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Ich bin Leben inmitten von Leben das leben will.
Der alltägliche Artenschwund Kurzmeldungen FUTURE_LINKS Umwelt / Natur- und Artenschutz
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Biodiversitätskonvention gegen Verlust der biologischen VielfaltNur ein Bruchteil der auf dem Planeten lebenden Organismen ist erfasst. Bisher sind 1,75 Millionen Arten bekannt. Als biologische Ressourcen sind Gene, Arten und Ökosysteme eine unersetzbare Basis für Land- und Forstwirtschaft und für die menschliche Gesundheit. Wenn Insekten Obstbäume bestäuben, Pflanzen die Gewässer oder Wälder die Luft reinigen und Touristen sich in reizvollen Landschaften erholen, werden Milliardenerträge erwirtschaftet. Doch die Mannigfaltigkeit ist bedroht. Der derzeitige Verlust der biologischen Vielfalt ist eine Folge bisheriger Lebensbedingungen und stellt eine ernsthafte Bedrohung für die menschliche Entwicklung dar. Damit der Ausrottung von Genen, Organismen und
Biotopen Einhalt geboten wird, haben inzwischen
Nach dem Umweltaktionsprogramm der Europäischen Union soll die Verarmung der biologischen Vielfalt bis 2010 gestoppt werden.
Parallel zur Bonner Vertragsstaatenkonferenz im Mai 2008 veranstalten Nichtregierungsorganisationen den kritischen Parallelgipfel Planet Diversity |
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BfN fordert mehr Meeres-Schutzgebiete Nach Ansicht des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) sind ausreichend große Schutzgebiete an den Küsten und Meeren für den Erhalt der marinen Biodiversität notwenig. Weltweit wurden zwar bis jetzt über 4000 Schutzgebiete im Meer eingerichtet, doch decken sie nur 0,65 % der Meeresfläche ab. Meere und Ozeane bedecken 71% der Erdoberfläche und geben durch ihr enormes Volumen 90% der Biosphäre Raum. Quelle: BfN Pressemitteilung 30.4.08 |
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Humboldt Uni forscht für Sortenvielfalt auf dem Acker Jahr für Jahr wird die Sortenvielfalt auf dem Acker kleiner. Nur noch wenige Hochleistungssorten sind im Anbau. Seit Dezember 2006 forschen Wissenschaftler/innen der Humboldt-Universität zu Berlin deshalb an der Renaissance historischer Salatsorten. Längst vergessen und nur noch als Genreserve in Samenbanken gelagert, haben die Berliner Forscher/innen eine Salatvielfalt wieder auf den Ladentisch gebracht. Mehr als eintausend Salatsorten gibt es weltweit. Aber nur ein Bruchteil davon wird genutzt. Die meisten sind vergessen. In der Regel sind nur ihren Namen und eine Saatgutnummer bekannt. Viele wurden in der Vergangenheit ausgemustert. Ihre Qualitäten waren nicht gefragt oder sie genügten nicht den modernen Handels- und Transportansprüchen. Nun können 50 aus dem Material der Samenbank gezognen Salatsorten wieder als Raritäten genutzt werden. Von den modernen Sorten weichen sie in ihren Farbmustern und Formen ab. Auffallend häufig haben sie ein sehr zartes Blatt. Die "Rehzunge" etwa sieht wie eine Spinatpflanze aus. Besonders interessant: Die Blattspitzen schmecken anders als das Innere der Pflanze. Das ist ein sehr abwechslungsreiches Geschmackserlebnis. Neben Aussehen, Geschmack und Anbaueigenschaften werden auch ihre Inhaltsstoffe analysiert. Dabei zeichneten sich alle Sorten durch besonders niedrige Nitratwerte aus. Von Interesse sind z.B. mögliche Resistenzen gegen Schädlingsbefall. Quelle: Deutschlandfunk Umwelt und Verbraucher 01.08.2008 · 11:35 Uhr |
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Nachhaltiger Storchenschutz heißt Schutz der Lebensgrundlagen |
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leben fast genauso viele Organismen - rund fünf Milliarden, von Geißeltierchen
Die auf der Welt lebenden Ameisen wiegen zusammen etwa gleich viel,
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Fluss- und Bachbegradigungen oder Entwässerungsmaßnahmen gefährden die Lebensgrundlagen der Störche und anderer Tiere und Pflanzen. An Gewässern, in Feuchtwiesen und an den Rändern naturnah bewirtschafteter Felder leben zahlreiche Pflanzen und Tiere, die vom Aussterben bedroht sind. |
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Um die Bestände der Störche und der anderen Tiere und Pflanzen wasserreicher Biotope zu stabilisieren, müssen Feuchtgebiete gesichert und von Umweltzerstörung betroffene Gebiete wieder renaturiert werden. Nötig sind saubere Gewässer, großräumige Feuchtwiesen und schonend bewirtschaftete Areale. |
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