Future-on-Wings e.V.

Zukunftsfähige Entwicklung

in den Brut- Rast und

Überwinterungsgebieten der Weißstörche

Mit der Westzieherin Lena unterwegs

Wo ist Störchin Max?

 

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Weißstörche in Marokko

In Marokko ziehen die Weißstörche mit den dortigen Artgenossen weiter nach Süden und überbrücken das mehr als 1.000 Kilometer breite Wüstengebiet der Sahara bis zur Nordgrenze der Sahelzone. Hier verbringen die meisten den Winter.

 

Im Frühjahr/Sommer 1995 wurde im Rahmen des 5. Internationalen Weißstorchzensus die  Brutpopulation des Weißstorchs in Marokko erfasst. Der Zensus ergab verringerte Anzahl von Brutpaaren (1251) und eine relativ niedrige Fortpflanzungsrate (2,28 Junge/Paar). Der Brutbestand war im Vergleich zu den Daten von 1938 um 95% und zu den Daten von 1949 und 1974 um 90% zurückgegangen. Dieser Rückgang wurde durch die negativen Auswirkungen der Trockenperioden, die seit Anfang der 80er Jahre in Marokko auftraten, erheblich verstärkt. Das Jahr der Zählung war besonders trocken.
Um die räumliche Verteilung der Art analysieren zu können, wurde Marokko in Naturräume aufgeteilt. In vier dieser Regionen (Gharb, Rabat-Maamora, Moyen Atlas (Mittlerer Atlas) und Moyen Sebou) waren 2/3 der marokkanischen Population konzentriert. 27 Brutkolonien mit jeweils mehr als 10 Paaren wurden festgestellt; sie repräsentieren mehr als 34% des Gesamtbestandes.

Die häufigsten Nestunterlagen sind Bäume und Dächer. Stadtmauern und Ruinen, Schornsteine, Minarette und Strom- sowie Telefonleitungsmasten werden jeweils mit einer Häufigkeit von 5 bis 13% benutzt.

1996, im Jahr nach der landesweiten Bestandserfassung, wurde eine plötzliche Zunahme der Brutbestände beobachtet. Dies wird auf außergewöhnliche Niederschlagsmengen zurückgeführt, die sehr gute Nahrungsbedingungen nach sich zogen.

 

Quelle: NABU zum Weißstorchbestand

Wind und Sonne - neue Antriebe

für eine sanfte Entwicklung

In Marokko leben über die Hälfte der Menschen auf dem Land. Bis vor zehn Jahren waren noch 80 Prozent von ihnen ohne Strom. Seit 1995 betreibt die marokkanische Regierung  die Elektrifizierung ländlicher Gebiete, und mittlerweile verfügt drei Viertel der Landbevölkerung über Elektrizität. Zunehmend soll dabei auf Sonne und Wind gesetzt werden. Mit Hilfe von Photovoltaik-Kits lässt die staatliche Stromgesellschaft auf den entlegenen Gehöften ein Licht aufgehen. Sie berät einzelne Haushalte, veranstaltet Informationsabende und stellt Kontakt zu einzelnen Herstellern und Serviceunternehmen her.  In Marokko scheint die Sonne über 3.000 Stunden im Jahr. Der Einsatz von regenerativen Energiequellen kann Marokko auch ökonomisch voran bringen, das derzeit noch 90 Prozent seines Bedarfs an Primär- und Sekundärenergie importieren muss und pro Jahr etwa acht Prozent mehr Strom verbraucht. 

 

Das Ministerium für Energie und Bergbau will den Anteil erneuerbarer Energie bis 2010 von derzeit einem  auf zehn Prozent steigern.  Bis 2020 soll der Anteil noch einmal verdoppelt werden.

 

Die größre Rolle bei dieser Entwicklung soll Wind spielen, dessen Potenzial auf 6.000 Megawatt geschätzt wird. Die windreichen Regionen sind im Norden Tanger, Tétouan und Taza und im Süden am Atlantik Essaourra, Laayoune und Dekhla.

 

Quelle: Taz vom 11./12. 03.2006

Umweltkaravane gegen Wasserverschwendung

In Marokko werden  pro Tag und pro Kopf  685 Liter Wasser verbraucht. Tendenz steigend!  Im nicht gerade regenarmen Deutschland beträgt der Verbrauch nur 128 Liter Wasser pro Kopf und Tag. Es ist absehbar, dass es 2030 in Tunesien nicht mehr genug Wasser geben wird. Der Tourismus mit Golfplätzen in den wasserärmsten Gegenden verschärft die Situation.

Das tunesische Umwelt- und Bildungsministerium startet nun mit Hilfe der GTZ und der spanischen Entwicklungsagentur AECI eine Bildungsaktion unter dem Slogan "Die Umweltkaravane ... ich mache mit!".

Ein Bus, ausgestattet mit Computerarbeitsplätzen und schülergerechter Labortechnik, fährt nun kreuz und quer durchs Land. Er hält jede Woche in einer anderen Stadt, einem anderen Dorf, an einer anderen Schule. Zusammen mit örtlichen Nichtregierungsorganisationen (NGOs) bereiten die Schüler zudem eigene Umweltprojekte vor.

Quelle: Taz vom 30.03.08

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Wikkipedia

Afrika-Start Marokko News

Webseite der marokkanischen Botschaft in Deutschland

Goethe Institut Marokko

GTZ in Marokko

 

Storch war Hauptfigur beim Stelzentheater

EduSolar

Kultur- und Technologieaustauschprojekt zwischen deutschen und marokkanischen Gymnasien