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Future-on-Wings e.V. stellt vor: Lernprojekte zum Thema Storch
“So wie es richtig ist, dass man in der Natur nur sieht, was man weiß, so ist es auch richtig, dass man nur schützt, was man in Zuneigung kennt.“
Für zwei Pädagogen aus dem Montessori-Kinderladen e.V. in Bernau, beide mit langjährige Erfahrung im Natur– und Umweltschutz, stand dieses Motto Pate als sie Anfang des Jahres 2006 ihr Storchenprojekt starteten. |
Bernau: Adebar im Kinderladen III
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Ob ich auch einmal so große Flügel bekomme? Modul II:Lebensweise und Lebensraum des Weißstorches |
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Jetzt wurden auch die Eltern der Kinder aktiv. Zum Projekttag gaben sie ihren Kindern Storchenbilder und –bücher mit. Viel Spaß bereitete es, Nahrungsmengen für Storchennachwuchs zu erfassen. 4kg Nahrung – hätten Sie’s gewusst? – muss ein Storchenpaar täglich für seine Jungen herbeischaffen! Erwachsene denken vielleicht: „4 kg, das sind 4 Tüten Zucker oder Mehl…“ Die Kinder dagegen faszinierte es, dass der Inhalt von 2 Kisten ihrer Holzbausteine notwendig war, um auf einer digitalen Waage „4 kg“ aufleuchten zu lassen.
Jetzt ging es darum, selbst Storchenvater oder –mutter zu spielen, und - mit Hilfe von Bausteinen - die erforderliche Frühstücks- oder Mittagsmenge für die Storchenkinder auf die Waage zu häufen. Daraus entwickelten die Kinder dann ein Bewegungsspiel. Sie wünschten sich, die Bausteine mögen im Raum verteilt werden, so dass sie sie, wie der Storch auf der Wiese die Frösche und Käfer, selbst suchen konnten. Noch nie wurden im Raum verstreute Bausteine so schnell wieder zusammengesucht und in Kisten gelegt… Selbst die 2 – Jährigen waren voller Eifer dabei. Doch nun galt es, wieder den Bezug zur Natur herzustellen: Mit Hilfe von Bildern und präpariertem Tiermaterial wurde das breite Nahrungsspektrum des Storches vorgestellt. Natürlich folgte ein „Frosch/Maus… – Storch – Fangespiel“. Mit Hilfe der Waage wurde das Gewicht von Käfern ermittelt und mit dem von Holzbausteinen verglichen. 4kg Käfer pro Tag – was für eine gewaltige Arbeit für Storcheneltern! Und was passiert, wenn der Lebensraum nicht genug Käfer und Frösche mehr bieten kann, weil der Mensch alles zubetoniert oder Gift auf die Felder spritzt…?
Schon war der Bezug an das Thema "Lebensraum und Nahrung für Familie Storch" wieder hergestellt. Zwei große Landschaftsbilder dienten der vergleichenden Beschreibung. Dinge erkennen, zeigen, zum Teil benennen, das schafften auch die kleinsten Kinder, für die jede Overhead – Projektion immer das freudige „Kino!!!“ – Erlebnis darstellte. Den größeren Kindern gelang der logische Schluss, wo Störche leben können, und wo eben nicht mehr… Über die didaktische Brücke von Jahreszeitenbildern, wurde dann die Notwendigkeit des Vogelzuges vermittelt. Kein Frosch ist jemals auf einem Winterbild zu sehen!... Das leitete zu Modul 3 über: „Der Weißstorch als Zugvogel“.
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