Future-on-Wings e.V. |
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Weißstörche in Kenia
Ein Teil der Störche wählt Kenia auch als Überwinterungsland. Ist das der Fall, so begeben sich diese Vögel weit ins Landesinnere. Die Voraussetzungen zum Überwintern sind hier ideal, da die ausgedehnten Feuchtsavannen genügend Wasser und Nahrung bieten.
Ähnlich Kenia zählt Tansania für die Störche eher zum Transitland. Gleichwohl ist bekannt, dass sich auch große Schwärme für mehrere Wochen dort aufhalten. Störche bei den Flamingos am Lake Nakuru Foto: Heinz Weingärtner |
Das Elefantenwaisenhaus in Nairobi
"Wenn der letzte Elefant stirbt, wird die Erde verdorren",
heißt es in einem uralten Mythos. Der Elefant gilt in Afrika als Bote
der Wassergötter, als Bewahrer des Lebens und König der Tiere. Noch vor
etwa fünfzig Jahren gab es in Afrika über fünf Millionen Elefanten.
Heute ist ihre Zahl auf gerade mal 700.000 geschrumpft. Die meisten
fielen dem jahrzehntelangen Handel mit Elfenbein zum Opfer. Seit 1990
ist der Handel mit dem "weißen Gold" verboten. Die Jagd auf Elefanten,
sei es durch "kontrollierten" Abschuss oder Wilderei ist jedoch noch
immer an der Tagesordnung. Zurück bleiben oftmals die Jungtiere.
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Biodiversität in Kenias letztem Trockenurwald Materialpaket der Kindernothilfe
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Arabuko-Sokoke WaldEine Schatztruhe biologischer Vielfalt Der "Elefantenwald" ist einer der letzten noch weitgehend intakten trockenen Küstenwälder Ostafrikas. Das als Paradies für viele bedrohte Tiere und Pflanzen bekannte Waldgebiet erstreckt sich von Sambia bis Mosambik. Er gilt als bedeutender Standort für Ökotourismus und ist ein wichtiger Bezugspunkt für Wissenschaft und Umweltbildung Trotz eines Flächenanteils von nur 0,07 Prozent an Kenias Gesamtfläche sind im Arabuko-Sokoke Wald etwa 20 Prozent der im gesamten Land nachgewiesenen Vogelarten und 30 Prozent der Schmetterlingsarten konzentriert. Das 420 qkm große Gebiet beherbergt außer Elefanten rund 250 Schmetterlingsarten, 230 Vogelarten, 40 Säugetierarten sowie ca. 600 Pflanzenarten. Mindestens 555 Pflanzen, 11 Vogel-, sechs Säugetier- neun Vogel- und sechs Schmetterlingsarten sowie einige Amphibien und 20 Tausendfüsslerarten sind sind endemisch - kommen also nur in diesem Gebiet vor. Einige sind bereits vom Aussterben bedroht. Dazu zählt auch die winzige Sokoke-Zwergeule, die abgesehen von einigen wenigen Exemplaren in den Usambara Bergen in Tansania weltweit nur noch im Arabuko-Sokoke Wald zu finden ist. Eine weitere
Besonderheit ist das Goldrücken-Rüsselhündchen, ein Insekten fressendes
Säugetier, das hier seinen letzten Lebensraum hat. Aufgrund seiner
außerordentlichen Bedeutung für den Erhalt einer artenreichen Vogelwelt
wurde der Arabuko-Sokoke Wald 1999 von BirdLife International als das
zweitwichtigste Vogelschutzgebiet auf dem afrikanischen Kontinent
ausgewiesen. Quellen: NABU Website http://www.nabu.de/m01/m01_08/00814.html |
Wald nutzen statt ihn zu verbrauchen
In Zusammenarbeit mit dem Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) und der kenianischen Organisation Nature Kenya unterstützt die Kindernothilfe eine Maßnahme in drei Dörfern am Rande des Arabuko-Sokoke-Waldes im Osten Kenias. Dadurch werden die Lebensbedingungen der Bewohner verbessert und zugleich das ökologische Gleichgewicht geschützt. |
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Mysteriöses Algensterben bedroht ÖkosystemDas Cyanobakterium Arthrospira fusiformis steht ganz oben auf dem Speiseplan der an ostafrikanischen Sodaseen beheimateten Zwergflamingos. Die eine Blaualgenart sichert das Überleben vieler hier existierender Arten. Sie bevölkert die Seen in einer solchen Dichte, dass sie das Wasser spinatgrün färbt. Nun kommt es jedoch immer wieder zu einem plötzlichen Algen-Massensterben. Die Soda- oder Natronseen im Ostafrikanischen Grabenbruch, die aufgrund der hohen Population an Zwergflamingos auch als "Flamingoseen" bekannt sind, haben keinen natürlichen Abfluss: Wasser verdunstet, und die darin gelösten Salze werden aufkonzentriert. Nur wenige Organismen können unter diesen Extrembedingungen überleben. Einer davon ist die Blaualge Arthrospira fusiformis, die die Grundlage für das gesamte Nahrungsnetz in und an den Seen bildet.
Bei einem plötzlichen Zusammenbruch der Algenblüte sterben die Algen in Massen ab und die Flamingos müssen an einen anderen See ausweichen. Sollte der Algenzusammenbruch einmal bei allen Seen gleichzeitig passieren, wäre das für die Flamingopopulation und die anderen dort lebenden Organismen katastrophal.
Hypothese: Virenbefall Forscher vermuten, dass Cyanophagen – Viren, die sich auf
Blaualgen "spezialisiert" haben – für das Zusammenbrechen der
Algengemeinschaft verantwortlich sind. Aber auch andere Faktoren wie
spezielle Witterungsverhältnisse, Nährstoffangebot oder die Kombination
verschiedener Umweltvariablen kommen in Frage.
Quelle: dieuniversitaetonlineOnline-Zeitung der Universität Wien am 5. März 2008 |
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Future-Links Wegweiser zur Nachhaltigkeit
Zukunftsfähigkeit heißt: Naturreichtum wahrnehmen und bewahren können. |
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Environment Liaison Centre International NGO that emerged from the first Earth Summit in Stockholm in 1972 |
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Naturbilder |
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Nakuru Nationalpark: Flamingos und Nashörner (von Dr. Günter Blutke) |
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Nationalpark Tsavo Ost: Rote Elefanten (von Dr. Günter Blutke) |
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Amboseli Nationalpark: "Viel Wasser" am Kilimanjaro
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