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Weißstörche in Kroatien |
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Storchendorf Cigoc, Kroatien
Während des ersten nationalen Weißstorchzensus in Kroatien im Jahr 1984, der 12 Landkreise bzw. 28% des gesamten kroatischen Brutgebiets der Art abdeckte, wurden 520 Horstpaare gezählt. Seitdem wurden alljährlich nationale Bestandserfassungen durchgeführt. Im Rahmen des 5. Internationalen Weißstorchzensus wurden in den Jahren 1994/95 in 25 Landkreisen bzw. 56% des kroatischen Brutgebiets 1116 Horstpaare gezählt. Eine Hochrechnung auf der Basis der Ergebnisse des Zensus 1994/95 ergab einen kroatischen Gesamt-Brutbestand von etwa 1500 Horstpaaren.
In 6 Landkreisen, in denen sowohl 1984 als auch 1994/95 gezählt worden war, wurde eine Abnahme der Horstpaare um 5% festgestellt. Im allgemeinen scheint jedoch der Weißstorchbestand Kroatiens von 1984 bis 1994/95 stabil geblieben zu sein. Dies wird darauf zurückgeführt, dass sich während der 10-Jahres-Periode die Habitatsituation im Verbreitungsgebiet des Weißstorchs, gelegen im kontinentalen Teil Kroatiens zwischen den Flüssen Drau, Save und Donau, nicht wesentlich verändert hat. Quelle: NABU Bestandszahlen des Weißstorches
Storchendorf Čigoč1994 war das Dorf Čigoč Europäisches Storchendorf des Jahres. Čigoč gehört mit seinen rund 124 Einwohnern zur Gemeinde Sisak und liegt im 50.600 Hektar großen Naturpark Lonjsko Polje. Die großflächigen Hutweiden, die mit landschaftsangepassten alten Haustierrassen wie den Posavina-Pferden, Turopolje-Schweinen und dem slowenischen Graurind beweidet werden, sind ein einmaliges Natur- und Kulturerbe. |
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Erster Schritt zum grenzüberschreitenden UNESCO-Biosphärenreservat |
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Nun ist ein erster Schritt getan. Die Premierminister Ungarns und Kroatiens haben die Schaffung eines grenzüberschreitenden UNESCO-Biosphärenreservates zum Schutz der artenreichen und ursprünglichen Flusslandschaften von Drau und Mur vereinbart. Das neue Auenschutzgebiet ist 630.000 Hektar groß. Es beginnt etwa 30 Kilometer nach der steirischen Grenze an der Mur und erstreckt sich bis zum Zusammenfluss der Drau mit der Donau bei Osijek nahe der kroatisch-serbischen Grenze. Der internationale Schutzstatus ist unter anderem ein wirksames Mittel, um verheerende Eingriffe in die natürliche Flussdynamik abzuwenden. Dazu gehören unter anderem intensiver Kiesabbau, der Bau von Wasserkraftwerken und in großem Maßstab geplante Kanalisierungsprojekte. |
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FUTURE-LINKS Kroatien |
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Basisinfos |
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Reichtum der Natur wahrnehmen und bewahren |
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Euronatur: Urtümliche Graurinder schützen Löffler und Reiher in den Save-Auen Kroatiens |
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Interaktionen für Zukunftsfähigkeit |
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| Deutsche Institutionen in Kroatien | |
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