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Umweltfreundliches Konsumierenmacht Fortschritte! |
zum Thema Konsum
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IAASTD Bericht im Mittelpunkt der BemühungenDie Vereinigung deutscher Wissenschaftler, der Naturschutzbund (NABU), der Evangelische Entwicklungsdienst (EED) und Brot für die Welt wollen den Bericht des Weltagrarrats (IAASTD) in den Mittelpunkt ihrer Bemühungen zur Lösung der Nahrungsmittelkrise stellen. Der Bericht des International Agricultural Assessment for Science, Technology for Development ist das Ergebnis eines Diskurses von 400 Wissenschaftlern aus aller Welt. Sie hatten vier Jahre lang mit Vertretern verschiedener gesellschaftlicher Gruppen über die Frage beraten, wie Weltagrarpolitik und –forschung neu ausgerichtet werden müssen, um die ökologischen und sozialen Herausforderungen für die Ernährung der Welt zu bewältigen. 40 Regierungen haben den Bericht unterschrieben (die deutsche Budesregierung ist allerdings nicht dabei). Er betont nach ansicht der genannten Verbände die Notwendigkeit von ökologisch-nachhaltigen Produktionsmethoden, die politische, wirtschaftliche und sozio-kulturelle Rahmenbedingungen berücksichtigen, die zur Lösung von Armuts- und Hungerproblemen notwendig sind. |
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WELTWEITE BIO-FLÄCHE BEIÜBER 30 MIO. HA
Der größte Teil der globalen Bio-Fläche liegt in Ozeanien (42 %), gefolgt von Europa (24 %) und Lateinamerika (16 %). Spitzenreiter beim Anteil an der gesamten Landwirtschaftsfläche sind die europäischen Alpenländer wie Österreich (13 %, 361.487 ha) und die Schweiz (12 %, 125.596 ha). Eine zweistellige Zuwachsrate wies 2006 der globale Bio-Markt aus: Sein Volumen stieg auf 38,6 Milliarden US-Dollar - einem 5 Mrd. US-Dollar Zuwachs gegenüber 2005. Diese neuen Zahlen für das Jahr 2006 gehen aus der Studie "The World of Organic Agriculture - Statistics and Emerging Trends 2008" hervor, die soeben erschienen ist. |
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Bio-Siegel macht Afrikaner/innen reicherImmer mehr afrikanische Produzenten sehen in Biosiegel aus Europa und den USA die Chance, ihren Exportchancen zu erhöhen. Kleinbäuerliche Betriebe in Afrika produzieren meist eh "bio", weil sie sich die teure Agrochemie nicht leisten können. Doch die erzielten Preise sind sehr gering. Öko-Zwischenhändler zahlen zwar mehr, aber das Problem sind häufig die Koste für die Kontrolle Der Großteil zertifizierter Ökoware Afrikas geht derzeit in den Export. Doch steigt auch die Nachfrage in den großen Städten Ägyptens. Kenias oder Südafrikas wo es einkommensstärkere Schichten und Touristen gibt. |
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Nachfrage nach Biolebensmitteln steigtDer Umsatz mit Biolebensmittel stieg in Deutschland seit rund 4 Jahren um jeweils 15 Prozent. 2007 lag der Umsatz bei mehr als 5 Milliarden Euro. Allerdings hält die Produktion von Bioware in Deutschland der steigenden Nachfrage nicht Stand. |
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Bio-Landbau kann die Welt ernährenEine Umstellung auf Bio-Landwirtschaft würde die Lebensmittelversorgung auf der Welt auch ohne Erweiterung der landwirtschaftlichen Fläche nicht gefährden und in Entwicklungsländern die Versorgungssicherheit sogar erhöhen. Dies sagen die acht Autoren einer neuen Studie an der Universität Cambridge unter Leitung von Ivette Perfecto. Ausgewertet wurden 293 verschiedenen Studien. Fazit war, dass der Ökolandbau in den Industrieländern des Nordens etwas weniger produziert als der konventionelle Landbau, in Entwicklungsländern aber deutlich mehr. |
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München Bio-VorreiterDer Münchner Stadtrat hat beschlossen, innerhalb er nächsten drei Jahre den anteil ökologischer Lebensmittel in den städtischen Kindergärten und Horten auf 50 Prozent des Wareneinsatzes zu erhöhen. Auch andere Städten Deutschlands wie Berlin oder Nürnberg versuchen, den Verbrauch biologischer Lebensmittel zu erhöhen, allerdings sind die gesteckten Ziele sehr viel bescheidener. Dagegen hat die österreichische Hauptstadt Wien beim Umstieg auf Bio-Lebensmittel bereits handfeste erfolge zu verzeichnen. Bei gleich bleibenden bzw. lediglich geringfügig gestiegenen Kosten wurde die 50 Prozent Marke innerhalb weniger Jahre erreicht Quelle: Schrot&Korn, September 2007 |
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Mehr Bio-EierIn mehreren Ländern Europas ist der Anteil der
Bio-Legehennen 2007 im Vergleich zu 2006 gestiegen. Teilweise betrug das
Wachstum mehr als 10 %. In Deutschland belief sich 2007 der Anteil von
Legehennen in Bio-Haltung auf 4,9 % und lag damit deutlich über dem
EU-Durchschnitt von 2,4 %. Eine noch größere Bedeutung hat die
Bio-Haltung nach Angaben der EU-Kommission nur in Dänemark mit ungefähr
16 % und Österreich mit 8,5 %. |
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TSCHECHIEN MÖCHTE BIO IN SCHULKÜCHEN IIn Tschechien hat ein Projekt zur Einführung von Bio-Essen in Schulküchen begonnen. Der Zusammenschluss von landwirtschaftlichen Bio-Beratern (EPOS) koordiniert das Vorhaben unter dem Namen Bio-Lebensmittel für Schulen. Es wurde im August vergangenen Jahres gestartet und wird noch bis Februar 2008 in sieben ausgewählten Schulen in Mähren und der Vysoèina-Region durchgeführt. Schulmensen spielen in Tschechien eine entscheidende Rolle für Kinder und ihr gesundheitsorientiertes Essverhalten. 85 % der Eltern, deren Kinder an dem Pilotprojekt im Frühjahr teilgenommen haben, würden eine Fortsetzung des Bio-Einsatzes in Schulkantinen begrüßen. |
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KATALONISCHER AKTIONSPLANDie katalonische Landesregierung stellte den Entwurf eines neuen Öko-Aktionsplans mit insgesamt 110 Maßnahmen für den Zeitraum 2008 - 2012 vor. Die Ziele sind eine Liberalisierung des Kontrollstellenwesens, die Gewährleistung der Gentechnikfreiheit von Bio-Produkten sowie eine Werbekampagne für Bio-Produkte. Die Verbraucher Kataloniens sind verantwortlich für 40 % des gesamten spanischen Bio-Konsums. |
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BULGARIEN: REGIERUNGUNTERSTÜTZT ÖKO-ANBAUDas bulgarische Landwirtschaftsministerium kündigte an, die ökologische Landwirtschaft und die Nahrungsmittelverarbeitung im Jahr 2007 mit ca. 12,6 Millionen Euro zu unterstützen, um den inländischen Markt anzukurbeln und Anteile am europäischen Markt zu gewinnen. Entsprechend den strategischen Zielen des nationalen Plans sollen bis 2013 rund 8 % der landwirtschaftlichen Fläche Bulgariens ökologisch bewirtschaftet werden (2005 waren es ca. 0,3 % bei 9.600 ha). 3 % des Lebensmittelkonsums sollen bis dann ökologisch sein, berichtet Ekoconnect im neuesten Newsletter. Die Gesetzgebung, Bildungsarbeit, Forschung und Zertifizierung im Bereich der ökologischen Landwirtschaft werden in den nächsten Jahren verbessert. Die bulgarische Gesetzgebung hinsichtlich genetisch veränderter Organismen ist bereits sehr restriktiv, wodurch Konflikten zwischen ökologischen und konventionellen Landwirten vorgebeugt wird. |
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Indien auf dem Weg zum größten Produzent und Lieferant von Bio-BaumwolleNach Angaben eines Artikels der Ecotextile News ist Indien auf dem Weg, der weltweit größte Produzent und Lieferant von Bio-Baumwolle zu werden. Fast jede Textilfabrik in Indien produziert für den internationalen Markt zumindest einen gewissen Teil von Textilien aus Bio-Baumwolle. |
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Wal-Mart will umweltfreundlicher werdenNach Informationen der Finiantial-Times hat Wal-Mart ein Pilotprojekt zum umweltfreundlichen Einkauf angekündigt. Der Konzern arbeitet mit dem "Carbon Disclosure Projekt" zusammen. Die initiative von 225 klimafreundlichen Finanzinvestoren hat Messmethoden entwickelt, mit denen die britische Supermarktkette Tesco bereits den CO2 Anteil von 80.000 Produkten angibt. Wal-Mart will von zunächst 30 Zulieferern aus 7 Produktsparten wissen, wie viel Treibhausgase sie produzieren. Langfristig soll die CO2 Bilanz aller insgesamt 68.000 Zulieferer erfasst werden. Der Supermarktriese erwartet, dass weniger Energiekosten zugleich Kostenersparnis bringen. |
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Bio immer beliebter
92 Prozent der Deutschen befürworten die Verwendung von Bio-Produkten in
Kindergärten. Jeder zweite wünscht sich Bio-Kost in Schulen. Drei
Viertel aller Bundesbürger kaufen zumindest gelegentlich Bio-Produkte.
Am häufigsten werden derzeit Obst und Gemüse in Bio-Qualität gekauft.
Als Grund für den Bio-Kauf geben 82 Prozent die geringe Belastung mit
Schadstoffen und 78 Prozent die Stärkung des persönlichen Wohlbefindens
an. (Ergebnis einer Emnid-Umfrage zitiert nach Schrot&Korn, Sept. 2005). |
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Brandenburg SpitzenreiterBrandenburg ist mit 9,7 Prozent Anbaufläche bundesweiter Spitzenreiter im ökologischen Landbau.
Quelle: Taz, 13.01.06 |
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SPANIEN INVESTIERT 36 MIO. EURIN BIO-LANDBAU BIS 2010Der "Gesamtplan zur Förderung der Bio-Landwirtschaft" wird vom spanischen Ministerium für Landwirtschaft in Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen der Verwaltung von 2007 bis 2010 durchgeführt. Auch weitere Organisationen der Branche werden beteiligt. Alle Glieder der Produktion sollen bei der Realisierung der drei strategische Hauptziel zusammenwirken:
Nach den vorliegenden Zahlen von 2006 stieg die Fläche für die Bio-Landwirtschaft auf 926.390ha, 15 % mehr als 2005. Hiermit zieht Spanien jetzt mit Deutschland gleich und liegt auf dem zweiten Platz hinter Italien. 70% der spanischen Bioproduktion wird exportiert. Quelle: Biofach Newsletter Siehe auch www.organic-market.info |
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Bio-Kivis gesünderForscher der University of California in Davis fanden jüngst heraus, dass Bio-Kiwis einen wesentlich höheren Gehalt an Polyphenolen und Antioxidantien enthalten. Polyphenole helfen, das Cholesterin zu senken und die Blutzirkulation zu verbessern, während Antioxidantien freie Radikale neutralisieren, die ansonsten Zellen schädigen können. Die Studie, die in der Fachzeitschrift "Chemistry and Industry" veröffentlicht wurde, wies ebenfalls nach, dass Bio-Kiwis höhere Gehalte an Vitamin C vorhanden sind. |
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BIOLOGISCHE LANDWIRTSCHAFT REDUZIERT TREIBHAUSGAS-EMISSIONENVergleiche der Treibhausgasemissionen aus dem Ackerbau zeigen, dass die Bewirtschaftung nach den Richtlinien des biologischen Landbaus zu einem deutlichen Rückgang der Emissionen führt. So werden nach einer Umstellung von einem intensiven konventionellen Betriebsmodell auf biologischen Landbau 50 % weniger Kohlendioxid und 80 % weniger Methan emittiert. Die Lachgasemissionen werden um fast 99 % reduziert. |
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Wuppertal fährt die saubersten AutosNach einer Umfrage der Deutschen Umwelthilfe hat Wuppertal den saubersten Fuhrpark aller deutschen Städte. Die Dienst PKWs der Stadt produzieren im Durchschnitt 115 Gramm CO2 pro Kilometer und unterbietet damit den EU-Zielwert für 2012. Vor allem kleine Gemeinden, die unter massiven Sparzwang stehen, stellen ihre Fahrzeugflotte auf sparsame Autos um. Viele Kommunen wissen allerdings noch nicht einmal, was ihre Autos verbrauchen. Die Fahrzeugflotten der öffentlichen Hand haben einen erheblichen Einfluss auf die PKW-Nachfrage. In Deutschland werden nur noch 37 Prozent der Neufahrzeuge durch Privatleute angemeldet. |
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