Future-on-Wings.net

WOHIN AUF SCHWINGEN?

Anhaltspunkte zur Gestaltung zukunftsfähiger

Nord-Süd-Ost-West-Beziehungen

Agenda 21 Teil II Erhaltung und Bewirtschaftung der Ressourcen für die Entwicklung

Abkommen über die Biologische Vielfalt

Kurz und gut: Natur- und Umweltschutz sind möglich

Nachhaltiger Storchenschutz heißt Schutz der Lebensgrundlagen

Nguni-Cattle - Ur-Rinder Afrikas weisen in die Zukunft

Bio-Baumwolle :: Bio-Konsum Allgemein :: Klimaschutz ::  Umweltschutz-News.de

Zukunftsfähigkeit ...

... braucht den Willen und die Möglichkeit, Nutzen, Vielfalt und Schönheit der Natur wahrnehmen und bewahren zu können.

Ich bin Leben

inmitten von Leben

das leben will.

Albert Schweizer

 

 

WARUM AUF SCHWINGEN?

Der alltägliche Artenschwund Kurzmeldungen

FUTURE_LINKS Umwelt / Natur- und Artenschutz

 

 

 

 

Einzelne

bedrohte Tierarten

können nur dann überstehen,

 wenn die gesamte  Tier- und

Pflanzenwelt (Fauna und

Flora) ihrer Umwelt

  geschützt werden

 kann.

 

 

 

Biodiversitätskonvention gegen Verlust der biologischen Vielfalt

Nur ein Bruchteil der auf dem Planeten lebenden Organismen ist erfasst. Bisher sind 1,75 Millionen Arten bekannt. Als biologische Ressourcen sind Gene, Arten und Ökosysteme eine unersetzbare Basis für Land- und Forstwirtschaft und für die menschliche Gesundheit. Wenn Insekten Obstbäume bestäuben, Pflanzen die Gewässer oder Wälder die Luft reinigen und Touristen sich in reizvollen Landschaften erholen, werden Milliardenerträge erwirtschaftet.

Doch die Mannigfaltigkeit ist bedroht. Der derzeitige Verlust der biologischen Vielfalt ist eine Folge bisheriger Lebensbedingungen und stellt eine ernsthafte Bedrohung für die menschliche Entwicklung dar.

Damit der Ausrottung von Genen, Organismen und Biotopen Einhalt geboten wird, haben inzwischen mehr als 170 Staaten die Biodiversitätskonvention der Vereinten Nationen unterzeichnet. Seit der Verabschiedung der Konvention bei der Konferenz der Vereinten Nationen für Umwelt und Entwicklung (UNCED) im Jahr 1992  ist Biodiversität ein beachtetes Thema der Fachwelt.

 

Nach dem Umweltaktionsprogramm der Europäischen Union soll die Verarmung der biologischen Vielfalt bis 2010 gestoppt werden.

 

Parallel zur Bonner Vertragsstaatenkonferenz im Mai 2008 veranstalten Nichtregierungsorganisationen den  kritischen Parallelgipfel Planet Diversity 

BfN fordert mehr Meeres-Schutzgebiete

Nach Ansicht des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) sind ausreichend große Schutzgebiete an den Küsten und Meeren für den Erhalt der marinen Biodiversität notwenig. Weltweit wurden zwar bis jetzt über 4000 Schutzgebiete im Meer eingerichtet, doch decken sie nur 0,65 % der Meeresfläche ab. Meere und Ozeane bedecken 71% der Erdoberfläche und geben durch ihr enormes Volumen 90% der Biosphäre Raum.

Quelle: BfN Pressemitteilung 30.4.08

Humboldt Uni forscht für Sortenvielfalt auf dem Acker

Jahr für Jahr wird die Sortenvielfalt auf dem Acker kleiner. Nur noch wenige Hochleistungssorten sind im Anbau. Seit Dezember 2006 forschen Wissenschaftler/innen der Humboldt-Universität zu Berlin deshalb an der Renaissance historischer Salatsorten. Längst vergessen und nur noch als Genreserve in Samenbanken gelagert, haben die Berliner Forscher/innen eine Salatvielfalt wieder auf den Ladentisch gebracht.

Mehr als eintausend Salatsorten gibt es weltweit. Aber nur ein Bruchteil davon wird genutzt. Die meisten sind vergessen. In der Regel sind nur ihren Namen und eine Saatgutnummer bekannt. Viele wurden in der Vergangenheit ausgemustert. Ihre Qualitäten waren nicht gefragt oder sie genügten nicht den modernen Handels- und Transportansprüchen. Nun können 50 aus dem Material der Samenbank gezognen Salatsorten wieder als Raritäten genutzt werden. Von den modernen Sorten weichen sie in ihren Farbmustern und Formen ab. Auffallend häufig haben sie ein sehr zartes Blatt. Die "Rehzunge" etwa sieht wie eine Spinatpflanze aus. Besonders interessant: Die Blattspitzen schmecken anders als das Innere der Pflanze. Das ist ein sehr abwechslungsreiches Geschmackserlebnis. Neben Aussehen, Geschmack und Anbaueigenschaften werden auch ihre Inhaltsstoffe analysiert. Dabei zeichneten sich alle Sorten durch besonders niedrige Nitratwerte aus. Von Interesse sind z.B. mögliche Resistenzen gegen Schädlingsbefall.

Quelle: Deutschlandfunk Umwelt und Verbraucher 01.08.2008 · 11:35 Uhr

Nachhaltiger Storchenschutz heißt Schutz der Lebensgrundlagen

Internette Storchen- und Vogelseiten

Andere Natur- und Umweltseiten

Konvention zum Schutz der Feuchtgebiete

In einer

Handvoll normalem Boden

leben fast genauso viele Organismen -

rund fünf Milliarden,  von Geißeltierchen

 bis zum Regenwurm -

wie Menschen

 

Quelle: Taz vom 8.11.07

 

 

 

 

Es gibt 9.500 Ameisenarten.

Die auf der Welt lebenden Ameisen

 wiegen zusammen etwa gleich viel, 

wie alle sechs Milliarden

 Menschen. 

 

Quelle: Taz vom 8.11.07

 

 

Störche schreiten nicht nur Feuchtwiesen ab. Gern folgen sie auch Traktoren um Würmer und und Kleintiere zu sammeln. Der Storch ist ein Kulturfolger geworden. Doch er ist auch ein von der Kultivierung verfolgtes Tier. 

Fluss- und Bachbegradigungen oder Entwässerungsmaßnahmen gefährden die Lebensgrundlagen der Störche und anderer Tiere und Pflanzen.

An Gewässern, in Feuchtwiesen und an den Rändern naturnah bewirtschafteter Felder leben zahlreiche Pflanzen und Tiere, die vom Aussterben bedroht sind.

Dazu gehören Orchideen oder Knabenkraut-Arten. Auch Frösche, Kröten und Molche, Bach- und Teichfische, eine Vielzahl an Schmetterlingsarten und Blütenpflanzen sowie die immer seltener werdenden Süßwassermuscheln gehören zum Lebensraum der Störche. Dazu kommen viele - zum Teil selten gewordene - wie Vogelarten vom Braunkehlchen bis zum - inzwischen ebenfalls bedrohten Kiebitz.

 

Um die Bestände der Störche und der anderen Tiere und Pflanzen wasserreicher Biotope zu stabilisieren, müssen Feuchtgebiete gesichert und von Umweltzerstörung betroffene Gebiete wieder renaturiert werden. Nötig sind saubere Gewässer, großräumige Feuchtwiesen und schonend bewirtschaftete Areale.

Von einer Schonung oder Renaturierung wasserreicher Biotope würden auch wir Menschen profitieren, denn eine Mehr an Gewässerschutz bedeutet gesünderes Grund- und damit Trinkwasser.  Mehr Infos