WAS SIND INTERKULTURELLE GÄRTEN?

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Interkulturelle Gärten (IKG) gehen auf eine Initiative von Frauen aus Bosnien zurück, die aufgrund des Krieges ihre Heimat verlassen mussten. Sie wollten auch in Deutschland wieder eigene Gärten pflegen, um für sich ein Stück Heimat zu schaffen und zugleich ihre Nachbarn kennen zu lernen. Dies wurde zum Er-folgsmodell für hunderte ähnliche Initiativen. Durch den Austausch von Kultur, individuellen Erfahrungen und Gartenwissen lernen die Beteiligten von einander. Gemeinsame Aktivitäten und Veranstaltungen mit Schulen, Kindergärten und anderen Einrichtungen außerhalb des Gartens verstärken einen solchen Lernprozess. Als bundesweite Koordinierungsstelle hat sich dafür 2003 die Stiftung Interkultur gegründet.

 

 

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