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Zukunftsfähigkeit braucht ...... die Pflicht zur Garantie der Regenerationsfähigkeit genutzter Naturressourcen.
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Seit dem Erdgipfel 1992 in Rio sind weitere 1,8 Millionen Quadratkilometer Urwald vernichtet worden. Das entspricht ungefähr einer Fläche von der Ausdehnung West- und Mitteleuropas. Quelle: Greenpace Faltblatt Rettet die letzten urwälder 9/2004
"Das menschliche Talent, sich einen Lebensraum zu schaffen, wird nur durch jenes übertroffen, ihn zu zerstören." Theodor Heuss, Bundespräsident
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Jedes Jahr finanzieren Regierungen mit Milliarden-Subventionen Umweltzerstörung. Allein in Deutschland gehen pro Tag rund 100 Hektar naturnaher Flächen verloren. Oft ist der Naturfraß staatlich subventioniert. Energiehungrige Schneekanonen, Straßen durch Naturschutzgebiete, Pestizid intensive Agrarfabriken - in umweltschädliche Projekte fließen laut UN-Berechnungen weltweit pro Jahr bis zu 1,5 Billionen Dollar Subventionen. Der Dachverband der deutschen Umwelt- und Naturschutzorganisationen DNR fordert: "Subventionen müssen streng an ökologische und soziale Kriterien geknüpft werden. Mindestens die Hälfte aller Subventionen muss gestoppt werden, in einigen Bereichen wie dem Agrarsektor sogar weit mehr." Der DNR empfiehlt als einen der ersten Schritte, Subventionen zu befristen. Dann könnte der Staat regelmäßig überprüfen, ob die geförderten Projekte noch mit dem Schutz der Umwelt im Einklang stehen. Außerdem verlangt der Verband von den Regierungen mehr Transparenz. Taz vom 30.4. 2008 |
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AustrocknungSeit 1900 gingen die Hälfte der weltweiten Feuchtgebiete verloren. (Le Monde Diplomatique März 2005) |
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Die Ethanolmaiskatastrope Im Mittleren Westen der USA gedeihen rund 40 Prozent der Weltproduktion von Mais. Jahrelang sinkende Getreidepreise und steigende Produktionskosten hatten hier zu einer rigorosen Konzentration des Landbesitzes geführt. Nur wer jeden Dollar in neue Flächen investierte, überlebte. Hunderttausende mussten aufgeben. Die daraus erwachsene Überschussproduktion führte schon in den 70er Jahren zum - staatlich geförderten - Aufbau von Ethanolfabriken. 40 Jahre später bescherte die Klimadiskussion der Biokraftstoffproduktion nun einen wahren Boom. In den fünf Jahren vor 2007 hatte sich der Teil der in die Ethanolproduktion gehende Ernte verdreifacht. Nach dem Willen der Bushregierung soll die hier erzeugte Menge Ethanol auf rund 110 Millionen Tonnen verfünffacht werden. So wird der monokulturelle Anbau der durstigen Pflanzen noch ausgeweitet, für den das Grundwasser schon seit Jahrzehnten übernutzt wird und dem bereits heute jährlich 6,5 Tonnen Mutterboden pro Hektar Anbaufläche zum Opfer fallen. In der Folge muss der Einsatz chemischer Dünger weiter erhöht werden, und noch mehr Rückstände des Kunstdüngers gelangen in den den Mississippi und von dort in den Golf von Mexiko. Viele Farmer verzichten nun sogar auf einen Fruchtwechsel und riskieren dabei den Verlust von Bodenfruchtbarkeit. Dabei sind Öko- und Energiebilanz verheerend. Die Verwendung von Mineraldünger und Pestiziden, der Betrieb von Landmaschinen und der zur Destillation benötigten Heizanlagen schlucken bereits vier Fünftel des gesamten Energieertrags. Darüber hinaus setzt der chemisch erzeugte Dünger hohe Mengen Distickstoffmonoxid (Lachgas) frei, ein Treibhausgas, das rund 300-mal wirksamer ist, als ist als Kohlendioxid. |
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Ein Viertel des landwirtschaftlich genutzten Bodens ist von Erosion betroffenSchätzungsweise 50 Prozent der globalen Landfläche wurden durch menschlichen Einfluss verändert, auf 23 Prozent der nutzbaren Landfläche geht die Bodenproduktivität zurück. Bodenerosion aufgrund menschlicher Aktivitäten betrifft derzeit weltweit 25 Prozent des Bodens. Das entspricht der Fläche der USA plus Mexikos. (Le Monde Diplomatique März 2005) |
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Alle fünf bis sechs Jahren gehen eine Millionen Hektar Nutzflächen der verloren
Mehr Menschen, weniger Boden Der dramatische Verlust an Boden wird fast ausschließlich durch Eingriffe des Menschen verursacht: Abholzung und Überweidung, zu intensive Ackernutzung, industrielle Aktivitäten und die Anlage von Siedlungen und Verkehrsflächen. Neue Flächen? Nur etwa elf Prozent der Erdoberfläche sind momentan landwirtschaftlich nutzbar. Bisher nicht bewirtschaftete Ersatzflächen ist zum größten Teil bewaldet. Die Erschließung neuer Flächen ist mit immer größeren ökologischen Risiken verbunden. Da sich die Hektarerträge nicht beliebig steigern lassen und die Weltbevölkerung weiter wächst, scheinen globale Nahrungsprobleme auf lange Sicht realistisch.
Vertrocknet und versalzen In manchen Ländern der früheren Sowjetunion sind mehr als ein Viertel aller bewässerten Flächen versalzt. In vielen Regionen hat das zur Folge, dass auch das Trinkwasser gefährdet ist. In China sind derzeit etwa 24.000 Ortschaften von fortschreitender Versandung bedroht. Stürme tragen pestizid- und düngemittelhaltigen Staub und Sand kilometerweit in menschliche Siedlungen – und bewirken eine Zunahme an Erkrankungen der die Atemwegs-, Haut- und Darmerkrankungen.
Nachhaltig wirtschaften Bodenzerstörung richtet in den betroffenen Regionen hohe volkswirtschaftliche Schäden an und verursacht gewaltige soziale Kosten. Wo die Fruchtbarkeit der Böden nachlässt, nehmen Landflucht, Armut und Hunger zu. Deshalb müssen die Landwirtschaftsflächen vor Wind- und Wassererosion, vor chemischer Zerstörung und Überbauung besser geschützt werden.
Quelle: Welthungerhilfe http://www.welthungerhilfe.de/992.html (18.5.08) |
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Übernutzung durch IndustrialisierungEinem Bericht des Weltagrarrates IAASTD zufolge führen zunehmende Industrialisierung der Landwirtschaft und mangelnde Ausbildung und Forschung für nachhaltige Landbaumethoden zur Übernutzung von natürlichen Ressourcen und das Auslaugen vieler Böden. Radikale Veränderungen seien erforderlich, heißt es in der Studie, die von 54 Ländern unterstützt wird. Quelle: Biofach-Newsletter Nr. 170 vom 02.05.2008 |
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"Wenn die Wälder weiterhin mit der gleichen Rate zerstört werden, kostet uns das bis zum Jahre 2050 6 Prozent des jährlichen Weltsozialproduktes" Pavan Sukhdev (Sukhdev ist bei der Deutschen Bank für globale Märkte zuständig)
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Wärmeliebende Pilze auf dem VormarschNach der jüngsten Eiszeit sind in Europa nicht sehr nur etwa 20 bis 30 Baumarten übrig geblieben. Wer standortgerechten Waldbau betreibt und Laubbäume anpflanzen will, dem stehen sogar nur ein halbes Dutzend Laubbaumarten zur Verfügung. Die Esche sollte dabei eigentlich an Bedeutung gewinnen. Sie ist gut an trockene Standorte angepasst und unter wärmeren klimatischen Bedingungen für den Waldbau unverzichtbar. Doch nun haben Baumschulen und Förster in halb Europa ein rätselhaftes Eschensterben registriert und kennen kein Gegenmittel. Betroffen sind Skandinavien, das Baltikum, Polen, Tschechien und Slowenien – und zunehmend auch Deutschland, Österreich sowie die Schweiz. In Mecklenburg-Vorpommern ist ihre Anpflanzung deshalb sogar verboten worden. Die hoch- und schellwüchsige Baumart sind mit dem mikroskopisch kleinen Schlauchpilz Chalara fraxinea infiziert. Der Epidemieverlauf zeigt beunruhigende Parallelen zum Fall der Feldulme, die schon vor Jahrzehnten ebenfalls von einem Tracheomykose-Erreger heimgesucht worden war. Der von Borkenkäfern übertragene Pilz brachte mehr als 90 Prozent der Bäume um. In aktuellen Waldschutzberichten stößt man auch bei anderen ansässigen Laub- und Nadelhölzern auf zunehmende Neuerkrankungen durch parasitäre Pilze. Immer mehr Schwarzerlen werden von einem Erreger befallen, der zur Gruppe der Falschen Mehltaupilze zählt. In der Folge verfaulen Wurzeln und Stamm, die Bäume sterben binnen Monaten. Im Spreewald, dem größten zusammenhängenden Erlen-Bestand in Mitteleuropa, liegt der Anteil infizierter Bäume nach Angaben des JKI bei über 22 Prozent. 2005 wurde in Baden-Württemberg erstmals die Rußrindenkrankheit an Bergahorn diagnostiziert, dem frisch gekürten "Baum des Jahres 2009". Inzwischen liegen weitere Berichte aus den Räumen Leipzig und Dresden sowie aus der Rhein-Main-Ebene vor. Befallene Bäume welken und verlieren ihre Blätter, die Krone stirbt ab. Erreger der Infektion ist ebenfalls ein Mikropilz. Er bildet massenhaft Sporen, die als dunkler rußartiger Belag hervortreten, wenn die Rinde erkrankter Ahorne abblättert. Das ist auch für den Menschen nicht ungefährlich. Denn die Sporen können tief in die Lunge eindringen und Entzündungen hervorrufen. Ein neu auftretender Pilz führt auch verstärkt zu Schäden an Schwarz- und Waldkiefern, bei denen junge Nadeln und Triebe infolge der Infektion absterben. Die Art stammt eigentlich aus tropischen und subtropischen Gefilden. Genauso wie der Erreger der Rußrindenkrankheit ist auch dieser Parasit Wärme liebend und wird bei seiner Ausbreitung in Deutschland offensichtlich durch den Klimawandel begünstigt. |
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Waldverlust weltweitPro Jahr verliert die Erde über 150.000 Quadratkilometer Wald und wenn man genau hinschaut, dann muss man eine ebensogroße Fläche zusätzlich abschreiben, die von intakten Wald in beschädigte Holzlieferregionen oder gar in verarmte Plantagen umgewandelt und dabei offiziell (noch) nicht als zerstört verbucht wird. |
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Im Amazonasgebiet sind 22 Prozent der Rodungen illegalDie brasilianische Umweltbehörde ermittelte anhand von Satellitenbildern, dass 22 Prozent der im brasilianischen Regenwald gefällten Bäume aus Gebieten der indigenen Waldkulturvölker oder anderen Schutzgebieten erfolgten wo Rodungen nicht oder nur sehr eingeschränkt erlaubt sind. Der aus der illegalen Rodung erzeigte Gewinn beträgt 270 bis 300 Millionen Euro pro Jahr. 2007 nahm die Zahl der illegalen Rodungen um 6,4 Prozent zu. Etwa 20 Prozent des ursprünglichen Brasilianischen Waldes ist bereits durch Landwirtschaft oder andere Erschließungen zerstört. |
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Deutschland im Waldschutz kein Vorreiter Die internationale Waldschutzorganisation Global Forest Coalition (GFC) macht in einem Bericht darauf aufmerksam, dass Deutschland beim Waldschutz auch vor der eigenen Haustür kehren muss. Der Druck der Forstindustrie in Deutschland sei gestiegen, die Artenvielfalt gesunken. Dem Bericht zufolge sind in 22 Mitgliedsländern der weltweiten Artenschutzkonvention die ökologischen Regeln für private Waldbesitzer nicht bindend. 27 Prozent des deutschen Waldes besteht aus Monokultur. Der aktuelle Waldzustandsbericht des BUND offenbart, dass über zwei Drittel des deutschen Waldes sichtbar geschädigt sind, mehr als ein Viertel davon schwer. Zudem sind laut Bundesumweltministerium 33 Prozent der Tier- und 26 Prozent der heimischen Pflanzenarten bestandsgefährdet. Ende 2007 hat das Bundeskabinett die nationale Biodiversitätsstrategie beschlossen. Demnach soll der Flächenanteil der Wälder mit natürlicher Entwicklung - also ohne Belastung durch die Forstwirtschaft - bis 2020 auf fünf Prozent wachsen. Heute macht die Fläche nur rund ein Prozent aus. Die Forest Coalition hält zehn Prozent für notwendig. |
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Finnlands letzte Urwälder werden weiter zu Papier verarbeitet Bis auf einen Rest von 5 Prozent sind Finnlands Urwälder abgeholzt. Ihr Erhalt ist Lebensbedingung für die von der Rentierzucht lebenden Sami sowie für unzählige Tier- und Pflanzenarten. Dennoch schlägt das staatliche Forstunternehmen Metsähallitus weiter Holz in Urwälder ein. Das Holz wandert fast ausschließlich in die Papierherstellung. Wichtigster Absatzmarkt ist Deutschland Quelle: Greenpeace Faltblatt "Rettet die letzten Urwälder" 9/2004 |
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Hälfte der Wälder wegIm Verlaufe der Menschheitsgeschichte hat sich die Waldfläche von 6 Milliarden auf 3,9 Milliarden Hektar reduziert. In 29 Ländern gingen seit dem 16. Jahrhundert mehr als 90 Prozent des Waldes verloren. In den 1990er Jahren nah die Waldfläche weltweit um 4,2 Prozent. In den reichen Industrieländern waren 2001 ein Fünftel der untersuchten Baumkronen geschädigt. (Le Monde Diplomatique März 2005)
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Jede Minute... Jede Minute verliert der Amazonas-Regenwald eine Fläche von sieben Fußballfeldern |
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Entwaldung immer schneller
Forscher befürchten den Verlust weiterer 20 Prozent des Regenwalds in den nächsten zwei Jahrzehnten. Sollte es tatsächlich dazu kommen, wird die Ökologie der Region aus den Fugen geraten. Durch die Feuchtigkeit, die das Amazonasgebiet in die Atmosphäre abgibt, produziert es die Hälfte der dortigen Niederschläge. Verhindert die Abholzung ausreichende Regenfälle, werden die restlichen Bäume eingehen. Wo der globale Klimawandel die Austrocknung verschlimmert, kommt es zu extremen Dürren, durch die verheerende Waldbrände drohen. 2005 erlebte das Amazonasgebiet bereits eine solche Dürre. Flusspegel sanken um bis zu zwölf Meter.
Quelle: http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,456376,00.html (5.12.07 10:20 Uhr) |
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In 40 Jahren die Hälfte er Regenwälder Seit 1945 wurde die Hälfte der Regenwälder vernichtet Quelle: Freitag, 01.07.2005 Torsten Engelbrecht |
Überblick |
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Palmöl frisst Regenwald In Südostasien fressen sich unerbittlich mehrere 1.000 Quadratkilometer große Palmöl-Plantagen in die Wälder - mitfinanziert mit Krediten von deutschen Banken und abgesichert durch staatliche Hermes-Bürgschaften Deutschlands. Das Palmöl gelangt in Kosmetika oder Lebensmittel, die vor allem in den reichen Ländern konsumiert werden. Quelle: Rettet den Regenwald e.V. http://www.regenwald.org/rdr_neu/presseberichte.php (26.01.2006 21:34) |
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Regenwald zu Hackfleisch In Brasilien ist die Zahl der Rinder allein zwischen 1990 und 2000 von 26 auf 57 Millionen gestiegen. Die dabei aus Regenwald in Weideland verwandelte Fläche ist zweimal so groß wie Portugal. Größter Fleischabnehmer ist die EU. Der Anteil der EU am Kauf brasilianischen Rindfleisches stieg zwischen 1990 und 2001 von 40 auf 74 Prozent. Quelle: Rettet den Regenwald e.V. http://www.regenwald.org/rdr_neu/presseberichte.php (26.01.2006 21:34) |
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Der Erde die Bäume vom Kopf gegessen! In Zentralamerika wurden innerhalb der vergangenen 40 Jahre 40 Prozent des gesamten Regenwaldes gerodet bzw. abgebrannt, hauptsächlich um Weideland zu erhalten oder Futtermittel anzubauen Quelle: World Watch Magazine, July/August 2004, Volume 17, No. 4 |
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Entwurzelung durch Bodenerosion Man schätzt, dass mindestens 65 % der Bevölkerung Afrikas unter den Folgen von Landverödung zu leiden haben. In Afrika südlich der Sahara gehen Jahr für Jahr mindestens drei Prozent des landwirtschaftlichen Bruttoinlandsprodukts infolge von Boden- und Nahrungsmittelverlusten verloren.
Quelle: Batho Pele - Die Menschen zuerst 00/00 |
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Die Hälfte wird zu Papier verarbeitet Die Produktion von Papier ist für 50 Prozent der weltweiten Abholzungen von Wäldern verantwortlich. Immer mehr intakte Ökosysteme werden in Zellstoff-Monokulturen umgewandelt. Einheimische Tiere und Pflanzen finden in solchen "grünen Wüsten" keinen Lebensraum mehr. Oft verlieren auch Menschen ihren Lebens- bzw. Wirtschaftsraum. Für die deutsche Papier- und Zellstoffproduktion werden jährlich weltweit 590.000 Hektar Wald gerodet. Das entspricht der doppelten Fläche des Saarlandes. Deutschland importiert Papier und Zellstoff aus 130 Ländern, nur sechs Prozent des in Deutschland verbrauchten Zellstoffs stammt aus dem Inland. Die Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen Arbeitsgemeinschaft Regenwald und Artenschutz (ARA) und Urgewald fordern die privaten Haushalte und Großverbraucher in Deutschland auf, den Papierverbrauch zu halbieren und wieder mehr Recyclingpapier zu nutzen. Seit seinem Boom in den 80er Jahren ist der Verbrauch von Recyclingpapier in Deutschland um 80 Prozent zurück gegangen.
Quelle: Taz vom 25. 1. 2006 |
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In 15 Jahren Waldfläche der dreifachen Ausdehnung Deutschlands vernichtet Jedes Jahr gehen weltweit etwa 14 Millionen Hektar Wald verloren. Allein zwischen 1990 und 2005 ist damit weltweit eine Waldfläche von mehr als der dreifachen Größe Deutschlands vernichtet worden. Das entspricht etwa drei Prozent der weltweiten Waldflächen. Quelle: BfN Pressemitteilung vom 21.03.07 |
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| Überblick | ||
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Nach den Zahlen des statistischen Bundesamtes in Wiesbaden liegt der tägliche Flächenverbrauch allein in Deutschland bei rund 120 ha. Das entspricht mehr als der Hälfte Berlins pro Jahr oder etwa 175 Fußballfeldern pro Tag. Das Ziel der Bundesregierung den Verlust an unversiegelter Fläche bis zum Jahr 2020 auf 30 ha pro Tag zu verringern, wird nur durch einschneidende Veränderungen in der flächenintensiven Siedlungs- und Verkehrsentwicklung zu erreichen sein.
Quelle: Vogelruf.de 17.10.05 |
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