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Nachhaltiger Storchenschutz heißt Schutz der Lebensgrundlagen |
Natur- und Umweltschutz machen Fortschritte
Ich bin Leben inmitten von Leben das leben will.
Der alltägliche Artenschwund Kurzmeldungen FUTURE_LINKS Umwelt / Natur- und Artenschutz
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Fluss- und Bachbegradigungen oder Entwässerungsmaßnahmen gefährden die Lebensgrundlagen der Störche und anderer Tiere und Pflanzen. An Gewässern, in Feuchtwiesen und an den Rändern naturnah bewirtschafteter Felder leben zahlreiche Pflanzen und Tiere, die vom Aussterben bedroht sind. |
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Um die Bestände der Störche und der anderen Tiere und Pflanzen wasserreicher Biotope zu stabilisieren, müssen Feuchtgebiete gesichert und von Umweltzerstörung betroffene Gebiete wieder renaturiert werden. Nötig sind saubere Gewässer, großräumige Feuchtwiesen und schonend bewirtschaftete Areale. |
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Biodiversitätskonvention gegen Verlust der biologischen Vielfalt
Doch die Mannigfaltigkeit ist bedroht. Der derzeitige Verlust der biologischen Vielfalt ist eine Folge bisheriger Lebensbedingungen und stellt eine ernsthafte Bedrohung für die menschliche Entwicklung dar. Damit der Ausrottung von Genen, Organismen und Biotopen Einhalt geboten wird, haben inzwischen mehr als 170 Staaten die Biodiversitätskonvention der Vereinten Nationen unterzeichnet. Seit der Verabschiedung der Konvention bei der Konferenz der Vereinten Nationen für Umwelt und Entwicklung (UNCED) im Jahr 1992 ist Biodiversität ein beachtetes Thema der Fachwelt.
Nach dem Umweltaktionsprogramm der Europäischen Union soll die Verarmung der biologischen Vielfalt bis 2010 gestoppt werden.
Parallel zur Bonner Vertragsstaatenkonferenz im Mai 2008 veranstalten Nichtregierungsorganisationen den kritischen Parallelgipfel Planet Diversity
Humboldt Uni forscht für Sortenvielfaltauf dem AckerJahr für Jahr wird die Sortenvielfalt auf dem Acker kleiner. Nur noch wenige Hochleistungssorten sind im Anbau. Seit Dezember 2006 forschen Wissenschaftler/innen der Humboldt-Universität zu Berlin deshalb an der Renaissance historischer Salatsorten. Längst vergessen und nur noch als Genreserve in Samenbanken gelagert, haben die Berliner Forscher/innen eine Salatvielfalt wieder auf den Ladentisch gebracht.
Mehr als eintausend Salatsorten gibt es
weltweit. Aber nur ein Bruchteil davon wird genutzt. Die meisten sind
vergessen. In der Regel sind nur ihren Namen und eine
Saatgutnummer bekannt. Viele wurden
in der
Quelle: Deutschlandfunk Umwelt und Verbraucher 01.08.2008 · 11:35 Uhr
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