Future-on-Wings e.V.

GEMEINSAM AUFSCHWINGEN!

AKTIVITÄTEN AUF DEM WEG ZUM NOCH

UNENTDECKTEN "KONTINENT ZUKUNFT"

 

Auf Initiative von Future-on-Wings und dem Netzwerk Internationale Gärten hatten die Rundreise von Delegierten des Kongresses "Planet Diversity"

auch in Berlin und Brandenburg halt gemacht.

 

PLANET DIVERSITY - VIELFALT AUF REISEN!

Erkundungstour mit Gästen aus Afrika

in Berlin und der Brandenburgischen Uckermark

Hier kam zusammen,

was in die Zukunft schaut

Flyer zum Download 

Veranstalter

Future-on-Wings e.V.

Planet Diversity

 

Vielfalt auf Reisen war eine Kooperationsveranstaltung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Ausstellung "Colour the Future - Ur-Rinder Afrikas weisen in die Zukunft" ist ausleihbar.

Matthews Mubanga Musyani, Sambia, Participatory Ecological Land-Use Management (PELUM)

Romain Abilé Houehou, Präsident der „League for the Defence of the Consumer in Benin“

Vielfalt auf Reisen ...  im Afrikahaus

Zu Ehren unserer Gäste aus Benin und aus Sambia hatte sich das Afrikahaus mit bunten Fahnen ausstaffiert. Eigentlich war nicht wirklich Platz für die 1 x 1,50 m großen Textildrucke und deren Aufhängung wirkte abenteuerlich. Aber die darauf zu sehenden Zeichnungen, Reime und Infos über die zukunftsfähigen Urrinder Afrikas passten hervorragend zum Motto der Rundreise, die die beiden Afrikaner in das einschlägig bekannte Moabiter Veranstaltungslokal geführt hatten: „Planet Diversity – Vielfalt auf Reisen“.

»Planet Diversity – Weltkongress zur Zukunft von Landwirtschaft und Essen« nannten die zivilgesellschaftlichen Gruppen ihre Parallelveranstaltung zur 9. Vertragsstaatenkonferenz des »Übereinkommens über die biologische Vielfalt“ und ihres Cartagena–Protokolls zur Biologischen Sicherheit in Bonn. „Biodiversitäts-Konvention war – wie die Agenda 21 und die allgemein bekanntere „Klima-Rahmenkonvention“ – auf dem 1992er Weltgipfel von Rio verabschiedet worden.

700 Personen aus über 100 Ländern hatten die „Planet Diversity“ Foren der NGO besucht. In einem Manifest sprachen sie sich dagegen aus, „Missgunst, Geiz, Gewalt oder Angst als Grundlage unserer Beziehungen untereinander und zu anderen Lebewesen zu akzeptieren“ und plädierten für „Weisheit, die Wissen und Vorsicht paart“.

Matthews Mubanga Musyani, aus Sambia war für das Participatory Ecological Land-Use Management (PELUM) in Bonn, einem Netzwerk für nachhaltige Landwirtschaft und Ernährungssouveränität, dem 150 Mitgliedsorganisationen und Einzelmitglieder im östlichen und südlichen Afrika angehören. Das Netzwerk setzt sich kritisch mit Vordringen der Gentechnik in Afrika auseinander und engagiert sich für den Schutz und die Weiterentwicklung traditioneller Lebensmittel und Anbautechniken.
Da diese nicht selten auch gegen Billigimporte von Lebensmittel aus den reichen Industrieländern verteidigt werden müssen, und dies auch für Menschen in Deutschland von Interesse sein dürfte, organisierte Planet Diversity im Vorfeld ihres Kongresses eine Info-Rundreise.

Stationen waren außer dem Afrikahaus eine Veranstaltung der Böllstiftung im Hamburger Thalia-Theater (gemeinsam mit dem Träger des alternativen Nobelpreises 2007, Percy Schmeiser), ein landwirtschaftliches Projekt zur Erhaltung und Rekultivierung von Nutzpflanzen in einer „Gentechnik freie Zone“ und eine Käserei der regionalmarke „von hier“ in der brandenburgischen Uckermark und Berlins „Internationalen Gärten“.

Im Afrikahaus trat Mubanga Mussyani gemeinsam mit dem Beniner Romain Abilé Houehou auf, dem Präsident der „League for the Defence of the Consumer in Benin“ (LDCB) die sich als Konsumentenrechtsorganisation ebenfalls für Sicherheit und Selbstbestimmung bei der Wahl von Lebensmittel einsetzt,.

Über die von Future-on-Wings Seite vorgebrachte Ansicht, dass nach der Philosophie von „Rio 1992“ jeder Ort der Welt als „Entwicklungsland“ zu betrachten sei, musste der Beniner zunächst schmunzeln. Deutschland ein Entwicklungsland? Doch dann bestätigte er die Sichtweise. Der Besuch in der Uckermarkt habe in der Tat gezeigt, dass sie in Benin in Sachen genetischer Vielfalt von Kulturpflanzen gegenüber Deutschland in einer komfortablen Lage seien. Allerdings müsse der Vorsprung immer aufs Neue verteidigt werden – hier eröffnet sich ein weites Feld der Zusammenarbeit.

Wie im Afrikahaus üblich wurde noch lange und intensiv diskutiert. Am Ende freuten sich die Afrikanischen Gäste über die als Gastgeschenk überreichten Poster zur „Fahnen-Ausstellung“. So nahm immerhin schon eine kleine Vorhut den für die Ausstellung geplanten Storchenweg.

Am nächsten Tag ging es zu den Internationalen Gärten.

 

Die Berliner und Brandenburger Stationen der von Planet Diversity, organisierten Rundreise wurden durch die finanzielle Unterstützung des Berliner Entwicklungspolitischen Ratschlages BER, (mit BMZ-Mitteln), von Berlin 21 e.V. und des Bezirksamt Mitte (Agendatopf) möglich. Future-on-Wings e.V. und das Netzwerk Internationale Gärten sagen vielen Dank

Vielfalt auf Reisen ...  in die Uckermark