Future-on-Wings e.V.

Future-on-Wings e.V. nahm auch 2007 am entwicklungspolitischen Bildungsprogramm der Importshopmesse in Berlin teil. 

 

Thema in diesem Jahr

Multi- oder Monokultur?

Industrielle oder kontrolliert biologische Anbaukulturen? Wie schwer wiegen meine Argumente, wie schwerwiegend  sind deren Konsequenzen für Wohlstand, Gerechtigkeit, Naturverträglichkeit  und Zukunftsfähigkeit?

 

 

 

BAUMWOLLE MACHT PROBLEME

BIO-BAUMWOLLE BIETET PERSPEKTIVEN

Fotos Bernd Matthes

Gar nicht so leicht, ...

 

man muss wirklich schwer überlegen ...

 

... wenn man nicht ganz leichtfertig argumentieren möchte

 

 

Ok, angesichts der auf den Tisch liegenden Fakten, wiegt dieses Argument pro Mono wirklich schwer. Zwei Wohlstandskugeln!

 

 

Aber von den gelben  Nachhaltigkeitskügeln müssen drei heraus!

Grenzenloser Wettbewerb kann zur Höchstleistung anspornen, einer zukunftsfähigen Kultur des Zusammenlebens aber auch allzu enge Grenzen setzten.

Für agrarische Produkte gilt: Ohne Chemie scheint der weltweite Kampf um die attraktivsten Preise nicht gewinnbar. Doch wo die Felder gedopt werden, macht sich Vielfalt vom Acker. Wo Baumwolle mit viel Gift, Kunstdünger und künstlicher Bewässerung angebaut wird, verschwinden Störche und andere Glücksbringer. Tatsächlich werden die Menschen danach oft vom Pech verfolgt: Dünger und Pflanzenschutz verzehren immer mehr Geld. Feldvögel verschwinden und fallen auch als Insektenvertilger aus. Weil zu wenig Würmer die Böden auflockern, werden diese hart. Je härter aber die Böden sind, desto schlechter wachsen die Baumwollpflanzen

mehr Infos

Fotos: Bernd Matthes

Faires Miteinander

durch "bio"?

Felder der bunt mit anderen Kulturpflanzen gemixten Baumwollpflanzen bieten wieder eine Lebensgrundlage für Tiere, deren Appetit auf Mäuse, Schnecken und Insekten die Ausbreitung von Pflanzenschädlingen bremst.
 

Aber ist das nicht zu teuer? Kann ich mir die Jeans dann noch leisten?

Für die Menschen, die die Produkte anbauen, stellt sich die Frage zunehmend genau anders herum. Beim bunten Bio-Baumwollfeld-Basteln konnten Schülerinnen der Grundschule erfahren, warum das so ist. Nach Fotovorlagen wurden Sonnenblumen, Hirse- und Erdnusspflanzen, Mäuse und Bienen bebastelt und zwischen die Baumwolle "gepflanzt".

Mono oder Multi?

Unser Bio-Quartett deckte auf, welche Argumente am Ende die besseren Karten sind. Karten mit Fakten und Argumenten pro "mono"- oder "multikulturellen" Anbau von Baumwolle werden auf den Tisch gelegt, die Argumente nach ihren Konsequenzen für Wohlstand, Gerechtigkeit, Naturverträglichkeit und Zukunftsfähigkeit gewichtet und (in der Form von bis zu drei farbigen Kügelchen) auf jeweils vier Wagschalen eines Muli- und eines Mono-Mobiles gelegt oder ihnen entnommen. Die Mehrheit entscheidet über die Gewichtung. Am Ende neigen sich die Muli- oder Mono-Wagschalen mit den roten (Gerechtigkeit), blauen (Wohlstand), grünen (Naturverträglichkeit) und gelben (Nachhaltigkeit) Kügelchen  verschieden. Gewinner sind alle, die an dem Spiel (und der Neigung der Wagschalen) Spaß haben, neue Erkenntnisse gewinnen oder alte vertiefen.


Kontakt: 3928567 (Hirschelmann) oder

mail@future-on-wings.net www.future-on-wings.net

 

Entwicklung und Durchführung dieses Angebotes in Kooperation mit die Globale e.V. / FairHandlungssache