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Weißstörche in Mazedonien

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Basisdaten

Vielfalt der Natur wahrnehmen und bewahren   

In Frieden und Würde gut  leben 

Lexikon der Nachhaltigkeit / Mazedonien

Storch schwebt dem Text entgegenDer Ohridsee und der Große und Kleine Prespasee im Grenzgebiet von Griechenland, Albanien und Makedonien sind wichtige Raststationen für Zugvögel. Sie gelten als ökologische Schatzkammern. Der im Mai 2000 von der  albanischen Regierung eingerichtete Nationalpark Prespasee ist Teil eines im Balkan nahtlos zusammenhängenden Schutzgebietssystems.

Im Mai 2002 wurde in Pelagonien, im Süden der Republik Makedonien eine Untersuchung über den Weißstorch durchgeführt. Dabei wurden auf einem Gebiet von 1,104 km 2 223 brütende Storchchenpaare, 7 unbewohnte Nester und 5 Brutversuche gezählt.

Die größte Kolonie (mehr als 5 Horstpaare) bestand aus 20 Paaren. In Dörfern Patagoniens brüteten 56% der Weißstörche auf Gebäuden, 29,6 % auf Hochspannungs- oder Telegrafenmasten, 12,1 % auf Bäumen und 2,2 % auf Heuschober und –ballen. Die Brutdichte erreichte 20,2 Paare/km2. Im Vergleich zur letzten Untersuchung im Jahre 1958 offenbarte der 2002 Zensus eine Abnahme der Horstpaare um 52,4 % und der Kolonien von 27 auf 15 wie der Koloniegröße von 16,7 auf 9,7 Paaren. Der Anteil der in Kolonien brütenden Paare nahm von 92,7 % auf 65,0 % ab, während der Anteil der Einzelbrüter (ein Horstpaar in einem Dorf) von 2,1 % im Jahre v1958 auf 18,8 % im Jahre 2002 angestiegen war.

Besonders drastisch ging der Bestand im Süden Pelagoniens zurück. Im Norden und in Zentralpelagonien, wo noch extensive Viehwirtschaft und traditionelle Heumahd praktiziert werden, blieb die Zahl der Horstbrutpaare und Kolonien nahezu konstant. Die sinkende Größe der Kolonien (von 14.5 auf 9,7 Paaren per Kolonie) wurden durch vermehrte Einzelbrüter kompensiert.

Der Rückgang der Population und die Auflösung der Kolonien in Pelagonien können als Indikator für den generellen Trend in Makedonien gewertet werden. Die mit den Erfordernissen des Naturschutzes völlig unverträglichen Methoden der Modernisierung von Überlandleitungen wird diesen Prozess noch beschleunigen.
 

Quelle: NABU Bestandszahlen des Weißstorches

Zukunftsfähigkeit heißt, ...

Schönheit, Reichtum und Nutzen der Natur wahrnehmen und bewahren zu können.

Ohrid-Forelle in Gefahr

Es gibt sie nur noch in Europas ältestem See auf dem Balkan. Jetzt droht die urtümliche Fischart durch Verschmutzung und Überfischung auszusterben.

Wissenschaftler warnen in der englischen Ausgabe der "National Geographic": Nicht einmal ein geplanter Fang-Stopp könne die seltene Spezies im Ohrid-See zwischen Albanien und Mazedonien noch retten.
 

Schmackhafte Fisch-Spezialität

Das Verhängnis der Ohrid-Forelle (Salmo letnica) ist ihr vorzüglicher Geschmack: Die begehrte Delikatesse wird über zehn Kilogramm schwer und intensiv von Fischerei-Konzernen befischt. Auch die illegale Dynamit-Fischerei ist auf dem See weit verbreitet. Denn der Bedarf in den zahllosen Touristen-Restaurants ist groß.

Seit den 30-er Jahren stützen Fisch-Zuchten den Forellen-Bestand durch künstlichen Besatz. Aber in den letzten Jahren fangen die Fachleute kaum noch genügend Ohrid-Forellen, um sie abstreifen zu können.

Die Experten, des 1996 von der Welt-Bank gegründeten "Lake Ohrid Conservation Project", sind besorgt: "Es ist offensichtlich, dass die Fischerei im Ohrid-See bedroht ist und wir müssen schnell handeln. Alle Daten beweisen, dass die Forellen-Population zusammenbricht."

"Museum der lebenden Fossilien"

Vor drei Millionen Jahren bildete sich das See-Becken durch Bewegungen der Erdkruste. Zusammen mit dem Baikal-See in Russland und dem Tanganjika-See in Afrika zählt er zu den ältesten Gewässern unseres Planeten. In dem 30 Kilometer langen See leben heute 146 nur dort vorkommende Arten. 17 davon zählen zu den Fischen.

In Tiefen bis zu 290 Metern überlebten Tierarten aus der Tertiär-Zeit vor drei Millionen Jahren die Eiszeiten. Als "Museum der lebenden Fossilien" ernannte die UNESCO den Ohrid-See zum Welt-Kulturerbe. Auch die Vorfahren der noch quicklebendigen Ohrid-Forellen gibt“s bereits als Versteinerung.

Quelle: Fisch&Fang Website am 14.07.08

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WIKIPEDIA

 

laenderkontakte.de

 

Deutsche Botschaft in Skopje

Interaktionen für Zukunftsfähigkeit

 

GTZ

MaNGO-online Mazedonisches NGO Portal

 

Konrad Adenauer Stiftung

Muslime helfen: Versorgung gehbehinderter Menschen

Friedrich-Ebert-Stiftung

Gesellschaft für Makedonisch-Deutsche Freundschaft in Bitola

Lexikon der Nachhaltigkeit / Mazedonien

Deutscher Lesesaal in Skopje

Naturreichtum wahrnehmen und bewahren

Euronatur über ökologische Schatzkammern am Ohrid- und Prespa-See

National Park Galicica