Routen der Weißstörche

 

 

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Westroute (Mit der Westzieherin Lena unterwegs)

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*Weißstörche in Deutschland * Basisdaten Deutschland * Deutsche Plattform für Vogelbeobachtung * *Nachhaltige Entwicklung in Deutschland *

Storchenlinks

 

Weißstörche in Deutschland

 

Bestandssituation Weißstorch, DEUTSCHLAND
Population status White Stork, GERMANY

1934 9035  
1958 4799
1965 4846
1974 4032
1983 3742
1984 3371  
1985 3149
1986 3189
1987 3041
1988 2949
1989 3313
1990 3376
1991 2950
1992 3207
1993 3832
1994 4135

 

 

1995 4063
1996 4379
1997 3620
1998 4282
1999 4284
2000 4422
2001 4290
2002 4197

Der Weißstorch ist in der Roten Liste der Brutvögel Deutschlands als eine gefährdete Art verzeichnet.

 

 

Die Hauptursache für den Bestandsrückgang ist der Lebensraumverlust. Der Weißstorch besiedelt offene und halboffene Landschaften, die man in Mitteleuropa in den Flußauen und Niederungen mit feuchten Wiesen und Weiden findet.

 

Durch Entwässerung der Auen und Intensivierung der Landwirtschaft gehen die Nahrungsgründe des Storchs verloren. Dies führt zu einem verringerten Bruterfolg. Um den Bestand langfristig stabil zu halten, müssen aber durchschnittlich wenigstens zwei Jungstörche pro Elternpaar im Jahr flügge werden. Diese Zahlen werden in den westlichen Teilen Deutschlands immer noch unterschritten.

 

In den naturnahen Auen der östlichen Bundesländern ist der Bruterfolg hingegen höher.  Während im Jahr 1974 der Anteil der westdeutschen Population noch 27% ausmachte, war er 1994 auf 17% gesunken.

Die unterschiedlichen Bestandsdichten in den Bundesländern beruhen zum einen auf unterschiedlicher Geländeausprägung (Gebirge, Flachland usw.), zum anderen bestehen Zusammenhänge mit der Versiegelung von Landschaft, der Bevölkerungsdichte und vor allem mit dem Zustand naturnaher Flußauen.

 

In Deutschland hebt sich die Elbtal-Aue als das Verbreitungszentrum des Weißstorchs hervor. Größtes Storchendorf in Deutschland ist Rühstädt in der brandenburgischen Elbauen mit ca. 40 Paaren.

 

Seit 1993 hat der Weißstorchbestand in Deutschland deutlich zugenommen. Während der letzten nationalen Bestandserfassungen wurden 4155 HPa im Jahr 1994 und 4063 HPa im Jahr 1995 gezählt. Gegenüber dem vorausgegangenen Zensus im Jahr 1984 (3371 HPa) bedeutet das eine Zunahme um etwa 23% bzw. mehr als 700 HPa. (Paare aus Ansiedlungsprojekten, deren Bestand sich bei ca. 150 HPa bewegt, sind in den genannten Zahlen nicht enthalten.) Als Ursachen der Bestandszunahme werden Verbesserungen der Nahrungssituation in den Überwinterungsgebieten, Zuwanderung aus den osteuropäischen Ländern und hohe Reproduktionsraten während der vergangenen Jahre in Deutschland genannt.

 

Quelle: NABU

 

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