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Weißstörche in Marokko |
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Im Frühjahr/Sommer 1995 wurde im Rahmen des 5.
Internationalen Weißstorchzensus die Brutpopulation des Weißstorchs
in Marokko erfasst. Der Zensus ergab verringerte Anzahl von Brutpaaren
(1251) und eine relativ niedrige Fortpflanzungsrate (2,28 Junge/Paar). Der
Brutbestand war im Vergleich zu den Daten von 1938 um 95% und zu den Daten
von 1949 und 1974 um 90% zurückgegangen. Dieser Rückgang wurde durch die
negativen Auswirkungen der Trockenperioden, die seit Anfang der 80er Jahre
in Marokko auftraten, erheblich verstärkt. Das Jahr der Zählung war
besonders trocken.
Quelle: NABU zum Weißstorchbestand |
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Wind und Sonne - neue Antriebefür eine sanfte Entwicklung |
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In Marokko leben über die Hälfte der Menschen auf dem Land. Bis vor zehn Jahren waren noch 80 Prozent von ihnen ohne Strom. Seit 1995 betreibt die marokkanische Regierung die Elektrifizierung ländlicher Gebiete, und mittlerweile verfügt drei Viertel der Landbevölkerung über Elektrizität. Zunehmend soll dabei auf Sonne und Wind gesetzt werden. Mit Hilfe von Photovoltaik-Kits lässt die staatliche Stromgesellschaft auf den entlegenen Gehöften ein Licht aufgehen. Sie berät einzelne Haushalte, veranstaltet Informationsabende und stellt Kontakt zu einzelnen Herstellern und Serviceunternehmen her. In Marokko scheint die Sonne über 3.000 Stunden im Jahr. Der Einsatz von regenerativen Energiequellen kann Marokko auch ökonomisch voran bringen, das derzeit noch 90 Prozent seines Bedarfs an Primär- und Sekundärenergie importieren muss und pro Jahr etwa acht Prozent mehr Strom verbraucht.
Das Ministerium für Energie und Bergbau will den Anteil erneuerbarer Energie bis 2010 von derzeit einem auf zehn Prozent steigern. Bis 2020 soll der Anteil noch einmal verdoppelt werden.
Die größre Rolle bei dieser Entwicklung soll Wind spielen, dessen Potenzial auf 6.000 Megawatt geschätzt wird. Die windreichen Regionen sind im Norden Tanger, Tétouan und Taza und im Süden am Atlantik Essaourra, Laayoune und Dekhla.
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In Marokko werden pro Tag und pro Kopf 685 Liter Wasser verbraucht. Tendenz steigend! Im nicht gerade regenarmen Deutschland beträgt der Verbrauch nur 128 Liter Wasser pro Kopf und Tag. Es ist absehbar, dass es 2030 in Tunesien nicht mehr genug Wasser geben wird. Der Tourismus mit Golfplätzen in den wasserärmsten Gegenden verschärft die Situation. Das tunesische Umwelt- und Bildungsministerium startet nun mit Hilfe der GTZ und der spanischen Entwicklungsagentur AECI eine Bildungsaktion unter dem Slogan "Die Umweltkaravane ... ich mache mit!". Ein Bus, ausgestattet mit Computerarbeitsplätzen und schülergerechter Labortechnik, fährt nun kreuz und quer durchs Land. Er hält jede Woche in einer anderen Stadt, einem anderen Dorf, an einer anderen Schule. Zusammen mit örtlichen Nichtregierungsorganisationen (NGOs) bereiten die Schüler zudem eigene Umweltprojekte vor. |
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Kultur- und Technologieaustauschprojekt zwischen deutschen und marokkanischen Gymnasien |
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