WOHIN AUF SCHWINGEN?
Anhaltspunkte für die Gestaltung zukunftsfähigerNord-Süd-Ost-West-Beziehungen
KURZ & GUT: |
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VERKEHRSWENDE MACHT FORTSCHRITTE! |
WARUM AUF SCHWINGEN?
FUTURE LINKS |
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Ein international besetztes Bündnis aus 20 Organisationen, (Gewerkschaften, Parteiorganisationen und Verbänden), fordert ein milliardenschweres Konjunkturprogramm für den Schienenverkehr. Der Lkw-Verkehr müsse wie der private Pkw-Verkehr reduziert, die Autoindustrie umgerüstet, der öffentliche Nahverkehr dagegen verdreifacht werden. Zu den Unterzeichnern gehört die deutsche Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten (NGG), die britische National Union of Rail (RMT), Attac, der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND), der NRW-Landesverband der Grünen, die Jusos und die Linksjugend Solid. Das Bündnis wandte sich gegen eine weitere Privatisierung der Bahn, da sie zu "Abstrichen bei der Sicherheit der Eisenbahn" und einem Ende "des Konzepts der sozialen Bahn zugunsten ausschließlicher Wirtschaftsinteressen und einseitiger Renditeorientierung" bedeute. Mit einem gesamteuropäischen Konjunkturprogramm für die Bahn könnte der verkehrsbedingte CO2 Ausstoß europaweit halbiert werden.: Für 500 Milliarden Euro, investiert bis 2025, könnten 10.000 Streckenkilometer für den Fernverkehr neu gebaut, und 25.000 Kilometer Fern- und Regionalbahnstrecken wiederhergestellt werden. Mit 15 Milliarden Euro für neue und bequeme Züge und 5 Milliarden für eine "Revitalisierung" von bis zu 25.000 Bahnhöfen könnte die Schiene so gestärkt werden, dass die verkehrsbedingten Kohlendioxidemissionen europaweit auf ein Viertel des heutigen Ausstoßes gesenkt werden - europaweit würde nur noch die Hälfte des Klimagiftes produziert. In der Bundesrepublik investiere die Bahn dagegen nur in Hochgeschwindigkeitskorridore und unsinnige Großprojekte wie die milliardenschwere Verlegung des Stuttgarter Hauptbahnhofs unter Tage. Nötig sei stattdessen ein Ausbau der Bahnknoten vor den großen Hauptbahnhöfen, wo die Züge auf uralten Gleisen rumpeln Mehr Infos: |
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