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Ostroute der Weißstörche

 

 

Orte zukunftsfähiger Entwicklung / Naturschutz

 

Ostroute (Wo sind die Ostzieher Prinzesschen und Annamarie)

 

 

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Westroute (Mit der Westzieherin Lena unterwegs)

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Zukunftsfähigkeit braucht die Möglichkeit, Schönheit, Reichtum und Nutzen der Natur wahrnehmen und bewahren zu können.

Orte zukunftsfähiger Entwicklung / Kenia

Future-Links Wegweiser zur Nachhaltigkeit

 

Weißstörche in  Kenia

 

Für die nach Süden ziehenden Störche sind Uganda und Kenia wichtige Transitländer. Beide Länder werden schnell auf einem relativ schmalen Korridor, Uganda im Nordosten und Kenia im Südwesten am Ostrand des Viktoriasees, durchflogen.

 

Ein Teil der Störche wählt Kenia auch als Überwinterungsland. Ist das der Fall, so begeben sich diese Vögel weit ins Landesinnere. Die Voraussetzungen zum Überwintern sind hier ideal, da die ausgedehnten Feuchtsavannen genügend Wasser und Nahrung bieten.

 

Ähnlich Kenia zählt Tansania für die Störche eher zum Transitland. Gleichwohl ist bekannt, dass sich auch große Schwärme für mehrere Wochen dort aufhalten.

Störche bei den Flamingos am Lake Nakuru

Foto: Heinz Weingärtner

   
 

Das Elefantenwaisenhaus in Nairobi

 

"Wenn der letzte Elefant stirbt, wird die Erde verdorren", heißt es in einem uralten Mythos. Der Elefant gilt in Afrika als Bote der Wassergötter, als Bewahrer des Lebens und König der Tiere. Noch vor etwa fünfzig Jahren gab es in Afrika über fünf Millionen Elefanten. Heute ist ihre Zahl auf gerade mal 700.000 geschrumpft. Die meisten fielen dem jahrzehntelangen Handel mit Elfenbein zum Opfer. Seit 1990 ist der Handel mit dem "weißen Gold" verboten. Die Jagd auf Elefanten, sei es durch "kontrollierten" Abschuss oder Wilderei ist jedoch noch immer an der Tagesordnung. Zurück bleiben oftmals die Jungtiere.

Im Elefantenwaisenhaus von Daphne Sheldrick am Stadtrand von Nairobi finden Elefantenbabys, die ihre Mütter verloren haben, ein neues Zuhause. Die meisten Eltern von Sheldricks Schützlingen sind Opfer von Elfenbeinjägern geworden. Hier werden sie gefüttert, versorgt und unterrichtet - bis sie nach etwa fünf Jahren ihre Pflegeeltern verlassen und zurück in die Wildnis gehen.

 

Quelle: Aktionsgemeinschaft Artenschutz e.V.

   

Biodiversität in Kenias letztem Trockenurwald

Materialpaket der Kindernothilfe

1 Video „Arabuko-Sokoke - Naturschutz braucht Armutsbekämpfung" 1 Lehrerbegleitheft „Arabuko - Sokoke" (Broschüre DIN A4, 12 Seiten) 10 Schülerhefte  „Arabuko - Sokoke" (Broschüre, DIN A 4, 28 Seiten) 5  Aktionsplakate

 

 

Arabuko-Sokoke Wald

Eine Schatztruhe biologischer Vielfalt

Der "Elefantenwald" ist einer der letzten noch weitgehend intakten trockenen Küstenwälder Ostafrikas. Das als Paradies für viele bedrohte Tiere und Pflanzen bekannte Waldgebiet erstreckt sich von Sambia bis Mosambik. Er gilt als bedeutender Standort für Ökotourismus und ist ein wichtiger Bezugspunkt für Wissenschaft und Umweltbildung 

Trotz eines Flächenanteils von nur 0,07 Prozent an Kenias Gesamtfläche sind im Arabuko-Sokoke Wald etwa 20 Prozent der im gesamten Land nachgewiesenen Vogelarten und 30 Prozent der Schmetterlingsarten konzentriert.

Das 420 qkm große Gebiet beherbergt außer Elefanten rund  250 Schmetterlingsarten, 230 Vogelarten, 40 Säugetierarten sowie ca. 600 Pflanzenarten.

Mindestens 555 Pflanzen,  11 Vogel-, sechs Säugetier- neun Vogel- und sechs Schmetterlingsarten sowie einige Amphibien und 20 Tausendfüsslerarten sind  sind endemisch - kommen also nur in diesem Gebiet vor. Einige sind bereits vom Aussterben bedroht. Dazu zählt auch die winzige Sokoke-Zwergeule, die abgesehen von einigen wenigen Exemplaren in den Usambara Bergen in Tansania weltweit nur noch im Arabuko-Sokoke Wald zu finden ist.

Eine weitere Besonderheit ist das Goldrücken-Rüsselhündchen, ein Insekten fressendes Säugetier, das hier seinen letzten Lebensraum hat. Aufgrund seiner außerordentlichen Bedeutung für den Erhalt einer artenreichen Vogelwelt wurde der Arabuko-Sokoke Wald 1999 von BirdLife International als das zweitwichtigste Vogelschutzgebiet auf dem afrikanischen Kontinent ausgewiesen.

Ergänzt wird dieses wertvolle Waldreservat von dem angrenzenden Mida Creek, einem Mangroven-Überschwemmungsgebiet, das im europäischen Winter von tausenden Zugvögeln aufgesucht wird und als einer der bedeutendsten Rastplätze für Watvögel an der Ostküste Afrikas gilt.

Quellen: NABU Website http://www.nabu.de/m01/m01_08/00814.html

Kindernothilfe Website vom 31. Mai 2008

Weitere Infos

 

Wald nutzen statt ihn zu verbrauchen

 

In Zusammenarbeit mit dem Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) und der kenianischen Organisation Nature Kenya unterstützt die Kindernothilfe eine Maßnahme in drei Dörfern am Rande des Arabuko-Sokoke-Waldes im Osten Kenias. Dadurch werden die Lebensbedingungen der Bewohner verbessert und zugleich das ökologische Gleichgewicht geschützt.

Weitere Infos

   

Mysteriöses Algensterben bedroht Ökosystem

Das Cyanobakterium Arthrospira fusiformis steht ganz oben auf dem Speiseplan der an ostafrikanischen Sodaseen beheimateten Zwergflamingos. Die eine Blaualgenart sichert das Überleben vieler hier existierender Arten. Sie bevölkert die Seen in einer solchen Dichte, dass sie das Wasser spinatgrün färbt.

Nun kommt es jedoch immer wieder zu einem plötzlichen Algen-Massensterben. Die Soda- oder Natronseen im Ostafrikanischen Grabenbruch, die aufgrund der hohen Population an Zwergflamingos auch als "Flamingoseen" bekannt sind, haben keinen natürlichen Abfluss: Wasser verdunstet, und die darin gelösten Salze werden aufkonzentriert. Nur wenige Organismen können unter diesen Extrembedingungen überleben. Einer davon ist die Blaualge Arthrospira fusiformis, die die Grundlage für das gesamte Nahrungsnetz in und an den Seen bildet.


Keine Algen – keine Flamingos

Bei einem plötzlichen Zusammenbruch der Algenblüte sterben die Algen in Massen ab und die Flamingos müssen an einen anderen See ausweichen. Sollte der Algenzusammenbruch einmal bei allen Seen gleichzeitig passieren, wäre das für die Flamingopopulation und die anderen dort lebenden Organismen katastrophal.

 

Hypothese: Virenbefall

Forscher vermuten, dass Cyanophagen – Viren, die sich auf Blaualgen "spezialisiert" haben – für das Zusammenbrechen der Algengemeinschaft verantwortlich sind. Aber auch andere Faktoren wie spezielle Witterungsverhältnisse, Nährstoffangebot oder die Kombination verschiedener Umweltvariablen kommen in Frage.

In einer eineinhalbjährigen Feldstudie in Kenia werden am Lake Bogoria und am Lake Nakuru potenzielle Steuerungsfaktoren untersucht.

 

Quelle: dieuniversitaetonlineOnline-Zeitung der Universität Wien am 5. März 2008

 
 

 Future-Links Wegweiser zur Nachhaltigkeit

 

Zukunftsfähigkeit heißt: Naturreichtum wahrnehmen und bewahren können.

 

Avibase

Vogel-Kontrolllisten der Welt Kenia

Bird-Links Kenya

Elefantenwaisenhaus von Daphne Sheldrick

ELCI

Environment Liaison Centre International

NGO that emerged from the first Earth Summit in Stockholm in 1972

 

KOAN

Kenya Organic Agriculture Network

NatureKenya

Ökosystem Savanne

Green Belt Movement

NABU - Aktion:

Helfen Sie den Arabuko-Sokoke-Wald zu retten

Kenya Birds

Kenya Wildlife Service

Buntbarsche im Victoriasee

Der Victoriasee

Rettet den Viktoriasee

 (Infoseiten des Global Nature Fonds)

Viktoriasee ist "Bedrohter See des Jahres 2005"

 (vista verde news)

Erneuerbare Energie für Fischer am Viktoriasee

Friends of Lake Victoria

WIKIDEDIA: Naturparke in Kenia

 

Naturbilder

 

Nakuru Nationalpark: Flamingos und Nashörner (von Dr. Günter Blutke)

 

Nationalpark Tsavo Ost: Rote Elefanten  (von Dr. Günter Blutke)

 

Amboseli Nationalpark: "Viel Wasser" am Kilimanjaro  

(von Dr. Günter Blutke)