Future-on-Wings e.V.

Ostroute der Weißstörche

Orte zukunftsfähiger Entwicklung

 

 

Ostroute (Wo sind die Ostzieher Prinzesschen und Annamarie)

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Westroute (Mit der Westzieherin Lena unterwegs)

Deutschland, Schweiz, Frankreich, Spanien, Portugal Marokko   Westsahara, Senegal,  Mali, Togo, Benin 

 

 

 

 

FUTURE-NEWS KENYA

Kenya News Afrika Start

Kenia News Survival International

 

AKUT: Agrartreibstoff Ethanol bedroht Kenias größtes Flussdelta

 

 

20.000 Hektar der ökologisch einmaligen Landschaft am Tana Fluss in Kenia sollen abgeholzt und mit Zuckerrohr für Agrartreibstoff bepflanzt werden.

 

Weil diese Monokultur große Mengen an Wasser und Pestizide benötigt, ist auch der Rest des artenreichen Tana-Deltas betroffen.

 

Der Landschaft droht Austrocknung, den Bewohnern Vertreibung. (Start: 25.07.2008)
 

Bitte unterstützen Sie die Protestaktion von Pro Regenwald

Königsfischer am Tana Fluß in Kenia

Königsfischer am Tana Fluss in Kenia

 

 

Report on monitoring and conservation of White Storks in Kenya

 

KENIA LINKS - Wegweiser zur Nachhaltigkeit

 

 

 

Sustainable Kenya

Natur und Umweltschutz in Kenia

Weißstörche in  Kenia

Störche besuchen Flamingos

am Lake Nakuru

Foto: Heinz Weingärtner

 

Ca. 400.000 Weißstörche überqueren Ostafrika auf ihren Wanderungen. Für die nach Süden ziehenden Störche sind Uganda und Kenia wichtige Transitländer. Sie werden auf einem relativ schmalen Korridor, Uganda im Nordosten und Kenia im Südwesten am Ostrand des Viktoriasees, durchflogen. Gleichwohl ist bekannt, dass sich auch große Schwärme für mehrere Wochen dort aufhalten.

Ein Teil der Störche wählt Kenia auch als Überwinterungsland. Ist das der Fall, so begeben sich diese Vögel weit ins Landesinnere. Die Voraussetzungen zum Überwintern sind hier ideal, da die ausgedehnten Feuchtsavannen genügend Wasser und Nahrung bieten.

In seinen Überwinterungsgebieten geraten Weißstörche aber zunehmend in Bedrängnis wegen Veränderungen in  der Landnutzung oder durch Pestizidvergiftungen.

Von Mittel und Osteuropa oder Asien kommend folgen die Weißstörche dem Großen Afrikanischen Grabenbruch über Sudan oder Westäthiopien. Sie überfliegen Kenia oder stoppen ihren Zug am Viktoriasee oder anderen Orten des Großen Afrikanischen Grabenbruchs vor allem in der Region um den Mount Elgon

 

Mehr zum Thema Weißstorch in Kenia:

 

The Ramsar Convention on Wetlands: Report on monitoring and conservation of White Storks in Kenya

 

Mehr zum Thema Natur und Umwelt Kenias ...

Zugang zu sauberem Trinkwasser

Kenia gehört zu der wachsenden Zahl von Ländern, in denen die Bevölkerung unter "Wasserstress" leidet. So bezeichnen Fachleute die Tatsache, dass viele Menschen nicht genug sauberes Wasser haben und es zu Konflikten um seine Nutzung zwischen Haushalten, Industrie, Ackerbauern und Viehzüchtern kommt. Die Bevölkerung Kenias ist in den letzten Jahrzehnten sprunghaft gewachsen, und gleichzeitig ist der Wasserbedarf - vor allem der Stadtbewohner - ständig gestiegen. Aber auch die Bauern verwenden mehr Wasser, vor allem für die Bewässerung der Felder. Besonders viel Wasser beanspruchen die Blumenfarmen, die für den europäischen Markt produzieren. Mit den Blumen verdient Kenia dringend benötigte Devisen.

Kenia gibt Export-Blumen und Reis sein Wasser

Ein Beispiel für den hohen Wasserbedarf künstlich bewässerter Felder sind die Reisfelder am Fuß des Mount Kenya. Das Auge freut sich über das satte Grün, aber der Wasserbedarf ist hoch, der große Einsatz von Agrarchemie belastet die Flüsse am Berg zusätzlich. Es gibt bessere, nachhaltige Methoden des Reisanbaus und der künstlichen Bewässerung von Feldern. Aber die Einführung dieser Methoden erfordert politischen Willen und Investitionen. Ohne Methoden wie die Tröpfchenbewässerung, bei der kleine Mengen Wasser direkt an die Wurzeln der Pflanzen geleitet werden, hat diese Bewässerungslandwirtschaft keine Zukunft, weil die Felder versalzen und das Wasser immer knapper wird.

Wasser aus trüben Flüssen

Entlang vieler Autostraßen sieht man eine große Zahl von Frauen und Kindern, die mit leeren Eimern oder Plastikbehältern in die eine Richtung gehen und mit vollen Behältern auf dem Kopf zurückkehren. Sie holen das Wasser aus Flüssen, oft die einzige Wasserquelle für Tausende von Menschen, und hier wird auch das Vieh getränkt und die Wäsche gewaschen. "Das Wasser ist nicht sauber", erklärt Philip Ombidi, der ein Entwicklungsprogramm der anglikanischen Kirche leitet, "aber die Menschen haben keine Alternative zu diesem Wasser".

Wasserknappheit am Rande eines der größen Binnenseen der Welt

Auch in den Städten gibt es wachsende Wasserprobleme. Die Versorgung wird oft unterbrochen, die Qualität des Wassers ist schlecht und die ärmeren Stadtviertel werden gar nicht oder nur durch einige Gemeinschaftswasserhähne erreicht. Die Abwässerbeseitigung ist in einem eher noch schlechteren Zustand, der weit von Kategorien der Nachhaltigkeit entfernt ist. Die Städte am Victoriasee zum Beispiel reinigen die Abwässer entweder gar nicht oder völlig unzureichend, bevor sie sie in den See leiten. In Kisumu ist die Kläranlage seit zwei Jahren defekt, seither wird das Wasser ungeklärt in den See geleitet. Der mit Düngemitteln und Pestiziden belastete See ist längst nicht mehr als Trinkwasser geeignet. So kommt es, dass es am Rande eines der großen Binnenseen der Welt Wasserknappheit gibt.

Bis zur Lösung der Wasserprobleme ist es noch ein weiter Weg, und die Wasserministerin Kenias, Martha Karua, befürchtet, dass das verfügbare Wasser je Einwohner bis 2025 auf weniger als die Hälfte sinken wird, wenn die gegenwärtigen Trends anhalten.

Quelle: Brot für die Welt:  Kampagne Menschenrecht auf Wasser

 

Kein Wasser!

Nur etwa 70 Prozent der städtischen und 48 Prozent der ländlichen Bevölkerung sind mit sauberem Trinkwasser versorgt. Die Hälfte der Haushalte sind an Abwasserentsorgungssysteme angeschlossen. Zunehmende Wasserverschmutzung, unkontrollierte Wasserentnahme und degradierte Wassereinzugsgebiete gefährden eine ausreichende Wasserverfügbarkeit und erhöhen so das Gesundheitsrisiko für die Bevölkerung. Hauptursache für die Defizite sind Misswirtschaft, Korruption und die uneinheitliche Rechtslage. 2002 hat Kenias Regierung ein neues Wassergesetz beschlossen, dessen Kernelemente sowohl die Trennung von Gesetzgebung, Regulierung, und Anlagenbesitz und -betrieb als auch die Trennung der Verantwortlichkeiten für Wasserver- und -entsorgung und Wasserressourcen-Management sind.

Quelle: GTZ ( Die GTZ unterstützt Kenias Regierung bei der Implementierung des neuen Wassergesetzes)

Blumen aus Kenia: nachhaltige Freude?

Obwohl drei Millionen Kenianer unter Wasserknappheit litten, produzierte Kenia im Jahr 2001 52 Millionen Tonnen Blumen für den europäischen, japanischen und nordamerikanischen Markt.. Allein die EU importierte im Jahr 2000 Blumen im Wert von 135 Millionen Euro aus Kenia. Bewässert werden die Blumen werden vorrangig mit Wasser aus dem See Naivasha. Dort leben 350 Vogelarten, Nilpferde, Büffel. Affen und andere seltene Tiere. Für die Massai - Nomaden dient der See als Tiertränke. Zur Verknappung des Wassers kommt seine Belastung durch Dünger und Pflanzenschutzmittel.


Quelle: Le Monde Diplomatique März 2005

Mehr Infos zum Thema Nachhaltigkeit und Blumenproduktion: Blumenkampagne

 

Viktoriasee - "Bedrohter See des Jahres 2005"

Der Viktoriasee, Afrikas größter Süßwassersee, war der

 "Bedrohte See des Jahres 2005".

 

 

Mit einer Fläche von 68.800 qkm ist der Victoriasee im afrikanischen Länderdreieck Kenia, Tansania und Uganda  Afrikas größter See und der zweitgrößte Süßwassersee der Welt. Im Jahre 2005 wurde der Viktoriasee von der Umweltstiftung Global Nature Fund (GNF) zum "Bedrohten See des Jahres 2005" erklärt. Mit der Ernennung wollte die GNF auf den dramatischen Fischrückgang, die Zerstörung der Ufervegetation und die wachsende Verarmung der am See lebenden Bevölkerung aufmerksam machen.
 

Gefahr droht dem See zum einen durch Eutrophierung infolge des steigenden Eintrags von Nährstoffen stellt die eingeführte Wasserhyazinthe eine wesentliche Bedrohung für den Viktoriasee dar. Die Wasserhyazinthe ist eine Süßwasserpflanze, die zu wucherndem Wachstum fähig ist. Sie wurde im frühen 20. Jahrhundert auf dem afrikanischen Kontinent als Zierpflanze eingeführt. Seitdem hat sie sich rapide verbreitet. Ende der 1990er verursachte die Wasserhyazinthe im Viktoriasee einen drastischen Rückgang des Fischbestandes, da sie dem Wasser Sauerstoff entzieht. Ihre Ranken blockieren die Zu- und Abflüsse des Sees und erschweren die Fischerei und den Transport über den Wasserweg


 Überfischung. Wegen der schlechten Wirtschaftslage in den Anrainerstaaten ist die Zahl der Fischer dramatisch angewachsen. Etwa 200 Fischarten, die im Viktoriasee leben, sind vom Aussterben bedroht. Einst gab es hier 400 Buntbarscharten. Dazu hat vor allem auch der in den 1960er Jahren eingeführte Nil- oder Viktoriabarsch beigetragen, der als Raubfisch zahlreiche andere Arten fast vollständig ausgerottet hat. Der entstandene Schaden ist erheblich und zum größten Teil irreversibel. Die traditionellen Lebensweisen vieler Gemeinden am Ufer des Sees wurden gestört und verschwinden allmählich.

Aufgrund der starken Nachfrage nach Viktoriabarsch in Europa, Asien und Nordamerika hat der zwar zur wirtschaftlichen Verbesserung des Landes beigetragen, aber nun geht selbst der Bestand des bis zu 70 kg schweren Speisefischs rapide zurück. Nur eine nachhaltig ausgerichtete Fischerei und die Stärkung traditioneller Fischarten könne den Viktoriasee davor bewahren, seinen Fischreichtum völlig einzubüßen.

Zudem wird der See durch ungeklärte Abwässer und Abfälle der wachsenden Siedlungen und der Industrie verschmutzt. Weite Die ursprüngliche Vegetation am Viktoriasee ist wegen des steigenden Bedarfs nach Brennmaterial und Ackerland inzwischen weitgehend zerstört. Lebensräume für viele Tiere, wie die vom Sumpfpapyrus lebenden seltenen Flusspferde, sind dadurch vernichtet worden.

Um diese Entwicklungen aufzuhalten, unterstützt der GNF die einheimischen Fischer durch Aufzeigen von Alternativen mittels Solarenergie und der Nutzung von energieeffizienten Fischräucheröfen. Zudem soll die verbliebene Ufervegetation durch die Einrichtung von Schutzgebieten erhalten werden.

Quellen: http://vistaverde.de/news/Natur/0501/31_viktoriasee.php

http://www.globalnature.org

 

Erneuerbare Energie für Fischer am Viktoriasee

 

Der Global Nature Fund (GNF) und seine kenianische Living Lakes-Partnerorganisation OSIENALA haben kürzlich ein Projekt zur Förderung von Solartechnologie und Energieeffizienz in Fischerdörfern am Viktoriasee gestartet. Ziel ist es, einen Beitrag zur Verbesserung der Lebens- und Einkommenssituation der einheimischen Fischer und ihrer Familien zu leisten und gleichzeitig die Umweltbelastung am größten afrikanischen See zu vermindern. Der Einsatz von Solarstrom betriebenen Lampen, Wasseraufbereitungs- und Fischkühlungsanlagen sowie energieeffizienten Öfen soll hohen Kerosinverbrauch und übermäßige Brennholznutzung reduzieren. Das Projekt wird vom Bundesumweltministerium und der GTZ sowie der LANDESSTIFTUNG Baden-Württemberg finanziell unterstützt.

 

 

Globale Klimaveränderungen bedrohen

auch das soziale Klima

 

In den nördlichen Landesteilen Kenias regnet es immer weniger. Globale Klimaveränderungen tragen dazu bei. Dazu wird die Vegetation der Savannengebiete übernutzt und zerstört.

In einigen Regionen Nordkenias waren bis zum Februar 2006 drei Regenzeiten ausgefallen. Viele Ziegen und Kühe, aber auch Kamele starben. Die Zahl der hungernden oder akut vom Hunger bedrohten Menschen war Anfang 2006 vom World Food Programme auf 2,5 Millionen Menschen geschätzt worden, etwa ein Zehntel der Bevölkerung Kenias.

Um die wenigen Wasserquellen und guten Weideflächen gibt es Konflikte, die zum Teil mit Gewalt ausgetragen werden. Dabei wirkt sich verheerend aus, dass aus den von Kriegen heimgesuchten Nachbarländern Somalia, Äthiopien und Uganda große Mengen moderner Waffen nach Kenia gelangt sind, die jetzt in diesen Auseinandersetzungen eingesetzt werden. Auch Viehdiebstähle, die zwischen den ethnischen Gruppen des Nordens eine lange Tradition haben, werden heute mit AK-47-Schnellfeuergewehren beantwortet. Solche Konflikte werden durch die Dürre noch verschärft.
 

Wario Dabaso, Mitglied eines lokalen Friedens- und Versöhnungskomitees, hat die Situation gegenüber einem Journalisten so beschrieben:

"Für all diese Menschen sind die Tiere ihr größter - und einziger - Besitz. Wenn sie sehen, dass ihre geliebten Tiere eines nach dem anderen sterben, beginnt die Gewalt; die Menschen sind bereit zu sterben - und zu töten -, um diesen Besitz zu schützen."

 
 

Konflikte zwischen Ackerbauer und Viehzüchter

Viele Nomadenfamilien ziehen jetzt mit ihren Herden weiter südlich, um dort Wasser und Gras zu finden und sich vor gewaltsamen Auseinandersetzungen in Sicherheit zu bringen. Das verschärft Konflikte mit den ethnischen Gruppen, die vom Ackerbau leben und fürchten, dass die Tiere der Nomaden auf der Suche nach Nahrung die Felder verwüsten. Die Nomaden ihrerseits sehen verbittert, dass angesichts einer wachsenden Bevölkerungszahl immer mehr Ackerbauernfamilien in Regionen vordringen, die bisher von den Viehzüchtern genutzt wurden. Das sind vor allem Savannengebieten an Flüssen oder anderen Wasserquellen, die den Nomaden nun versperrt sind. Auch durch die Schaffung von Nationalparks ist der Lebensraum der Nomaden stark eingeschränkt worden. Viele Touristen-Lodges sind an attraktiven Wasserstellen errichtet worden, die den Nomaden jetzt nicht mehr zugänglich sind.

 

Eine Region, in der es immer wieder zu gewaltsamen Auseinandersetzungen kommt ist das Rift Valley in Zentralkenia. Ein Beispiel dafür waren die Konflikte um das Wasser des Ewaso Kedont-Flusses. Ein Geschäftsmann mit guten politischen Beziehungen zweigte immer mehr Flusswasser für seine Blumenfarm ab, sodass die etwa 30.000 Massai am Unterlauf des Flusses immer weniger Wasser für ihre Tiere hatten. Sie trieben deshalb ihr Vieh weiter oberhalb am Flusslauf ans Wasser und zerstörten dabei Zäune und Felder der Bauernfamilien, die sich dort angesiedelt hatten. Dieser Konflikt eskalierte im Januar 2005 zu Kämpfen zwischen nomadischen Massai und sesshaften Kikuyu, denen mindestens 14 Menschen zum Opfer fielen. Die "Gerechtigkeits- und Friedenskommission" der katholischen Kirche veröffentlichte einen Untersuchungsbericht, in dem u. a. darauf hingewiesen wird, wie wichtig es wäre, dass die Regierung die Sorgen der Menschen um Land und Wasser ernst nehmen und für dauerhafte Lösungen sorgen würde.

 

Neben dem World Food Programme der Vereinten Nationen leisten die katholische und die protestantischen Kirchen Kenias umfangreiche Hilfe in den von Dürre und Hunger betroffenen Gebieten und bemühen sich gleichzeitig, zur Versöhnung zwischen verfeindeten Gruppen beizutragen.

Quelle (und zusätzliche Informationen)

http://www.wasser-und-mehr.de/doc/aktuelles/kenia.html

 

Das Elefantenwaisenhaus in Nairobi

"Wenn der letzte Elefant stirbt, wird die Erde verdorren", heißt es in einem uralten Mythos. Der Elefant gilt in Afrika als Bote der Wassergötter, als Bewahrer des Lebens und König der Tiere. Noch vor etwa fünfzig Jahren gab es in Afrika über fünf Millionen Elefanten. Heute ist ihre Zahl auf gerade mal 700.000 geschrumpft. Die meisten fielen dem jahrzehntelangen Handel mit Elfenbein zum Opfer. Seit 1990 ist der Handel mit dem "weißen Gold" verboten. Die Jagd auf Elefanten, sei es durch "kontrollierten" Abschuss oder Wilderei ist jedoch noch immer an der Tagesordnung. Zurück bleiben oftmals die Jungtiere.

Im Elefantenwaisenhaus von Daphne Sheldrick am Stadtrand von Nairobi finden Elefantenbabys, die ihre Mütter verloren haben, ein neues Zuhause. Die meisten Eltern von Sheldricks Schützlingen sind Opfer von Elfenbeinjägern geworden. Hier werden sie gefüttert, versorgt und unterrichtet - bis sie nach etwa fünf Jahren ihre Pflegeeltern verlassen und zurück in die Wildnis gehen.

 

Quelle: Aktionsgemeinschaft Artenschutz e.V.

Zerstörte Kindheit: Sex-Tourismus in Kenia

Ende 2006 stellte UNICEF der Öffentlichkeit eine Studie zum Sex-Tourismus in Kenia vor nach der in den Touristenzentren an der Küste Kenias 15.000 Kinder und Jugendliche als Prostituierte ausgebeutet werden. Zwei Drittel der Kunden sind wohlhabende Touristen aus den Industrieländern - darunter auch viele Deutsche.

Mehr Informationen

BIO-LANDWIRTSCHAFT in Kenia

PILOTPROJEKT: BIO-ABTEILUNG IN KENIANISCHEM SUPERMARKT

Eine Supermarktkette in Kenia, Nakumatt Holdings, hat bekannt gegeben, dass sie eine Bio-Ecke in einer ihrer Läden einrichten wird. Dies ist Teil eines Pilotprojekts mit dem Ziel, ähnliche Abteilungen in allen 19 Filialen einzuführen. Die Bio-Ecke wird von Green Dreams Limited betreut, einer Firma, die Mitglied im Netzwerk der Bio-Organisation Kenya Organic Agriculture Network (KOAN) ist. Green Dreams ist selbst Lieferant von Obst und Gemüse bis hin zu Geflügel, Milchprodukten und einer Reihe von Trockenprodukten. Außer Gemüse von der eigenen Bio-Farm, wird Green Dreams sich auch von kleineren Erzeugern beliefern lassen, berichtet die Kenian Coastweek.

Vor dem neuen Bio-Engagement bei Nakumatt hat Green Dreams Erfahrungen gesammelt durch die Eröffnung eines Naturkostladens in Nairobi's "Gigiri Shopping Centre" sowie einem Onlineshop. 15.054 Bio-Bauern bearbeiten in Kenia rund 182.000 ha.

Quelle: Biofach Newsletter Nr. 156

BAUERN STELLEN AUF BIO UM

Mit den strengen EUREGAP-Vorgaben der Europäischen Union nimmt die Zahl der Kleinbauern in Afrika zu, die sich dem Bio-Markt zuwenden, um sich für die Zukunft Absatzmärkte zu sichern. Dies wird durch eine wachsende Nachfrage von Kenianern unterstützt, die sich gesündere Ernährungsweisen aneignen und Lebensmittel mit einem geringen Rückstandsgehalt verlangen.

Über 100 Bauern haben die Subuko Organic Farmers Association in Zentralkenia gegründet, um die Kosten für Betriebsmittel zu reduzieren und die Gesundheit der Verbraucher zu fördern. Bei explodierenden Kunstdüngerpreisen lassen sich Betriebsmittelkosten auf weniger als die Hälfte reduzieren. Unterstützt wird de Umstellung durch intensive Schulungsmaßnahmen im Kenya Institute of Organic Farming (KIOF).

Quelle: Biofach Newsletter Nr.174

Mit dem Wald leben, nicht von ihm

In Zusammenarbeit mit dem Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) und der kenianischen Organisation Nature Kenya unterstützt die Kindernothilfe eine Maßnahme in drei Dörfern am Rande des Arabuko-Sokoke-Waldes im Osten Kenias. Dadurch werden die Lebensbedingungen der Bewohner verbessert und zugleich das ökologische Gleichgewicht geschützt.

Weitere Infos

 
 

 

Hinweis auf aktuelles Projekt:

 

Design for Development

3-monatiges Design Projekt ab Januar 2006

 

 

Basisdaten zu Kenia

 

NAD

Netzwerk Afrika Deutschland e.V.

Deutscher Entwicklungsdienst DED

Auswärtiges Amt

Spiegel-Online Länderlexikon

laenderkontakte.de

www.welt-der-zahlen.de

WIKIPEDIA  Länderinformationen

 

WIKIPEDIA:  Ethnien in Kenia

Nachhaltig(keit) Lernen / Kinder- und Jugendperspektiven

Deutsche Schule in Nairobi

Schulwettbewerb in NRW -  NABU und Kindernothilfe fordern Kinder und Jugendliche auf, bei der Rettung  eines der letzten ursprünglichen Trockenwälder Afrikas in Kenia mitzuwirken

Bindura children's family - Hilfe für Straßenkinder in Kenia

Eco-Schools in Kenya

Fußball spielen gegen Armut und Verzweiflung

In den Slums von Nairobi passiert etwas Besonderes – Jungen und Mädchen spielen Fußball und gewinnen neuen Lebensmut Projekt der DSW

PEWA

Pwani Education Welfare Association

Schools in Kenya

Worldwide Classroom

KIK

Kinder-Initiative Kenia e.V. unterstützt ein Straßenkinderprojekt in Nairobi Verein ist  im Evangelischen Jugendwerk Weinsberg verwurzelt.

WISSEN SCHAFFT NACHHALTIGKEIT

JKUAT

 Jomo Kenyatta University of Agriculture and Technology

National Musemums of Kenya

Promotionsprojekt

Bedeutung internationaler Frauenmenschenrechtsnormen für die Theorie und Praxis kenianischer Frauenrechts-NGOs

 

 Naturreichtum wahrnehmen und bewahren

Avibase

Vogel-Kontrolllisten der Welt Kenia

Bird-Links Kenya

Elefantenwaisenhaus von Daphne Sheldrick

ELCI

Environment Liaison Centre International

NGO that emerged from the first Earth Summit in Stockholm in 1972

Kenia Naturfotos von Günter Blutke

KOAN

Kenya Organic Agriculture Network

NatureKenya

Ökosystem Savanne

Green Belt Movement

NABU - Aktion:

Helfen Sie den Arabuko-Sokoke-Wald zu retten

Kenya Birds

Kenya Wildlife Service

 

Buntbarsche im Victoriasee

Der Victoriasee

Rettet den Viktoriasee

 (Infoseiten des Global Nature Fonds)

Report on monitoring and conservation of White Storks in Kenya

 

Viktoriasee ist "Bedrohter See des Jahres 2005"

 (vista verde news)

Erneuerbare Energie für Fischer am Viktoriasee

Friends of Lake Victoria

WIKIDEDIA: Naturparke in Kenia

Naturbilder

Nakuru Nationalpark: Flamingos und Nashörner (von Dr. Günter Blutke)

Nationalpark Tsavo Ost: Rote Elefanten  (von Dr. Günter Blutke)

Amboseli Nationalpark: "Viel Wasser" am Kilimanjaro  

(von Dr. Günter Blutke)

 

Gesundheit bewahren,

mit Gebrechen würdevoll leben 

 

Projekt gegen Genitalverstümmelung

HIV/AIDS PlusNews

Malteser International:

Bekämpfung von AIDS und Tuberkulose

in den Slums von Nairobi

Muslime helfen:

Gesundheitsprogramme für Mutter und Kind

Brot für die Welt:

Aids-Kranken Mut zusprechen

Welthungerhilfe:

Aids bekämpfen im Makueni District

In Frieden und Würde leben -

Interaktionen für nachhaltige Entwicklung

Don Bosco Jugend Dritte Welt:

Ein Zuhause für Nairobis Straßenkinder

Brot für die Welt: Wasserstress in Kenia

Deutscher Entwicklungsdienst (DED)

Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)

Don`t just say it, do it!

 Hilfe zur Selbsthilfe Kenia  e.V.

Erneuerbare Energie für Fischer am Viktoriasee

Zur Friedensarbeit in Kenia

Flower Label Programm (FLP) Farmen in Kenia

Projekt gegen Genitalverstümmelung

Friedrich Ebert Stiftung

Frauen-Forschungs und Praxis-Projekte „Frauen in Kenia“ (FinK)

 

Goethe-Institut

GTZ

Heinrich Böll Stiftung

Hans-Seidel-Stiftung

 

IED

INSTITUTE FOR EDUCATION IN DEMOCRACY

Jamii Mpya

Schreinerprojekt das Körperbehinderten und einem Personenkreis aus den Slumgebieten Einkommen verschafft.

Konrad-Adenauer-Stiftung

Malteser International:

Bekämpfung von AIDS und Tuberkulose in den Slums von Nairobi

Muslime helfen:

Gesundheitsprogramme für Mutter und Kind

 

Zukunftsstiftung Entwicklungshilfe: Wassertanks, Milchziegen und Gemüsegärten für Kleinbäuerinnen in Kenia

 

Tierärzte ohne Grenzen über die Bedeutung der Rinder