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China spiegelt die Nicht-Nachhaltigkeit der Entwicklung in den Wohlstandszonen der "Einen Welt"
Sechs Millionen Chinesen fördern in rund 24000 Bergwerken über zwei Milliarden Tonnen Kohle und damit 45 Prozent der gesamten Weltproduktion. Aus alten Anlagen quellende Schwefelabgase sorgen dafür, dass 16 der 20 Städte mit der weltweit höchsten Luftverschmutzung in China liegen. An den Folgen sterben hier jährlich rund eine halbe Millionen Menschen. 30 Prozent der Landfläche sind vom Sauren Regen bedroht. Als Kohlendioxid Emittent hat China die USA bereits überholt. Und ein Ende des Booms ist nicht absehbar. Indien nimmt die gleiche Entwicklung. Im Jahre 2006 gehörte Indien bereits zu den Top Ten der CO2 Produzenten. Schon 2020 soll der Verbrauch chinesisches Niveau erreichen. Wer nach Maßnahmen ruft, muss die Frage stellen, wer von der Entwicklung der "Schwellenländer" bisher am meisten profitierte. Allein im Jahre 2006 haben ausländische Unternehmen mehr als 70 Milliarden Dollar in China investiert. Schon 34 Prozent der dortigen Wirtschaftsleistung beruht auf Exporte. Mindestens ein Drittel des Verbrauchszuwachses an Strom und Treibstoff dient der Herstellung von Waren für Märkte in Übersee. |
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