WOHIN
AUF SCHWINGEN?

Anhaltspunkte zur Gestaltung
zukunftsfähiger Nord-Süd-Ost-West-Beziehungen
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Zukunftsfähigkeit braucht
Verallgemeinerung der Möglichkeit, ...
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Ein Bildungssystem, welches nicht danach
fragt, was 2050 ist, ist antiquiert.
Prof. Dr. Gerhard de Haan

FUTURE-LINKS Bildung
Material für
Unterricht
und Fortbildung
Kurz und gut:
Bildung auf dem Weg zur
ZUKUNFTSFÄHIGKEIT (Kurzmeldungen)
Neues Dossier zur "Bildung für
nachhaltige Entwicklung"
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Abkommen und Manifeste
Agenda 21 Kapitel
36 - Erziehung,
Ausbildung und Sensibilisierung
Agenda 21 Kapitel 25 Kinder und Jugendliche
Agenda 21 Kapitel
04 Änderung der Konsumgewohnheiten
UNO Dekade "Bildung
für eine zukunftsfähige Entwicklung"
BLK-Programm "21"
Bildung für eine nachhaltige Entwicklung
Mainzer Thesen für eine kinderfreundliche Umwelt |
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Was ist "Bildung für nachhaltige Entwicklung" ::
Education for All :: |
Was ist "Bildung für nachhaltige Entwicklung"?
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"Nachhaltige Entwicklung ist eine Entwicklung, die die Lebensqualität
der gegenwärtigen Generation sichert und gleichzeitig zukünftigen
Generationen die Wahlmöglichkeit zur Gestaltung ihres Lebens erhält."
Bericht der Brundtland-Kommission, 1987
Die Lebensweise in den Industrieländern ist durch hohen Konsum, hohe
Ressourcennutzung, hohen Energieverbrauch, hohes Verkehrsaufkommen und
hohe - teilweise giftige - Abfallmengen geprägt. Das Prinzip der
nachhaltigen Entwicklung stellt die engen Beziehungen, die zwischen
Lebensstil, Umweltqualität und einer gerechten Verteilung der
Ressourcen bestehen, in den Vordergrund.
Eine Bildung für nachhaltige Entwicklung muss daher an den derzeitigen
Lebensstilen unserer Gesellschaft anknüpfen. Querschnittsthemen wie
Fragen des Klimawandels, des Umgangs mit der Ressource Wasser, oder
auch Energiefragen sind in diesem Zusammenhang genauso relevant wie
die Frage nach einer inter- und intragenerationellen Gerechtigkeit.
Bei diesem umfassenden politischen und pädagogischen Bildungskonzept
geht es daher nicht in erster Linie darum, die damit verbundenen
komplexen Themenbereiche nur auf der Wissensebene zu vermitteln. Das
Ziel der Bildung für nachhaltige Entwicklung ist es, dem Einzelnen
Fähigkeiten mit auf den Weg zu geben, die es ihm ermöglichen, aktiv
und eigenverantwortlich die Zukunft mit zu gestalten. In diesem
Zusammenhang spielen ebenso emotionale wie auch handlungsbezogene
Komponenten der Bildung eine entscheidende Rolle.
Komponenten einer Bildung für nachhaltige Entwicklung, die
gestaltungskompetentes Entscheiden und Handeln ausmachen, sind:
Weltoffen und neue Perspektiven integrierend Wissen aufbauen
Vorausschauend denken und handeln
Interdisziplinär Erkenntnisse gewinnen und handeln
Gemeinsam mit anderen planen und handeln können
An Entscheidungsprozessen partizipieren können
Andere motivieren können, aktiv zu werden
Die eigenen Leitbilder und die anderer reflektieren können
Selbstständig planen und handeln können
Empathie und Solidarität für Benachteiligte zeigen können
Sich motivieren können, aktiv zu werden.
Text aus dem Portal/Magazin "Bildung für nachhaltige Entwicklung"
Education for All
120 Millionen Kindern und 880 Millionen Erwachsenen ist
der Zugang zur Bildung verwährt. Die UNO Dekade zur Alphabetisierung hat sich zum Ziel
gesetzt, bis zum Jahre 2015 allen Kindern Zugang zu kostenloser
Grundschulbildung zu
ermöglichen und die Rate er erwachsenen Analphabeten zu halbieren.
"Bildung für alle" (Education for All /
EFA) ist das größte Programm
der UNESCO im Bildungsbereich. Auf dem Weltbildungsforum 2000 in Dakar
haben sich 164 Länder verpflichtet, sechs Bildungsziele bis zum Jahr 2015
zu erreichen Die sechs
EFA-Ziele sind:
-
Ausweitung und Verbesserung der frühkindlichen Betreuung
und Erziehung, insbesondere für gefährdete und benachteiligte
Kleinkinder;
-
Einführung der kostenfreien Grundschulpflicht bis 2015 für
alle Kinder, Jungen und Mädchen;
-
Absicherung der Lernbedürfnisse von Jugendlichen durch
Zugang zu Lernangeboten und Training von Basisqualifikationen ("life
skills");
-
Reduzierung der Analphabetenrate bei Erwachsenen um die
Hälfte bis zum Jahr 2015 und Sicherung eines angemessenen
Grundbildungsniveaus für Erwachsene;
-
Ausgleich der Geschlechterdisparitäten im Bildungswesen
insgesamt bis 2015;
-
Verbesserung der Bildungsqualität.
Regierungen, VN-Organisationen,
Nichtregierungsorganisationen und die Zivilgesellschaft sollen zur
Erreichung dieser Ziele zusammenarbeiten.
Quelle: Deutsche
UNESCO Kommission
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Aus der Agenda 21:
Erziehung, Ausbildung und Sensibilisierung |
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Allen Menschen jeden Alters muss eine Umwelt- und
Entwicklungserziehung zugänglich gemacht werden.
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Es besteht die Notwendigkeit, die Sensibilisierung der
Menschen, für Umwelt- und Entwicklungsprobleme zu fördern und sie an der
Suche nach Lösungen zu beteiligen.
-
Erziehung kann den Menschen Umwelt- und ethisches
Bewusstsein, Werte und Einstellungen, Fähigkeiten und Verhaltensweisen
vermitteln, die für eine nachhaltige Entwicklung unerlässlich sind.
-
Zu diesem Zweck darf sich die Erziehung nicht nur auf die
Erklärung der physikalischen und biologischen Umwelt beschränken,
sondern sie muss auch die sozioökonomische Umwelt und die menschliche
Entwicklung erfassen.
Die Länder sollten:
- Ausbildungsprogramme für Schul- und
Universitätsabsolventen anbieten, damit sie sich einen
umweltgerechten Lebensunterhalt verdienen können.
- alle Sektoren der Gesellschaft einschließlich Industrie,
Universitäten, Regierungen, Nichtregierungsorganisationen und
Gemeinschaftsorganisationen ermutigen, die Menschen in
Umweltmanagement auszubilden.
- lokal ausgebildete und rekrutierte Umweltfachleute stellen,
welche den lokalen Gemeinschaften die notwendigen
Dienstleistungen vermitteln können, angefangen bei den
grundlegenden Maßnahmen zum Schutz der Umwelt.
- mit Medien, Theatergruppen, Unterhaltungs- und
Werbeindustrie zusammenarbeiten, um eine aktivere öffentliche
Debatte in Gang zu bringen.
- die Erfahrungen und das Verständnis von
Eingeborenenvölkern in die Erziehung und Ausbildung
einbringen.
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Neues Dossier zur "Bildung für nachhaltige
Entwicklung"
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Kinder sollen lernen, ihre Zukunft aktiv und
eigenverantwortlich mitzugestalten. Aber wie kann man diese Fähigkeit
lehren? Ein neues Dossier zum Thema "Bildung für nachhaltige
Entwicklung" klärt auf und bietet Unterrichtsmaterialien für den
Sachkunde-, den Geografie-, den naturwissenschaftlichen und
geisteswissenschaftlichen Unterricht.
Ziel ist es, dem Einzelnen Fähigkeiten mit auf den Weg zu geben, die es
ihm ermöglichen, vorausschauend zu denken, zu handeln und die drei
Dimensionen Ökologie, Ökonomie und Soziales im globalen Zusammenhang zu
sehen.
Hierbei spielen ebenso emotionale wie auch handlungsbezogene Komponenten
der Bildung eine entscheidende Rolle. Das Dossier "Bildung für
nachhaltige Entwicklung" präsentiert nachhaltige Unterrichtseinheiten
für die Grundschule und die Sekundarstufen. Zudem wird ein
Kompetenzmodell vorgestellt, das die Idee der "Bildung für nachhaltige
Entwicklung" veranschaulicht.
Das Dossier wurde vom Projekt
"Naturwissenschaften entdecken!"
in Zusammenarbeit mit der Deutschen UNESCO-Kommission und Transfer-21 im
Rahmen der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" (2005-2014)
erstellt. Es ist unter www.lehrer-online.de/bne.php zu
erreichen. Weitere Informationen zur Bildung für nachhaltige Entwicklung
auch beim gleichnamigen Portal unter www.bne-portal.de |
Kurz & gut
Bildung auf dem Weg zur Zukunftsfähigkeit |
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Mehr Kinder gehen zur Schule
Die Zahl der Kinder im Grundschulalter, die nicht oder nur
zeitweise zur Schule gehen, ist erstmals unter 100 Millionen gesunken.
Vor fünf Jahren lag diese Zahl noch bei 115 Millionen. Dies ist eins der
Ergebnisse des globalen UNICEF Berichts "Fortschritt für Kinder". Nach
neuesten Untersuchungen von UNICEF sind in den Entwicklungsländern rund
93 Millionen Kinder entweder nicht eingeschult oder kommen nicht zum
Unterricht.
Quelle: UNICEF 10.12.07 |
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KiTa macht schlau
Nach einer
Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsfragen (DIW) wird der
Schulbesuch jedes zweiten Kindes, dessen Eltern keinen Bildungsabschluss
haben und die keine pädagogische Kindereinrichtung besucht hatten, vom
Schulbesucht zurückgestellt. Bei mittleren Abschluss seien es 28
Prozent. Kommen die Kinder aus Akademikerhaushalten, sind es nur 8
Prozent.
Gehen die
Kinder ab dem 3. Lebensjahr in den Kindergarten, beträgt auch die
Rückstellungsrate der Kinder "bildungsferner" Eltern unter 10 Prozent.
Quelle: Taz vom 13. Mai, S.
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