Unsere Geschichte
In einer KiTa in Berlin Mitte haben Kinder seit 2000 die Möglichkeit, einen Computer zu nutzen. Einige Mädchen wollten mehr wissen und unternehmen. Weil
es auch in ihrem Wohnumfeld nicht genügend Angebote für sie gab und gibt, um angeleitet Computer und andere Medien zu nutzen,
nahm sie die Fliegende Agenda 21 unter ihre "Fittiche". Die Fliegende Agenda 21 hatte ihrerseits Kinder im Stadtteil
gesucht, welche Spaß daran finden, sich mit Ihrer Umgebung und der Gestaltung ihrer Zukunft zu beschäftigen.
Unter dem Motiv des (um die Welt) "Fliegens" laden wir sie seit dem zu virtuellen Erlebnisreisen ein auf denen die Kinder
lernen, ihre Erfahrungen und Erlebnissen aus dem Alltag mit Leitbildern der Agenda 21 in Verbindung zu bringen und sich
darüber mit Kindern an anderen Orten und Ländern auszutauschen.
Die (virtuellen)
Reisen der „ZukunftsDetektive"
Im November 2000 hat sich das Mädchenteam mit Mädchen aus Berlin-Tempelhof an den Netd@ys-Berlin beteiligt und erste
Erfahrungen mit Internet, Chat und unterschiedlicher Software machen können.
Ein Jahr später gestalteten sie ihre erste eigene
PowerPoint Präsentation zum Wettbewerb "Meine Stadt, Mein Bezirk, Mein Kiez" , im Rahmen der Netd@ys-Berlin-Europa und
erhielten damit einen Preis.
Zum Bildungskongress Berlin 2002 entsteht eine PowerPoint Präsentation unter dem Titel "Mit dem
Fliegenden Rudi-LAngbein unterwegs im Sprengelkiez-Sparrplatz".
"Rudi-LAngbein" ist eine Storchenpuppe, mit deren Hilfe die Kinder bereits in der Kindertagesstätte spielerische
"Reisen" in ihre Herkunftsländer unternommen hatten.

Im August 2002 starten sie mit dem Thema
"Partnerstädte von Berlin-Mitte in Japan" und stellen auch hier ihre
Ergebnisse in einer Power Point Präsentation zusammen. Mit diesen
Entdeckungs-reisen gehen sie auf die Suche nach Spuren der weiten Welt
in ihrem Stadtteil, Bezirk und Stadt. Mit der Frage: Wie ist das Leben
in anderen Ländern?
Zum ersten ökumenischen Kirchentag stellten
die ZukunftsDetektive eine Rräsentation zum Thema „Sprengelkiez
und die Welt“, zu den 3 Partnerstädten des Bezirks Berlin Mitte in Japan
und zu (Süd)Indien vor.
Die 'ZukunftsDetektive' in
Polen
Seit
Februar 2004 beschäftigen wir uns mit unserem Nachbarland ‚Polen‘. Fragen,
die sich die Kinder stellen, betreffen u. a. Land und Leute, den Ausbau
der Oder und seine Folgen für die Tier- und Pflanzenwelt, Traditionen
gestern und heute, die EU-Erweiterung und manches andere. Erste Kontakte
zu polenweiten Organisationen wie z.B. zu proNatura in Wroclaw, aber auch
zu Schulen und Einrichtungen in Polen bestehen bereits - und Ausflüge bzw.
Workshops vor Ort sind in Planung. Wenn Sie mehr wissen wollen, nehmen
Sie Kontakt mit uns auf !
Kontakt:Angela Bochum (Erzieherin)Utrechter Str. 28, D-13347
Berlin,Tel: +49 (0)30-45 808 807Funk: 0179 / 6710 600Michael
Strecker (Dipl. Geogr.)Buchstr. 2, D-13353 Berlin,Funk: 0179 /
14 84 573
|
In Berlin-Mitte, Ortsteil Wedding
leben derzeit etwa 40 % Familien nicht deutscher Herkunft, viele von ihnen
leben am Rande des Existenzminimums. Das Leben im Stadtteil ist von hoher
Arbeitslosigkeit und Armut mit vielen Problemen geprägt. Viele Kinder sind
sich oft allein überlassen. Die Schulen häufig überfordert mit den
Problemen der Familien und Kindern in der Klasse.
Im Stadtteil „Sprengelkiez“ gibt es
nur wenige öffentliche Computer, die von Kinder frei genutzt werden
können, allerdings sind sie meistens mit Projekten besetzt sind.
In ihrer Tätigkeit als Erzieherin
stelle Angela Bochum immer wieder fest, dass Mädchen das Angebot Computer
anders nutzen wollen. Sie wollten mehr machen, die Medien erforschen,
deren Möglichkeiten nutzen, alles ausprobieren.
Die „ZukunftsDetektive“ bieten ein
Ort, diesen Bedürfnissen nachzugehen.
|