| Future-on-Wings e.V. |
WARUM AUF SCHWINGEN? |
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Zukunftsfähigkeit brauchtdie Möglichkeit, ... |
FUTURE-LINKS
Quelle wenn nicht anders angegeben: Worldwatch-Institute:
FoW Materialien für Unterricht und Fortbildung: Nachhaltige Nutztierhaltung? (PDF)
Mit dem Wasserverbrauch zur Erzeugung von einem Kilo Fleisch könnte man ein ganzes Jahr lang täglich duschen. Quelle: Worldwatch Institute, «Meat – now it‘s not Personal»
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... den weltweiten Fleischverzehr auf ein gesundheitlich verträgliches und ökologisch verantwortbares Maß reduzieren zu können . |
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Europäische Fleischeslust macht Naturressourcen Lateinamerikas zu HackfleischDie in den letzten Jahren enorm gestiegene Produktion von Soja in Lateinamerika bedeuten wachsenden Einsatz von Pestiziden und Gen-Soja, Abholzung des Regenwaldes, Erosion des Bodens und extrem ungleiche Landverteilung. Vom Sojaanbau profitieren nur einige wenige Großgrundbesitzer. Ein Großteil des Sojas aus Lateinamerika wird für die schnell wachsenden Tierfabriken und Fleischproduktion in Europa als Futtermittel gebraucht. In Alt Tellin (Mecklenburg-Vorpommern) ist eine Ferkel-Produktionsanlage geplant in der 10.000 Muttersauen jedes Jahr bis zu 250.000 Ferkel produzieren sollen. |
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Europäische NGOs fordern ein Ende des Verdrängungs-Wettbewerbs mit GeflügelfleischEine Exportflut von Geflügelteilen aus der EU (in geringeren Mengen auch aus den USA und Brasilien) verursacht bei kleinbäuerlichen Produzenten in West- und Zentralafrika erhebliche wirtschaftliche und soziale Schäden. Die afrikanische Geflügelwirtschaft - einst ein Erfolgsbeispiel bei Armutsbekämpfung und ländlicher Entwicklung - ist aufgrund dieser Billimporte in ihrer Existenz bedroht. Dieser Produktionsbereich steht auf Grund eines destruktiven Agrarhandels vor der schwersten wirtschaftlichen Krise seiner Geschichte. Wohlhabende Konsumenten und Supermarktketten stellen höchste Ansprüche an die Qualität und den Wellnesswert von Geflügelfleisch. Für diese Ansprüche qualifiziert sich nur ein kleiner Teil der Fleischpartien des zerlegten Huhns. Immer größere Anteile vom Schlachtgewicht des Masthähnchens erzielen auf den Märkten Europas und der USA keine befriedigende Absatzbedingungen. Befriedigende Preise gibt es nur für Lebensmittel, die sich für die vermeintlich hochwertigen Marktsegmente qualifizieren. Da der Markt für „geringerwertige“ Lebensmittel begrenzt ist, kommt es in den reichen Ländern zu Überschüssen bestimmter Fleischpartien, Geflügelteilen und Fleischqualitäten Der Export dieser Produkte in arme Staaten aber treibt viele Geflügelzüchterinnen, die meist kapitalarme Kleinunternehmerinnen sind, in den Bankrott getrieben. Europäische
entwicklungspolitischen Organisationen (Association Citoyenne de Défense
des Intérêts Collectifs, Association of World Council of Churches
related Development Organisations in Europe, Evangelischer
Entwicklungsdienst, Dutch Interchurch Organisation for Development
Cooperation und SOS Faim - Agir avec le Sud) rufen in einem gemeinsamen
Papier die betroffenen afrikanischen Staaten auf, gegen solche
Dumping-Praktiken vorzugehen und appellieren an die EU, diesen Insbesondere fordern sie die Anerkennung folgender Grundsätze: 1. Defensive Handelsregeln zulassen, um Dumpingpraktiken zu stoppen
2. Neue Regeln für Kuppelprodukte
3. Gemeinsame Verantwortlichkeit für den sicheren Umgang mit Lebensmitteln im globalen Handel
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Fünfmal mehr Fleisch Die weltweite Fleischproduktion hat sich seit 1950 verfünffacht. Industrielle Produktionssysteme liefern heute weltweit 74% des Geflügels, 50% des Schweinefleisches, 43% des Rindfleisches und 68% der Eier. In Asien wächst der Schlachtviehbestand derzeit am raschesten, gefolgt von Lateinamerika und der Karibik. (Wordwatch Report 2004 S. 162) |
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Das Mastrind im deutschen Stall ist keineswegs ökologisch nachhaltiger produziert als das auf der argentinischen Weide. Auf der Weide ernährt sich das Vieh von dem, was dort wächst, und was es wieder von sich gibt, geht direkt in den Kreislauf zurück. Das importierte Kraftfutter für Rinder im deutschen Maststall belastet Luft und Böden sowohl durch den Anbau und Transport des Futtermittels als auch durch die nicht bodengebundenen Ausscheidungen der Tiere. |
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Ein Drittel mehr Brennstoffverbrauch Die Erzeugung einer Kalorie aus Rindfleisch erfordert 33 % mehr Energieinput aus fossilen Brennstoffen als eine Kalorie Energie aus Kartoffeln (S. 163) |
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Neunmal so viel Kohlendioxid Durch eine Mahlzeit mit einem großen Anteil an Fleisch und importierten Zutaten wird neunmal soviel Kohlendioxid emittiert wie für ein vegetarisches Essen mit Zutaten aus der Region. (S.158) |
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Großer Input Zur Erzeugung einer Kalorie Rinder-, Schweine- oder Geflügelfleisch sind 11 bis 17 Kalorien Futter notwendig. (S. 163) Zur Erzeugung eines halben Pfundes Rindfleisch sind 25.000 Liter Wasser nötig. (S. 163) |
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90 Prozent Soya wird Tierfutter 95 % der weltweiten Sojabohnenernte wird von Tieren konsumiert (S. 163) |
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Regenwald wird zu Hackfleisch gemacht In Brasilien ist die Zahl der Rinder allein zwischen 1990 und 2000 von 26 auf 57 Millionen gestiegen. Die dabei aus Regenwald in Weideland verwandelte Fläche ist zweimal so groß wie Portugal. Größter Fleischabnehmer ist die EU. Der Anteil der EU am Kauf brasilianischen Rindfleisches stieg zwischen 1990 und 2001 von 40 auf 74 Prozent. Quelle: Rettet den Regenwald e.V. http://www.regenwald.org/rdr_neu/presseberichte.php (26.01.2006 21:34) |
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Der Erde die Bäume vom Kopf gegessen! In Zentralamerika wurden innerhalb der vergangenen 40 Jahre 40 Prozent des gesamten Regenwaldes gerodet bzw. abgebrannt, hauptsächlich um Weideland zu erhalten oder Futtermittel anzubauen Quelle: World Watch Magazine, July/August 2004, Volume 17, No. 4 |
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Absatzmarkt für Antibiotika In den USA erhalten Rinder, Schweine und Geflügel 70 % aller keimtötenden (antibiotischen) Medikamente (S. 163) |
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Viehhaltung forciert den Klimawandel Die Viehhaltung produziert weltweit 18 Prozent der anthropogenen Treibhausgase und 80 Prozent der Emissionen innerhalb des Agrarsektors. Das ständige Rülpsen und Pupsen von mittlerweile 1.5 Milliarden Rindern sowie 1,7 Milliarden Schafe und Ziegen setzt schätzungsweise 80 Millionen Tonnen Methan im Jahr frei. Der Umstieg auf Schweinefleisch hilft nur bedingt, denn auch aus Gülletanks entweicht Methan. Jede Tonne Methan trägt 23-mal so viel zum Treibhauseffekt bei wie eine Tonne Kohlendioxid. Dazu kommt noch das aus den Gülleseen und Dungbergen freigesetzte Lachgas oder Distickstoffoxid, das 300-.mal so klimawirksam ist wie Kohlendioxid. Energieaufwendige Mechanisierung, Produktion und Transport von Futterpflanzen oder Kunstdünger bedingen auch den Ausstoß von Kohlendioxid. Weltweit werden pro Jahr 90 Millionen Tonnen Erdöl oder Erdgas zu Stickstoffdünger verarbeitet was zu 250 Millionen Tonnen Kohlendioxid-Emissionen führt. In Deutschland werden fast zwei Drittel des Stickstoffdüngers nur für das Viehfutter verwendet. Zur Reduzierung des Treibhauseffektes müsste der Verzehr von Fleisch drastisch zurück gehen. Doch die FAO rechnet mit einer Verdopplung des Fleischverzehrs bis 2050 und fordert daher, die Umweltauswirkungen pro Stück Vieh zu halbieren. Das Forschungsinstitut für biologischen Landbau fordert statt einzelne technische Maßnahmen einen Umstieg auf Ökolandbau. Durch optimalen Einsatz von Dung, Fruchtfolge und zeitweilige Flächenstilllegung werden Ressourcen geschont. |
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