMBIA

Basisdaten

WIKIPEDIA

Landeskundliche Informationsseiten (LIS)

AdmiNet Zambia Links

 

Botschaft Sambias in Deutschland

Deutscher Entwicklungsdienst

Netzwerk Afrika Deutschland e.V.

Sambia Fotos und Infos (Grossner Mission)

Sambia News auf den folgenden Seiten

grossner-mission

 

 

SCHÜLERSTIMMEN: Alltag in Sambia

Afrika Start News

Natur- und Umwelt

Bird-Links Sambia

Avibase - Vogel-Kontrolllisten der Welt Sambia

 

Deutsche Organisationen

GTZ

   

Interaktionen für Nachhaltiger Entwicklung

HIV/AIDS PlusNews

Don Bosco Jugend Dritte Welt:

Stadt der Hoffnung in Sambia

GTO: Ökologisch verträgliches Sanitärkonzept für eine Schule in einem armen Viertel der Hauptstadt Lusaka

GERMAN WATCH Studie:

 Chancen zur ländlichen Entwicklung in Sambia
Wirkungen von Fördermaßnahmen am Beispiel des Milchsektors