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Weißstörche in Bulgarien |
INHALTWeißstörche :: WOW-Wings over Wetland / Zugvogelschutz :: Belozem Europäisches Storchendorf des Jahres :: Staat unterstützt Biokost :: Öko-News Bulgarien
FUTURE-LINKS Bulgarien Vielfalt erhalten / Natur schützen :: Basisinformationen zu Bulgarien :: Vogelschutzprojekte :: Frieden und Würde ::
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Zugvogeltransitland Bulgarien
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Wings Over Wetlands (WOW) - Schutz des internationalen Vogelzugs in Bulgarien |
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Das neue EU-Mitglied Bulgarien beteiligt sich neben
weiteren 118 Staaten aktiv an WOW, dem Projekt zum Schutz der
afrikanisch-eurasischen Zugvogelrouten, das von 2007 bis 2010
stattfinden wird. WOW ist ist das größte internationale Projekt zur
Erhaltung der Feuchtgebiete und zum Schutz der wandernden Wasservögel,
das jemals in der afrikanisch-eurasischen Region durchgeführt wurde. Das
mit zwölf Millionen Dollar ausgestattete Projekt hat zum Ziel, ein
Netzwerk von Feuchtgebieten zu erhalten, das die Zugvögel in Afrika,
Europa, dem Nahen Osten, Zentralasien, Grönland und Kanada überfliegen
und nutzen. |
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ÖKO-LANDBAU |
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REGIERUNG UNTERSTÜTZT ÖKO-ANBAUDas bulgarische Landwirtschaftsministerium kündigte an, die ökologische Landwirtschaft und die Nahrungsmittelverarbeitung im Jahr 2007 mit ca. 12,6 Millionen Euro zu unterstützen, um den inländischen Markt anzukurbeln und Anteile am europäischen Markt zu gewinnen. Entsprechend den strategischen Zielen des nationalen Plans sollen bis 2013 rund 8 % der landwirtschaftlichen Fläche Bulgariens ökologisch bewirtschaftet werden (2005 waren es ca. 0,3 % bei 9.600 ha). 3 % des Lebensmittelkonsums sollen bis dann ökologisch sein, berichtet Ekoconnect im neuesten Newsletter. Die Gesetzgebung, Bildungsarbeit, Forschung und Zertifizierung im Bereich der ökologischen Landwirtschaft werden in den nächsten Jahren verbessert. Die bulgarische Gesetzgebung hinsichtlich genetisch veränderter Organismen ist bereits sehr restriktiv, wodurch Konflikten zwischen ökologischen und konventionellen Landwirten vorgebeugt wird. |
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Bio-Fläche in Bulgarien 2007 stark gestiegen2007 ist die zertifizierte Bio-Nutzfläche in Bulgarien auf 167.741 Hektar gewachsen. 93 % davon war Grünland. Auf den verbleibenden 11.000 Hektar spielt der Anbau von Obst sowie Heil- und Gewürzpflanzen die größte Rolle. Zu der landwirtschaftlichen Nutzfläche kommen laut Foa Bioselena, der bulgarischen Stiftung für ökologischen Landbau, knapp 242.000 Hektar zertifizierte Fläche für Bio-Wildsammlung von Kräutern und Beeren. Prämien für Bio-Flächen führten 2007 zu dem starken Anstieg des zertifizierten Bio-Grünlands auf 155.792 Hektar. Da sich die Flächen noch in der Umstellungsphase befanden und Verarbeitungsmöglichkeiten für tierische Bio-Produkte fehlten, stieg die Zahl der Bio-Tiere dagegen nur leicht. Die bulgarischen Betriebe hielten im vergangenen Jahr 395 Bio-Rinder, 1.690 Bio-Schafe und 1.058 Bio-Ziegen. Für die kommenden Jahre zeichnen
sich höhere Exporte von verarbeitetem Beerenobst und frischem Steinobst
wie Aprikosen und Pfirsiche aus neu umgestellten Bio-Obstflächen ab. |
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Öko-News Bulgarien |
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RWE will 1,5 Milliarden in Erdbeben-AKW investierenAm Freitag, den 3. Oktober 2008 hat RWE den Zuschlag für eine 49 prozentige Beteiligung an dem umstrittenen Kernkraftwerk Belene erhalten. Der Projektstandort liegt in einer seismisch aktiven Zone im Norden Bulgariens, nur wenige Kilometer von der rumänischen Grenze entfernt. Es handelt sich um den ersten Neubau eines russischen Reaktor-Typs innerhalb der EU. Umweltorganisationen halten Belene für eines der gefährlichsten Atomkraftwerke, die derzeit in Europa in Angriff genommen werden. Sie verweisen auf die bewegte Geschichte des Vorhabens, das Anfang der achtziger Jahre konzipiert und nach der Demokratisierung Bulgariens zunächst eingestampft wurde. 1983 haben selbst sowjetische Wissenschaftler gegen den Bau eines Atomkraftwerks an diesem Standort gewarnt. Schließlich ist die Region um Belene 1977 von einem starken Erdbeben erschüttert worden und nur wenige Kilometer vom geplanten AKW-Standort sind 120 Menschen umgekommen. Tatsächlich wäre Belene das erste Atomkraftwerk, das RWE außerhalb Deutschlands betreibt. Für den Bau des Kraftwerks werden sieben Milliarden Euro veranschlagt. Davon soll RWE 1,275 Milliarden Euro als Eigenkapital und weitere 280 Millionen Euro als Kredit einbringen. Zuvor muss allerdings die geplante Investition vom RWE-Aufsichtsrat abgesegnet werden. Dort zeichnet sich jedoch Widerstand ab. So schrieb die Welt am 18.4.2008, kurz nach der Aktionärsversammlung von RWE: „Nach Informationen aus Aufsichtsratskreisen hätten die kommunalen Anteilseigner der RWE als auch Arbeitnehmervertreter heftige Kritik am Projekt geäußert. Weder die russische Atomtechnik noch der Standort - ein Erdbebengebiet - sei sicher genug, um ein solch komplexes Projekt zu verwirklichen." Bislang betreibt RWE nur in seinem Heimatmarkt Atomreaktoren. In Bulgarien gibt es keine gewachsene Sicherheitskultur. Der bulgarische Energieversorger NEK z.B. hat angekündigt, dass bulgarische Firmen Aufträge für das Projekt ohne öffentliche Ausschreibungen erhalten sollen. Der prominenteste Kritiker der RWE-Pläne ist Dr. Georgui Kastchiev, der ehemalige Chef der bulgarischen Atomaufsicht. Er berichtet, dass er noch im Juni 2008 RWE eindringlich vor einer Investition in Belene gewarnt habe. „Belene stellt ein nicht tolerierbares Sicherheits- und Umweltrisiko dar. Die fehlende Betriebserfahrung mit dem geplanten Reaktortyp, der Mangel an qualifiziertem Personal und effektiven Kontrollen wird zweifellos zu schlecht ausgeführten Bauarbeiten führen." |
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Vielfalt erhalten / Natur schützen |
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Interaktionen für Zukunftsfähigkeit |
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