Die „ZukunftsDetektive“erhalten einen SonderpreisMediaMax 2006
Der Berliner Staatssekretär für Bildung, Jugend und Sport, Thomas Härtel hatte die Netd@ys Berlin 2006 mit der Verleihung des Medienpreis „MediaMax“ des Landesprogramms jugendnetz-berlin.de eröffnet. |
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Motto der NetDays 2006 war "Mehr Menschlichkeit und Perspektiven".
Mehr als 150 Partner von Jugendarbeit und Schule, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur hatten sich mit Themenbereiche wie Berufsorientierung, Zukunftsperspektiven und Lernen mit den neuen Medien beteiligt.
Fünf Kinder, eine Mutter und die Projektleitung strahlten, als sie zur Bühne gebeten wurden, und den Pokal in den Händen hielten. Mit dem Medienpreis „MediaMax“ des Landesprogramms jugendnetz-berlin.de werden beispielhafte Projekte, Konzepte und Ideen der Medienarbeit mit Kindern und Jugendlichen in Berlin gewürdigt. In diesem Jahr wird der Medienpreis an 5 Projekte verleihen. Drei Projekte sind im Rahmen von jugendnetz-berlin.de im Förderprogramm ‚Steps into future’ der Medienanstalt Berlin-Brandenburg und der Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin entstanden. Zwei Projekte erhalten den Sonderpreis zum Medienpreis. Die Preisträger erhalten den MediaMax-Pokal, eine Urkunde, Preisgeld und Sachpreise.
Für die Projektleitung, ist der Preis eine große Ermutigung für die weitere Entwicklung ihres Projektes. Derzeit arbeiten die Kinder in Workshops an dem virtuellen Reiseziel „Kenia“ zu dem sie für eine Ausstellung 2007 eine Präsentationstafel entstellen.
Wer sind die ZukunftsDetektive? Die „ZukunftsDetektive“ sind Kinder, die sich in ihrer Freizeit auf Spurensuche in ihrem Stadtteil begeben. 1999 entwickelte Angela Bochum, Erzieherin und Heilpädagogin, das Konzept, mit Kindern im Alter von 5 – 12 Jahren spielerische Erlebnisreisen durch den Bezirk und die Stadt zu unternehmen. Dabei spüren sie Fragen nach, die mit der Kultur und der Tradition und den verschiedenen Lebenssituationen der Kinder zu tun haben. Begleitet werden sie dabei von der Storchenpuppe „Rudi-Langbein“, die sie einlädt, die verschiedenen Herkunftsländer der Familien im Bezirk aus der ‚Vogelperspektive’ zu betrachten. Die teils virtuellen, teils wirklichen Erlebnisreisen sind stets nach dem Motto „Lernen mit allen Sinnen“ gestaltet. Aktionen und Ausflüge werden mit einer Digitalkamera festgehalten und am Computer zu PowerPoint-Präsentation verarbeitet. Die meisten der beteiligten Kinder machen dabei ersten Erfahrungen überhaupt mit einem Computer, einer Digitalkamera oder einem Scanner, doch alle Beteiligten erweitern ihre Medienkompetenz. In der Vergangenheit wurden bereits virtuelle Erlebnisreisen nach Südindien und zu den Partnerstädten von Berlin-Mitte nach Japan durchgeführt. www.Future-on-Wings.net/flyla21
Die Geschichte der ZukunftDetektie Im September 2000 hatte die freie Nachhaltigkeits-Bildungsinitiative „Fliegende Agenda 21“ die „ZukunftsDetektive“ mit Mädchen (8-10 Jahren) aus dem Sprengelkiez / Sparrplatz gegründet. Damit wollte die "FlyLa21" dazu beitragen, dass im Bezirk Wedding (nach der Bezirksfusion in Mitte) eine Lokale Agenda erarbeitet wird. Schon im November 2000 hatte die Mädchengruppe der ZD an einem Wettbewerb auf den Netdays teilgenommen und erhielt mit der Powerpoint Präsentation „Erzähle mir etwas über deinen Kiez“ den 3. Preis. Es folgten weitere Auszeichnungen zu unterschiedlichen Aktionen, wie dem Bildungskongress „Eine Welt“ 2002 oder in den darauf folgenden Jahren im Zusammenhang mit Netzstadtspielen zum Internationalen Frauentag. Seit März diesen Jahres gibt es eine neue Gruppe, die sich unter dem Motto „Zu Gast in der Welt – Die Welt in unserem Stadtteil“ bisher mit den Ländern Türkei, Indien, Guinea und Südafrika beschäftigt hat. Das Angebot wurde bis Ende Oktober im Rahmen von „5000xZukunft“ der „Aktion Mensch“ gefördert und von der Ev. Osterkirchengemeinde unterstützt. |
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