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Future-on-Wings e.V. |
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Weißstörche in Israel |
INHALT Weißstörche in Israel :: Basisdaten über Israel Vielfalt bewahren / Natur schützen Gesundheit bewahren, in Frieden und Würde leben BioAnbau/Konsum Migrating birds know no boundaries
Slithshows Birds over Israel
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Die Tümpel und Teiche der Region, die vor allem durch die Urbarmachung trockener Regionen entstanden sind, bieten einerseits ausreichende Wasservorräte, können durch den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln aber auch Probleme aufwerfen.
Nachts sind riesige Schwärme von Singvögeln unterwegs, die nicht auf die Thermik angewiesen und lieber in der Kühle der Nacht unterwegs sind. Die Störche und andere Zugvögel stellen hier sogar eine nicht zu verleugnende Gefahr für den Luftverkehr dar - auch heute noch kommt es immer mal wieder zu Kollisionen mit Flugzeugen. Nicht immer ging es für den Piloten so glimpflich ab wie als ein Wespenbussard einen Skyhawk-Düsenjäger in der Nähe von Hebron zum Absturz gebracht hatte und der Pilot überlebte, weil der Greif beim Eindringen ins Flugzeuginnere durch die Windschutzscheibe des Cockpits den Schleudersitz ausgelöst hatte. Mehr als die Hälfte aller Luftunfälle in diesem Gebiet geht auf Kollisionen mit Zugvögeln zurück. Israel verlor in 25 Jahren neun Flugzeuge durch Zusammenstöße mit Vögeln. Drei Piloten kamen dabei ums Leben. Allein zwischen 1972 und 1982 gab es 75 Kollisionen, bei denen jeweils mehr als eine Million Dollar Sachschaden entstand. Der Konflikt mit den Zugvögeln ist ein ernsthaftes Problem für die israelische Armee. Aus diesem Grunde wurden in den vergangenen Jahren in Israel und den angrenzenden Ländern zahlreiche grenzübergreifende Projekte zur Erforschung der genauen Zugwege und Zugzeiten durchgeführt. In Zusammenarbeit mit einem Radarspezialisten und ehemaligen General der Roten Armee, der nach Israel eingewandert ist, brachte der Zoologe Jossi Leschem ein Wetterradar von Russland nach Israel. Seitdem verfolgen die Vogelfreunde das Verhalten der Vogelschwärme, ihre Flugroute, Geschwindigkeit und die Höhe, in der sie sich fortbewegen, und wo sie rasten. Diese Daten geben sie an die Armee weiter. Resultat der Vogelbeobachtung: Die Kollisionen der so verschiedenartigen Luftwegsbenutzer konnten um 76 Prozent reduziert werden. Wenn die Pelikangeschwader vom Donaudelta in den Sudan fliegen, bleiben die Verteidigungsgeschwader am Boden, oder nutzen einfach eine andere Luftschicht. Das Militär der Nachbarländer ist ebenfalls interessiert, da dort ähnliche Probleme existieren. In einem nächsten Schritt soll ein regionales Warnsystem entstehen, das die israelische, türkische und jordanische Luftwaffe verbindet. Im Internet stellt Israel bereits Radarbilder der Luftraumüberwachung zur Verfügung, wo jede Gruppe von Zugvögeln aktuell im Internet beobachtet werden kann. Große Vögel wurden mit Satellitensendern ausgerüstet. Das Zentrum von Latrun ist einer der Pioniere im Verfolgen von Zugvögeln mittels Sender, die am Vogel befestigt werden. So wird die Wanderung von Weißstörchen (Ciconia ciconia), Gänsegeiern (Gyps fulvus) und anderen, im Sommer in Zentraleuropa nistenden Zugvögeln beobachtet und deren Rastplätze studiert und geschützt. Heute kann ein Jeder über die Webseite Jossi Leschems verfolgen, wie der Gänsegeier Salam von Gamla in den Golanhöhen aus seine Runden bis in den Jemen an der Südspitze der Arabischen Halbinsel zieht. Mit "seinen" Vögeln verbindet Yossi Leshem auch die Hoffnung auf Frieden. Gemäß seinem Slogan: "Zugvögel kennen keine Grenzen" betrachtet er Vögel als Symbole des Friedens und der grenzüberschreitenden Verständigung. Über ein Jahrzehnt verfolgten die Ornithologen auch das "deutsche" Storchenpärchen Prinzesschen und Jonas, das in Loburg seinen Nistplatz hatte. Prinzesschen, das im Winter 06/07 sein 14jägiges Störchinnenleben auf einer Erdnussfarm in Südafrika beendete, überwinterte regelmäßig in der Kap-Region und suchte sogar stets denselben Baum nahe Kapstadt auf, während Jonas in Spanien Winterurlaub macht. Aber nicht alle können die Völker verbindende Dimension der virtuellen Vogelbeobachtung auf Anhieb erkennen. Ein Pelikan wurde im Sudan gefasst und wegen des israelischen Senders als Mitarbeiter des Geheimdienstes Mossad verdächtigt. Weitere Infos Telepolis: Zugvögel für den Frieden, Bernd Schröder 29.05.2005 Ein Ornithologe berichtet von den Besonderheiten der Vogelkunde in Israel
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Weitere Projekte |
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Das Zentrum von Latrun arbeitet seit langem mit der Palestine Wildlife Society, bei der Beobachtung der Wanderbewegungen von Störchen und besonders der eines Gänsegeiers namens Salam (arabisch für Frieden): Letzterer fliegt jedes Jahr vom Berg Karmel über Jordanien, die Negev-Wüste und Mekka zu den Nistplätzen im Jemen. Seit 1997 gibt es Verbindungen zu 250 israelischen, palästinensischen und jordanischen Schulen - ein Projekt mit finanzieller Unterstützung der US-Regierung (1,5 Millionen US-Dollar). Die Schulkinder können morgendlich online das Vorwärtskommen der markierten Zugvögel verfolgen. |
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Zugvögel als ökotouristische Attraktion |
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Das Hula-Tal liegt zwischen dem obergaliläischen Bergland Israels und den Golan-Höhen. Bis in die 50er Jahre war es noch von einem 50 Quadratkilometer großen See- und Sumpfgebiet bedeckt. Wie viele vergleichbare Gebiete in anderen Regionen der Erde fiel dieses Naturparadies der Intensivierung der Landwirtschaft zum Opfer. Doch 1964 machte Israel das Restgebiet von rund 5 Quadratkilometern unberührten Sumpflandes zum ersten Naturschutzgebiet des noch jungen Staates Inzwischen wurde ein weiterer Teil des Tales unter Wasser gesetzt. Das neuangelegte Feuchtgebiet hat sich sehr schnell zu einem international bedeutsamen Vogelparadies entwickelt. Heute überwintern wieder etwa 20.000 Kraniche im Hula-Tal. Seit dem Jahr 2000 führt die Organisation SPNI (eine Partnerorganisation von Euronatur) Ablenkfütterungen durch, denn zuvor hatten die Großvögel erhebliche Ernteschäden angerichtet. Das israelische Landwirtschaftsamt bezahlt das hierfür benötigte Getreide (pro Winter etwa 300 Tonnen). SPNI führen außerdem Bestandserfassungen durch und sorgen für eine naturverträgliche Besucherlenkung. Dank der großen Ansammlung der majestätischen Vögel boomt der Ökotourismus im Hula-Tal. Im Winter 2001/2002 kamen 92.000 Besucher, um die Kraniche zu beobachten! 115.000 Deutsche kommen jährlich als "Birdwatchers" in das Vogelparadies zwischen Metulla und Eilat. Inzwischen wurden spezielle Beobachtungstürme errichtet, um die Tiere nicht zu stören. |
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Der Bio-Sektor in Israel ist im letzten Jahr um 30 % gewachsen. Nach Angaben des Bio-Anbauverbands Israel Bio-Organic Agriculture Association (IBOAA) waren 1,5 % der Gesamtfläche biologisch bewirtschaftet, und rund 10 % des Exports von Obst und Gemüse kamen aus Öko-Anbau. IBOAA repräsentiert etwa 400 Bauern, die rund 7000 ha Bio-Fläche bewirtschaften |
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Future-Links Israel |
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wahrnehmen und bewahren |
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Interaktionen für Zukunftsfähige Entwicklung / Gesundheit bewahren, in Frieden und Würde leben |
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