Future-on-Wings e.V.

WARUM AUF SCHWINGEN?

Beweggründe für die Entwicklung

zukunftsfähiger Nord-Süd-Ost-West - Beziehungen

Zukunftsfähigkeit ...

... braucht Verallgemeinerung der Möglichkeit, sauberes Wasser nutzen zu können ohne seine Erneuerung zu gefährden.

Naturverbrauch allgemein

FUTURE-LINKS Wasser / ALLGEMEIN

Agenda 21

 

KURZMELDUNGERN

Ungleicher Zugang zu sauberem Wasser

Mangelnde Sanitärversorgung / verschmutztes Wasser

Virtuelles Wasser

Verschwendung

 

 

 

 

FoW Lernaktion auf der Importshopmesse

 

Aus Wasser ist alles

und in Wasser

kehrt alles zurück.

Thales von Milet, griechischer Philosoph

 

Inhalt

1) htm   2) PDF

 

 


"Ein Gramm Exkremente kann zehn Millionen Viren, eine Million Bakterien und 1.000 Parasiten enthalten. Durch bessere sanitäre Einrichtungen können Krankheiten wie Cholera, Hepatitis A oder Bilharziose vermieden werden."


Unicef-Schirmherrin Eva Luise Köhler.




 

Wasser - ein zunehmend

knappes Gut

1,2 Milliarden Menschen weltweit haben keinen Zugang zu sauberem Wasser. Für über 40% der Weltbevölkerung ist der Zugang zu sanitären Einrichtungen keine Selbstverständlichkeit.

Der weltweite Wasserverbrauch hat sich in der jüngeren Vergangenheit dramatisch erhöht und ist überproportional zur Weltbevölkerung gestiegen. Die Süßwasservorräte werden seit Jahrzehnten übernutzt, während die Wasserqualität immer weiter abnimmt. Wasser wird weltweit knapp. 41% der kontinentalen Landflächen der Erde sind  von Desertifikation (Verödung von Land) betroffen.

 

Was bedeutet Desertifikation?

 

Böden werden nicht mehr ganzjährig durchwurzelt. Bäume verschwinden. Vegetation und Artenvielfalt gehen zurück. Anspruchsvolle Pflanzen können nicht mehr existieren. 

 

Es folgt ein verhängnisvoller Kreislauf von

 

  • wachsender Trockenheit, Erosion und zunehmender Versalzung der Böden,

  • Überschwemmungen, Abnahme verfügbarer Kulturflächen

  • Ausdehnung von Wüsten,

  • Abwanderung der von der "Verwüstung" betroffenen Bevölkerung, in die Städte, andere Regionen oder Nachbarstaaten.

  • zunehmender Abhängigkeit von auswärtiger Hilfe. 

 

 Zugang zu sauberem Süßwasser 

Nach Angaben der Vereinten Nationen hat sich der weltweite Wasserverbrauch in den vergangenen 100 Jahren fast verzehnfacht, während die Bevölkerungszahl sich mehr als vervierfacht hat (von 1,5 auf 6,5 Milliarden
Menschen).

Die Wasservorräte auf unserem Planeten vergrößern sich nicht und der Zugang zu sauberem Wasser sehr ungleich verteilt. Vielen Menschen in den so genannten "Entwicklungsländern" steht für Kochen, Trinken und Waschen pro Tag gerade einmal so viel Wasser zur Verfügung, wie in den reichen Industrienationen allein für eine Toilettenspülung verbraucht wird.

Rund 20 % der Weltbevölkerung in 30 Ländern haben ein Wasserproblem. Bis 2025 könnten es 30 % der Weltbevölkerung in 50 Ländern sein. 1,2 Milliarden Menschen haben  keinen Zugang zu sauberem Wasser. Sie können in einem Umkreis von einem Kilometer nicht wenigstens 20 Liter sauberes Wasser pro Person beschaffen. Diese Zahl soll nach der UN-Millenniumserklärung vom September 2000 bis 2015 halbiert werden. Das heißt aber, dass die Ausgaben zum Erhalt der Süßwasserressourcen von derzeit 30 Milliarden Dollar (etwa 30 Milliarden Euro) um wenigstens 14 bis 30 Milliarden angehoben werden müssten. Jeder Dollar, der hier mehr  investiert würde, würde an anderer Stelle 3-4 Dollar an Gesundheitskosten einsparen oder durch höhere Produktivität einbringen.

Südlich der Sahara messen die meisten Regierungen aber dem Wasser- und Sanitätswesen für die arme Bevölkerung eine geringe Bedeutung zu. Das gilt offenbar auch für die Entwicklungshilfe.  Seit 1997 hat sich der Anteil der Hilfe für diesen Sektor halbiert obwohl ein riesiger Finanzierungsbedarf besteht. Und an Länder südlich der Sahara fließen lediglich 15 % der für die Wasserversorgung vorgesehenen Hilfsströme.


 

Menschenrecht auf Zugang zu sauberem Wasser

 

Im Gegensatz dazu arbeitet Südafrika systematisch an der Verbesserung der Situation. Es hat Gesetze geschaffen, die alle öffentlichen und privaten Betreiber verpflichten, ein Minimum  an Wasser frei zur Verfügung zu stellen. Auch in Senegal und Manila ermöglichen neue, öffentlich-private Partnerschaften Armen den Zugang zu Wasser indem sie die Reichen etwas höher besteuern.  

 

Soziale Bewegungen und >Bündnisse von Regierungen und Zivilgesellschaft haben heute damit begonnen, dieses Problem anzugehen.

 

Quelle: taz vom 16.03.06 S. 10

 

Ungleiche Verteilung und Verschwendung

Ein Erdenbürger verbraucht heute im Durchschnitt doppelt so viel Wasser wie noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts. UN-Statistiken zufolge fließen 70 Prozent des Süßwassers in die Landwirtschaft. Der Anteil der Agrarwirtschaft am globalen Verbrauch ist seit 1960 um 60 Prozent gestiegen.

In Industrieländern wird fast die Hälfte des Trinkwassers durch undichte Leitungen, illegale Abzweigungen und durch Verschmutzung vergeudet.

In Europa liegt der tägliche Wasserverbrauch eines Erwachsenen  in Europa bei etwa 145 Liter pro Tag, wovon aber nur circa drei Liter getrunken und zum Kochen genutzt werden. Der Rest von 142 Litern Trinkwasser wird gedankenlos durch die Toilette (ca. 46 l) gespült, der Körperpflege (ca. 53 l), dem Haushalt sowie dem Auto und dem Garten gewidmet.

In Industrieländern wird fast die Hälfte des Trinkwassers durch undichte Leitungen, illegale Abzweigungen und durch Verschmutzung vergeudet.

Quelle: http://www.sonnenseite.com/fp/archiv/Akt-News/wasserjahr.shtml

Projektinfo Menschen für Menschen 04/08

Geschätzte Wasserentnahme

pro Kopf und Jahr im Jahre 2000

 

Quelle: Worldwatch Institute Report Zur Lage der Welt 2004

Land

Jährliche Pro Kopf-Wasserentnahme in m³

Äthiopien

42

Nigeria

70

Südafrika

354

China

491

Russische Föderation

527

Deutschland

574

Indien

640

Mexiko

791

Spanien

893

Ägypten

1011

Australien

1250

USA

1932

Angriff auf fossile Wasservorräte

 

  • Der größte fossile Grundwasserspeicher der USA verliert 12 Milliarden Kubikmeter Wasser jährlich. Die daraus bewässerte Fläche soll sich in 20 Jahren halbieren.

  • In Lybien fließt nicht erneuerbares Grundwasser, das sich während der Eiszeit gebildet hatte durch Pipelines 15000 Kilometer weit auf Felder in der Wüste.

  • Ätiopien plant mehr als 200 kleine Dämme am Oberlauf des Nils zu bauen. Konflikte mit Ägypten sind absehbar.

  • Schon 1972 erreichte der durch China fließende Gelbe Fluss erstmals nicht mehr das Meer. 

Wo mehr Wasser verbraucht als erneuert wird

Land

Wassernutzung in % des erneuerbaren Wassers*

Jahre, die es braucht, bis sich die Bevölkerung verdoppelt (beim heutigen Wachstum) **

Libyen 

374%

20.4

Qatar 

174%

33.0

Arabische Emirate

140%

24.8

Yemen

135%

21.7

Jordanien 

110%

19.3

Saudi Arabien

106%

21.7

Kuwait

über 100%

23.1

 

Wasser - Überfluss und Mangelware

Kurzmeldungen

Mit dem Wasserverbrauch zur Erzeugung von einem Kilo Fleisch könnte man ein ganzes Jahr lang täglich duschen.

Quelle: Worldwatch Institute, «Meat – now it‘s not Personal»

Mangelnde Sanitärversorgung / verschmutztes Wasser

Wasserkrise

2,6 Milliarden Menschen haben noch nicht einmal Zugang zu einer einfachen Latrine, über einer Milliarde Menschen haben keinen Zugang zu sicherem Trinkwasser. Drei Millionen Menschen sterben jährlich an Krankheiten, die sie sich durch verseuchtes oder infiziertes Wasser zugezogen haben.

Quelle: Taz, den 16.3.06

Jeden Tag sterben  5000 Kinder wegen Mangel an sauberem Wasser

Jeden Tag sterben weltweit 5.000 Kinder, weil ihnen sauberes Wasser und Toiletten fehlen. Ungeklärte Abwässer und Mangel an Latrinen verursachten zahlreiche Krankheiten

Quelle: Taz vom 20.3. 08

Tödliches Wasser

Täglich sterben 4000 Kinder, weil verschmutztes Wasser bei ihnen Durchfall verursacht hat.

Quelle: Taz vom 16-03.06

2,6 Milliarden ohne ausreichende Sanitärversorgung

Nach Angaben des Entwicklungsministeriums leben weltweit 2,6 Milliarden Menschen ohne ausreichende Sanitärversorgung. Insgesamt stürben mehr Kinder an mangelnder Hygiene als an Aids.

Taz vom 20.3. 08

80 Prozent aller Krankheiten in armen Länder durch verschmutztes Trinkwasser

Verschmutztes Trinkwasser ist weltweit die Krankheitsursache Nummer ein. Die WTO führt 80 Prozent aller Krankheiten in den Kapital armen Ländern auf schlechtes Wasser zurück. 

Quelle: Global lernen Das Thema im Unterricht

Hoher Preis des verunreinigten Wassers

In Städten wie Jakarta, Manila, Nairobi und Lagos bedroht eine sanitäre Infrastruktur, die kurz vor dem Kollaps steht, Millionen Menschen, die in hoffnungsloser Armut leben, durch mit Fäkalien verunreinigtes Wasser gefährdet. Dabei bezahlen die Menschen in den Armenvierteln dieser Städte meist einen höheren Preis für das Wasser als die Reichen. Im größten Slum Afrikas, dem kenianischen Kibela, zahlt man für das Wasser das Dreifache dessen, was es in Manhattan oder London und das Zehnfache dessen, was es in den wohlhabenden Vorstädten in Nairobi kostet. Die Wasserbetriebe pumpen ihr subventioniertes Wasser zu den wohlhabenden Kunden und die Bevölkerung in den Slums ist darauf angewiesen, das Wasser von privaten Händlern zu kaufen oder zum nächsten Fluss zu gehen.

Quelle: Taz, 16.03.04

Zwei von fünf Menschen ohne Toilette

1990 hatte weltweit nur jeder Zweite die Möglichkeit, eine Toilette zu benutzen, inzwischen sind es 59 Prozent. Doch zwei von fünf Menschen müssen ihre Notdurft nach wie vor an offenen Kanälen oder im Freien verrichten. Die Regionen mit der schlechtesten Versorgung liegen in Afrika und Südasien.

Taz vom 20.3. 08

Weltweit müssten täglich 500.000 Toiletten errichtet werden, um bis 2015 die Millenniums-Ziele der UNO zu erreichen (die Anzahl jener zu halbieren, die über keine Toilette verfügen)

Chemiereport 6/2008

VIRTUELLES WASSER

Indirekter Wasserverbrauch

Mehr als die Hälfte des zugänglichen Süßwassers wird für menschliche Zwecke genutzt. 65 bis 70 Prozent davon wird in der Landwirtschaft verbraucht.  In einem Kilo Getreide stecken rund 2000 Liter "virtuelles" (= für Produktion und Transport benötigtes) Wasser. In die Produktion von einem Kilo Käse fließen 5000 bis 5500 Liter, in ein Kilo Rindfleisch bis zu 16000 in einem Kilo Baumwolle bis zu 15.000 Liter Wasser . Ein durchschnittlicher Bürger der USA nutzt allein für den Rindfleischkonsum täglich 2000 Liter Wasser.

(Le Monde Diplomatique März 2005)

 4000 Liter Wasser pro Kopf und Tag

In Deutschland verbraucht jeder Bewohner etwa 4000 Liter Wasser am Tag. Diese Menge ist erforderlich, um  die Waren zu produzieren, die wir täglich kaufen, vom Steak bis zum Autoreifen. So beträgt der Wassererbrauch für ein Ein-Kilo-Steak  4.000 Liter Wasser. Das ist mehr, als ein Bundesbürger am Tag als Leitungswasser verbraucht (126 Liter). Teetrinker genießen sparsamer, denn für eine Tasse Tee beträgt der Import virtuellen Wassers lediglich 35 Liter.

Weltweit werden 70 Prozent des Wassers, das der Mensch verbraucht, in der Landwirtschaft genutzt. Besonders hoch ist der Wassereinsatz in der Fleischproduktion, denn ein Rind säuft nicht nur viel, sondern frisst auch viel Gras, das zum Wachsen Wasser braucht. So erklärt sich, dass für die Produktion von einem Kilogramm Steak etwa 14 000 Liter Wasser erforderlich sind.

(SZ vom 22.8.2006)

400 bis 1000 Liter Wasser für ein Kilo Papier

Die Produktion eines 2 Gramm schweren 32 Megabyte-Computerchips erfordert einen Wasserverbrauch von 32 Litern; die Fertigung eines Automobils verschlingt 400 000 Liter. Die Produktion einer Apfelsine benötigt 50 Liter,  eines Kilo Papier zwischen 400 und 1000 Liter und einer Dose für 1/3 Liter Bier 40 Liter Wasser.

(Le Monde Diplomatique März 2005)

Wieviel Wasser kostet mein T-Shirt?

Für die Produktion eines T-Shirts werden in Extremfällen bis zu 20.000 Liter Wasser verbraucht. 

Quelle: Wuppertal Institut: Am Beispiel Baumwolle: Flächennutzungskonkurrenz durch Export orientierte Landwirtschaft Meist wird die für die Baumwollproduktion durchschnittlich benötigte Menge Wasser mit 4.500 Liter angegeben.

Jedes Kilogramm Rohrzucker benötigt etwa 1.500 Liter Wasser. Das bedeutet für jeden Einzelnen: Täglich 100 Liter Wasser für den Zuckerkonsum.

Taz vom 29.10.08

Virtuelles Wasser V

Kenia produzierte im Jahr 2001 52 Millionen Tonnen Blumen für den europäischen, japanischen und nordamerikanischen Markt, während drei Millionen Kenianer unter Wasserknappheit litten. Allein die EU importierte im Jahr 2000 Blumen im Wert von 135 Millionen Euro aus Kenia. Bewässert werden die Blumen werden vorrangig mit Wasser aus dem See Naivasha. Dort leben 350 Vogelarten, Nilpferde, Büffel. Affen und andere seltene Tiere. Für die Massai-Nomaden dient der See als Tiertränke. Zur Verknappung des Wassers kommt seine Belastung durch Dünger und Pflanzenschutzmittel.

(Le Monde Diplomatique März 2005)

VERSCHWENDUNG

 

Verschwendung I

Aufgrund von Bewässerungsmaßnahmen versickern viele der größten Flüsse der Erde, bevor sie das Meer erreichen. 

Quelle: Brot für die Welt:  Global lernen Das Thema im Unterricht

Verschwendung II

Über 90 % der Abwässer bleiben weltweit ungeklärt. Gleichzeitig sickern in den Megastädten der Kapital armen Länder (so genante "Entwicklungsländer") die Hälfte des Trinkwassers durch Lecks ins Erdreich. In Mexiko-Stadt geht so der Wasserbedarf einer Stadt von der Größe Roms ungenutzt verloren.

(Ungleicher) Zugang zu knappem Wasser

Ungleicher Zugang

Menschen in 13 Ländern weltweit, 9 von ihnen in Afrika leben derzeit mit weniger als zehn Liter Wasser am Tag. In Deutschland verbrauchen die Menschen etwa 130 Liter pro Tag.

Quelle: Global lernen Das Thema im Unterricht

82 Prozent ohne Zugang

In Äthiopien haben 82 % der Bevölkerung keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Die Situation auf dem Land ist besonders dramatisch. Um eine Wasserstelle zu erreichen, müssen Frauen und Mädchen oft stundenlange Fußmärsche in glühender Hitze auf sich nehmen. Besonders der Heimweg von der Wasserstelle mit den gefüllten Tonkrüge ist überaus beschwerlich. Trotz der langen Wegstrecken ist meist nur verunreinigtes Wasser zu finden, was Auslöser vieler Infektionskrankheiten ist, denen vor allem Kinder zum Opfer fallen. Selbst in der Hauptstadt Addis Abeba verfügt nur ein Viertel der Bevölkerung über hygienisch einwandfreies Trinkwasser aus der Wasserleitung.

Quelle: Perojektinfo Menschen für Menschen 04/o8

1,2 Milliarden ohne Zugang

1,2 Milliarden Menschen weltweit haben keinen Zugang zu sauberem Wasser.

Quelle: Taz vom 30.03.08

Reiches Deutschland

Mit durchschnittlich 46 Litern Wasser wird in Deutschland gebadet und geduscht, 35 Liter rauschen täglich durch die Toilettenspülung.

Quelle: Global lernen Das Thema im Unterricht

Es geht sparsamer

Ein US-Amerikaner verbraucht durchschnittlich pro Tag und Haushalt 295 Liter. In Japan, Notwegen Australien und Kanada beträgt der Verbrauch pro Haushalt und Tag 250 Liter. Dass es auch sparsamer geht, zeigt Belgien wo der Pro Kopf Verbrauch 122 Liter beträgt. In Deutschland liegt der pro Kopf Verbrauch bei 129 Liter.

Quelle: Global lernen Das Thema im Unterricht

Zugang zu knappem Wasser VII

In Marokko werden  pro Tag und pro Kopf  685 Liter Wasser verbraucht. Tendenz steigend!  Im nicht gerade regenarmen Deutschland beträgt der Verbrauch nur 128 Liter Wasser pro Kopf und Tag. Es ist absehbar, dass es 2030 in Tunesien nicht mehr genug Wasser geben wird. Der Tourismus mit Golfplätzen in den wasserärmsten Gegenden verschärft die Situation.

Quelle: Taz vom 30.03.08