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ÖKOLOGISCHERBAUMWOLLANBAU MACHTZUKUNFTFÄHIGWatrum Bio-Baumwolle? Was ist Bio-Baumwolle? :: Zertifizierung von Bio-Baumwolle :: Auch ökonomisch ein Gewinn :: Entwicklungsgerechtigkeit durch Baumwolle :: Übergangsprobleme :: Mehr Nachfrage schaffen :: Aktuelles / Kurzmeldungen |
Zukunftsfähigkeit braucht die Möglichkeit, Reichtum, Nutzen und Schönheit der Natur wahrnehmen und bewahren zu können.
Bio-Baumwoll-Links
Afrikanisches Tanz-Theaterprojekt (Download des Angebots als PDF)
WARUM AUF SCHWINGEN? Baumwolle - gedopter Wohlstand
Bio-Baumwolle in verschiedenen Ländern Ägypten :: Benin :: Burkina Faso :: Marokko :: Mali :: Mosambik :: Senegal :: Tansania :: Türkei :: Togo
FoW Bio-Baumwoll-Shirt mit "Nguni"- Motiv
Ab Herbst 2007 gibt es in Deutschland Textilien mit Faire-Trade Baumwolle
Pestizid Action Network (PAN):"Schmecke die Vielfalt ...
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Warum Bio-Baumwolle?
Das wachsende Verbraucherinteresse an ökologisch produzierten Lebensmitteln dehnt sich derzeit auf andere Bereiche der ökologischen Landbewirtschaftung aus, darunter auch die ökologische Erzeugung von Baumwoll-Fasern. Im Baumwollanbau ist die kontrolliert biologische Wirtschaftsweise noch recht jung. Die ersten Anbauvorhaben gab es Ende der 1980er Jahre in der Türkei. Mittlerweile wird in 22 Ländern, darunter Ägypten, Benin, Burkina Faso, Mali, Indien, Peru, Tansania, China und die USA, Baumwolle kontrolliert biologisch angebaut. |
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Was ist Bio-Baumwolle?
Der kontrolliert biologische Anbau strebt danach,
Die Säulen nachhaltiger Anbauweisen sind
Angepasste Varianten ersetzen Hochleistungssorten, statt Kunstdünger kommen Mist und Kompost zum Einsatz und der chemischen Keule werden Vorsorge und Know-how entgegen gesetzt. Ein Sud aus Blättern des Nehmbaumes bekämpft Insekten, ähnlich wie Gemische aus Tierknochenasche, Knoblauch und aus den Wurzeln und Früchten lokaler Pflanzen. Kuh-Urin enthält Eisen, Kalium und Magnesium und wirkt als Dünger, gleichzeitig vertreibt er weiße Fliegen. Um eine zu einseitige Nutzung des Bodens zu verhindern wird nach Möglichkeit eine Fruchtfolge eingehalten. Im ersten Jahr werden die Felder etwa mit Baumwolle und Erdnüssen bzw. Kichererbsen bepflanzt, im zweiten Jahr hauptsächlich mit Mais, ergänzt durch Gemüse und Weizen. Nach der Maisernte kann sich der Boden erholen, es kann etwa Gras gepflanzt werden, das im nächsten Jahr untergepflügt wird, um den Boden mit genügend Nährstoffen für den Baumwollanbau im dritten Jahr zu versorgen. Mischkultur mit Leguminosen wie beispielsweise Erdnüssen, die auf den gleichen Böden wachsen können wie die Baumwolle, erschließt Nährstoffe und stellt den Stickstoff, den sie der Luft entnehmen, in ausreichender Menge bereit. Der Anbau im Wechsel mit Nahrungspflanzen wie Mais, Hirse oder Reis unterbricht die Vermehrung von Baumwollschädlingen. Da auch gleichzeitig verschiedene Pflanzen angebaut werden, bieten die Felder für Insekten fressende Tierarten noch genug Nahrung sowie Brut- und Versteckmöglichkeiten. Diese wiederum sorgen dafür, dass die Insekten nicht überhand nehmen. Ein weiterer Vorteil ist, dass sich die für die Ernährung der Pflanzen wichtige Humusschicht nach und nach weiter aufbaut. Ein gesunder und belebter Boden trägt zu gutem Wurzelwachstum und besserer Toleranz der Kulturpflanze gegenüber Insektenfraß und Dürre bei. Ohne Pflege der Humusschicht verliert der Boden an Wasserhaftungsfähigkeit. Hieraus folgt eine stärkere Erosion, das heißt, dass der Boden weggeschwemmt oder vom Winde verweht wird, was wiederum zu einem größeren Einsatz von – teuren – Mineraldüngern nötigt. Die Biobauern in den USA, Mali, Benin, Burkina Faso, Senegal (Westafrika), Tansania, Mosambik (Ostafrika), der Türkei, Ägypten oder Marokko bringen statt Mineraldünger landwirtschaftliche Bioabfälle wie etwa Kuhdung oder Ölpressung auf ihre Felder. An Kompostmaterial besteht auf dem Land kein Mangel. Der Boden wird weicher und lufthaltiger, so dass er sich besser bearbeiten lässt und auch mehr Wasser speichern kann. Wird die Baumwolle nicht oder weniger bewässert, so ist ihre Wachstumsphase limitiert. Die Vermehrungszyklen von Krankheiten und Schädlingen können so auf natürliche Weise unterbunden oder verkürzt werden. |
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Zertifizierung von Bio-Baumwolle
Zertifizierungsprogramme und Standards variieren in Abhängigkeit von regionalen Unterschieden, unterliegen jedoch bestimmten Grundkonzepten. Die Internationale Vereinigung der Ökologischen Landbau Bewegung IFOAM (International Federation of Organic Agriculture Movements) hat Basis Standards erarbeitet, die ökologische Landbewirtschaftung und auch die Verarbeitung von Textilien definieren. Diese dienen als Grundbasis, auf denen Standards in vielen Ländern fußen. Weiterhin existiert der Internationale Ökologische Akkreditierungsservice IOAS (International Organic Accreditation Service), der Zertifizierungssysteme genehmigt. Weltweit gibt es zahlreiche Zertifizierungsorganisationen, die den ökologischen Anbau von Baumwolle kontrollieren. Die Weiterverarbeitung der Bio-Baumwolle wird im Moment noch von weitaus weniger Organisationen überprüft. Diese Zertifizierungssysteme stellen sicher, dass die Risiken für Gesundheit und Umwelt deutlich reduziert werden. Für den Bereich der Verarbeitung gibt es in Europa verschiedene ausgearbeitete Standards, beispielsweise von KRAV, SKAL, IVN oder neuerdings Soil Association, und weitere Standards werden weltweit entwickelt. |
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Auch ökonomisch ein Gewinn
Überraschend zeigte sich, dass Biobauern nicht wesentlich mehr arbeiten müssen. Zwar müssen sie mehr jäten als früher, dafür ist die biologische Schädlingsbekämpfung weniger zeitraufwendig als agroindustrielle Methoden. Zudem braucht dem Boden nur halb so viel Stickstoff und Phosphor zugefügt werden. Neben einem höheren Einkommen sind mit Biobaumwolle außerdem geringere wirtschaftliche Risiken und eine nachhaltigere Bewirtschaftung der natürlichen Ressourcen verbunden. |
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Entwicklungsgerechtigkeit durch Bio-Baumwolle
Mit der
Einführung des Anbaus von
Bio-Baumwolle hat
die Zahl der von Frauen geleiteten Anpflanzungen deutlich zugenommen und
steigt weiter. In Anbaukampagnen und Workshops werden sie direkt
einbezogen Außerdem sind die für den Bio-Baumwollanbau notwendigen Samen zur Schädlingskontrolle und Dünger lokal und unabhängig von Depots, zu denen nur Männer Zugang haben, erhältlich und kosten deutlich weniger als die synthetischen Produkte. Im Zeitraum 1996 bis 2003 stieg beispielsweise die Zahl der im Bio-Baumwollanbau tätigen Frauen im Benin von 0 auf 32 Prozent an. Im Senegal wurden in der Saison 1999/2000 sogar 38 Prozent des Bio-Baumwollanbaus von Frauen getätigt, eine enorme Steigerung gegenüber 5 Prozent Frauenanteil im Jahr 1995. Ähnliches lässt sich auch in anderen afrikanischen Ländern feststellen. So betrug der Frauenanteil zu Beginn eines Bio-Baumwollprojektes in Zimbabwe unter den 40 interessierten Bauern sogar 90 Prozent. Quelle: http://www.pan-germany.org/download/fs_bw_u_frauen.pdf |
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Warum aber sind Bio-Textilien meist teurer?
Aus der Sicht der Abnehmer/innen wird der höhere Preis für biologisch angebaute Baumwolle aber durch die bessere Qualität kompensiert. Wird maschinell geerntet, muss das grüne Kraut vorher mit Hilfe von Entlaubungsmitteln entfernt werden. Dennoch erfassen die Maschinen auch unreife oder verdorbene Fasern sowie Kapsel- und Blattstücke. So wird verständlich, warum T-Shirts, die für sehr wenig Geld zu kaufen sind, nach einmaligem Waschen bereits alt aussehen.
Die Zahl der biologisch anbauenden Baumwollproduzenten ist trotz der
beschriebenen Vorteile aber noch verschwindend gering und die Farmen sind
sehr klein. Im Jahre 2001 waren es mit 6000 Tonnen 0,03%.
Allerdings wächst der Markt für Bio-Baumwolle rasant: Äußerten in Mali im
Jahre 2003 noch 150 Bauern Interesse an einer Umstellung auf ökologische
Anbaumethoden stieg die Zahl der Interessierten im Jahre 2004 bereits auf
700.
Zwischen 2001 und 2005 stiegen die weltweiten Verkäufe biologischer
Baumwollprodukte jährlich schätzungsweise um 35%, von 245 Millionen US $
im Jahre 2001 auf 583 Millionen Dollar 2005. Das weltweite Angebot an
biologisch produzierten Baumwollfasern war von 6.480 Tonnen während der
Ernte von 2000-01 auf 25.394 Tonnen im Erntejahr 2004-05 angestiegen.
Während der Ernte 2004-05 wurde in 22 Ländern Biobaumwolle produziert,
davon 40% in der Türkei, 25% in Indien, 7,7% in den USA und 7,3% in China.
Für das Erntejahr 2005-06 wird erwartet, dass diese vier Länder zusammen
79% der weltweiten Biobaumwollfasern produzieren werden |
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Übergangsprobleme
Da die Biobaumwolle bei der weiteren Verarbeitung nicht mit konventioneller Ware gemischt werden darf, müssten eigentlich eigene Entkernungs- und Spinnmaschinen angeschafft werden, die aber in der Regel für die wenigen Biobäuerinnen und Bauern zu teuer sind. Die gemeinsam benutzten Anlagen müssen deshalb aufwändig gereinigt werden. Unklar ist oft , wer die Zertifizierung und deren Kosten übernimmt. Nicht selten mangelt es an Kontakten zur Biobranche, um die Produkte schnell verkaufen zu können. Nicht nur die ökologisch angebaute Baumwolle muss abgesetzt werden, sondern auch die anderen Bio-Produkte, die in der Fruchtfolge angebaut werden, etwa Erdnüsse, Mais oder Linsen. Noch immer wird nur ein kleiner Teil der Biobaumwolle aufgekauft, der Rest wandert in den konventionellen Markt. Wichtig sind verlässliche und engagierte Investoren, die den engen Kontakt mit den Kleinbäuerinnen nicht scheuen und für eine ständige Beratung sorgten. |
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Mehr Nachfrage schaffen
Es gibt Anzeichen dafür, dass sich Bio-Baumwolle aus der Nische heraus in
den Massenmarkt bewegt, denn es zeichnet sich ein wachsendes Interesse von
Seiten der Supermärkte und großer Unternehmen ab. Einige Bekleidungs- und
Textilunternehmen sind daran interessiert, kleinere Mengen ökologisch
angebauter Baumwolle mit konventioneller zu vermischen (sog. Blending).
Der Kauf von Bio-Baumwolle für derartige Programme erweitert den Anbau
ökologisch produzierter Baumwolle. Zudem gibt es eine große und weiter wachsende Anzahl kleiner Unternehmen, die im Bereich Bio-Baumwolle involviert sind. Gleichfalls hat das Angebot verfügbarer Produkte zugenommen, ebenso wie deren Vielfalt, die sich in diesem Verzeichnis gut widerspiegelt. Die Produktpalette beinhaltet mittlerweile alle Arten von Damen-, Herren-, und Kinderbekleidung, Produkte für Gesundheit und persönliche Hygiene, Haushaltsbedarf (Matratzen, Bettwäsche, Badzubehör, Tischdecken und Accessoires) und Stoffe, Spielzeug und Windeln und sogar Bürobedarf und andere Papierwaren. Allgemein befindet sich der Textilbereich in einem zuvor noch nie erreichten (Preis-) Wettbewerb. Viele Unternehmen versuchen einen Wettbewerbsvorteil durch die Qualität ihrer Produkte und eine ökologische Ausrichtung zu erreichen. Mit dem Verwenden von Bio-Baumwolle können diese Ziele erreicht werden. Vor diesem Hintergrund stellt die weitere Marktentwicklung, die sowohl durch ein stärkeres Verbraucherbewusstsein als auch durch eine wachsende Bio-Baumwollproduktion beeinflusst werden, ein weiteres wichtiges Kapitel der Bio-Baumwoll-Geschichte dar. Weitere Informationen in deutsch finden Sie bei PAN Germany und den Internetseiten des Arbeitskreis Organic Cotton beim Forschungsprojekt Virtual Ecological Communities und in englisch bei PAN-UK und PANNA Quelle: http://www.pan-germany.net/baumwolle/de/hintergrund.htm Die Katholische Landjugend-Bewegung (KLJB) unterstützt die Öko-Bauern in Tansania mit der Kampagne „öko-fair tragen - Kleidung für eine nachhaltige Zukunft". Die Baumwolle aus Tansania wird von Partnerfirmen der KLJB in Kenia unter fairen Bedingungen weiterverarbeitet. Dort entstehen T-Shirts, die man in Deutschland bei der KLJB bestellen kann. Für jedes verkaufte T-Shirt fließt eine Mark in einen Sozialfonds für die kenianischen Nähereien, über dessen Verwaltung die Arbeitnehmerinnen selbst entscheiden. 3) Baumwolle - von Stephanie Goldscheider http://www.biothemen.de/Oekologie/rohstoffe/baumwolle.html 4) Wikipedia zum Thema Aralsee 5) Archiv Naturschutz heute http://www.nabu.de/nh/archiv/textil398.htm#siegel 6) NoLager-Zeitung No collaboration in Taz 7. April 2006, 7) Bio-Baumwolle www.pan-germany.org/download/br_bio.pdf
TRASNFAIR - BaumwolleMali, Senegal sowie Indien und Pakistan sind Produktionsländer von Fairtrade-zertifizierter Baumwolle. Sie wird biologisch (Mali, Indien) und konventionell (Senegal, Pakistan, Indien) angebaut. |
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Klimawirksamkeit - des industriellen und des ökologischen Bio-Baumwoll-Anbaus |
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Die Fläche der von der Schweizer NGO HELVETAS geförderte Bio-Baumwollproduktion betrug im Jahre 2005 1200 Hektar (etwa 1680 Fußballfelder) HELVETAS hat einen Vergleich der Klimawirksamkeit des Anbaus der Bio-Baumwolle auf dieser Fläche mit industriellen Anbau auf einer gleich großen Fläche angestellt. Bei konventionellen Methoden wird für die 1200 Hektar Baumwolle jährlich 166 Tonnen Nitrat benötigt. Dazu müssen ca. 5.8 Mio. Mega-Joule fossile Energie aufgewendet werden – soviel wie in 180’000 Litern Kerosin steckt und bei einem Flug von Zürich nach Perth (Australien) verbraucht werden. Sowohl die Dünger- und
Pestizidherstellung als auch der Flugverkehr produzieren zudem große
Mengen an CO2. Demgegenüber zeichnet sich der biologische Baumwollanbau
durch ein ökologisches Gleichgewicht aus: Die verwendeten Quelle: http://www.helvetas.ch/global/pdf/media/partnerschaft/pa_185_d.pdf |
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Kurzmeldungen |
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![]() Bio-Baumwollanbau in Kirgisistan2003 begann ein erstes Bio-Baumwollprojekt in Kirgisistan, nachdem die konventionelle Baumwollproduktion den Aralsee massiv geschädigt hatte. Innerhalb von vier Jahren, heißt es in einem Bericht von Ekoconnect, stieg die Anzahl der Erzeuger von 38 auf 845 im Jahr 2008 an. Die BioCotton-Bewegung bewirtschaftet heute 1102 ha und nutzt davon 442 ha für den Baumwollanbau. Die Zertifizierung erfolgt durch die Kontrollstelle Indocert. Am Ende des Bewirtschaftungsjahres 2008 wurden 57 t Öko- und Fairtrade-Baumwollfasern und 217 t fair gehandelte Umstellungsware nach Europa exportiert. Die Bio Farmer's Union, in der die Landwirte zusammengeschlossen sind, ist seit Oktober 2008 durch die Kontrollstelle FLO-CERT anerkannter Fairtrade-Partner. Die Schweizer Hilfsorganisation Helvetas, die das Projekt koordiniert, plant nun Marketingaktionen für Bio-Baumwollprodukte in der Schweiz. |
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