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Zukunfsfähigkeit braucht die Möglichkeit, ... |
Schöne Aussichten? Sich aufzuschwingen ist mühselig, Störche können davon ein Lied klappern. Doch spüren sie erst einmal Aufwind unter ihren Fittichen, können sie sich mühelos in die Höhe schrauben und zu immer neuen Nahrungsgründen segeln. Auch menschliche Träume und Hoffnungen brauchen Aufwind. Doch den müssen wir selbst entfachen, - etwa durch den Wind, den wir um die Dinge machen, die uns an der nachhaltigen Entwicklung unserer gemeinsamen Heimat Erde hindern. |
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... Gewalt überwinden und für die Zukunft vermeiden zu können. |
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KURZMELDUNGEN |
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Iraker leiden unter Gewaltfolgen Entführungen, Bombenanschläge, brutale Morde aber auch die US-Luftangriffe oder Erschießungen von unschuldigen Zivilisten durch amerikanische Soldaten versetzen die Bevölkerung in einen ständigen Stresszustand. Laut einer Studie des irakischen Gesundheitsministeriums und der UN-Weltgesundheitsorganisation leiden 35 Prozent der Iraker an psychischen Erkrankungen infolge von Gewalt. In dem Krankenhaus Ibn Rushed im Zentrum von Bagdad behandeln vier Ärzte monatlich 10.000 Patienten ambulant gegen akute Angstzustände und Depressionen. 74 Schwerkranke können stationär behandelt werden. Von den einst 14 hier arbeitenden Ärzten haben 10 das Land verlassen oder wurden ermordet. Obwohl der Irak aufgrund seines hohen Ölpreises im Geld schwimmt, tut sich das Gesundheitsministerium schwer, die Verabreichung notwendiger Medikamente zu genehmigten. Neben Ibn Rushd gibt es im ganzen Land nur eine einzige weitere Psychiatrie. Psychotherapeuten gibt es keine. |
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KriegskinderZehn Millionen Kinder leiden weltweit unter Kriegsfolgen, über vier Millionen sind verstümmelt oder behindert, mehr als 200.000 wurden als Kindersoldaten missbraucht. Weitere 15 Millionen schlagen sich als Flüchtlingskinder durch. |
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Nachkriegsphänomen Sexuelle Gewalt ISexuelle Gewalt ist dasjenige Verbrechen, das weltweit am stärksten zunimmt. Und Vergewaltiger haben von allen Straftätern die besten Chancen, ohne eine wirksame Strafe davon zu kommen. In Südafrika geht es bei der Hälfte aller Prozesse um Vergewaltigungsfälle. Die Bestrafungsquote liegt bei 7 Prozent. Das ist allerdings höher als in Großbritannien, wo diese Quote 5 Prozent beträgt.
Quelle: Le Monde Diplomatique Oktober 2005. |
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Nachkriegsphänomen Sexuelle Gewalt II "In Kambodscha ist die Beteiligung an einer Gruppenvergewaltigung bei männlichen Jugendcliquen der Unter- und Mittelschicht geradezu die Norm. [...] Sie sehen überhaupt nichts Schlimmes an ihrem Verhalten und sprechen auch ganz offen über ihre Beteiligung. [...] Ihr Verständnis von Männlichkeit ist eng verknüpft mit der Vorstellung von häufiger sexueller Aktivität. [...] Viele der beteiligten Männer glauben, dass man ihnen ihr Verhalten aufgrund ihrer sozialen Stellung durchgehen lässt. Sie sehen ihre Opfer als minderwertige Wesen."
Aus einem Bericht des Wissenschaftlers, Duke Barup, der im Auftrag der Vereinigung Gender und Developement for Cambodia (GAD/C) Kambodscha bereist hatte. Quelle: Le Monde Diplomatique Oktober 2005 |
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Nachkriegsphänomen Sexuelle Gewalt III Nach einer Studie der südafrikanischen Forschungsgruppe CIET gilt in Südafrika die Vergewaltigung einer Person, "die man kennt" nicht als Sexuelle Gewalt. Mehr als 25 Prozent der Jugendlichen meinten, dass "die Mädchen es mögen, vergewaltigt zu werden". 11 Prozent der Jungen und 4 Prozent der Mädchen behaupteten, schon einmal jemanden zum Sex gezwungen zu haben. 66 Prozent der Jungen und fast 75 Prozent der Mädchen waren selbst schon zu sexuellen Handlungen gezwungen worden. In Kapstadts Groothe-Schuur-Klinik für Vergewaltigungsopfer schätzt man, dass 75 Prozent der sexuellen Übergriffe Gruppenvergewaltigungen sind.
Quelle: Le Monde Diplomatique Oktober 2005. Die erwähnte Studie wurde im British Medicin Journali, Oktober 2004 veröffentlicht. Die Studie basiert auf einer Umfrage unter knapp 300 000 Kindern und Jugendlichen zwischen 10 und 19 Jahren an 1418 südafrikanischen Schulen. |
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