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Weißstörche in Ägypten |
INHALT Weißstörche in Ägypten Kinderarbeit auf Ägyptens Baumwollfeldern
FUTURE-LINKS ÄgyptenBriefmarken mit Vogelmotiven Ägyptens |
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Während des Zensus am 14. Oktober wurden insgesamt 275.743 Individuen gezählt. Nach vorsichtigen Schätzungen dürften etwa 390.000 bis 470.00 Weißstörche das Gebiet überqueren. Ein hoher Prozentsatz davon landet an der Küste, und rastet dort bis zum nächsten Tag. Vorsichtig geschätzt handelt es sich dabei um etwa 190.00 bis 230.000 Weißstörche. Ras Mohammed wird deshalb in der Liste der "BirdLife International Important Bird Area (IBA)" aufgeführt.. Quelle: http://www.weissstorch.privat.t-online.de/zug-baha.htm |
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Kinderarbeit auf denBaumwollfeldern Ägyptens |
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Auf einem Fünftel der landwirtschaftlichen Nutzfläche Ägyptens wird Baumwolle angebaut. Die ägyptischen Baumwollexporte bringen 188 Mio. Euro pro Jahr ein. Dieses Geschäft sollte die Existenz der Bauern sichern. Leider ist genau der Gegenteil der Fall, die Bauer werden jedes Jahr arm und ärmer. Ihre baufälligen Bewässerungssysteme verrosten. Der Preis der Samen und des Düngemittels sind in die Höhe geschossen. Der Preis der Baumwolle ist gefallen, zum Teil wegen des Überangebots, aber auch weil die USA, der größte Baumwollproduzent der Welt, ihre Farmer großzügig subventioniert. Somit können die amerikanischen Farmer ihre Baumwolle für ein sehr niedrigen Preis verkaufen. Auf den Baumwollfeldern Ägyptens werden jährlich über eine Million Kinder im Alter zwischen sieben und zwölf Jahren für verschiedene Tätigkeiten engagiert. Sie können sowohl bei der Ernte der Baumwolle, als auch bei der Schädlingsbekämpfung eingesetzt werden. In den Sommermonaten müssen die Kinder bei 40 Grad Hitze mit der Hand Reihe für Reihe die Baumwollpflanzen nach einer Raupenart absuchen und die infizierten Blätter entfernen. Die Verwendung von Kindern ist beliebt, weil die Stauden zu dieser Zeit noch relativ klein sind, und Erwachsene sich den ganzen Tag bücken müssten. Dennoch werden die Pflanzen immer noch vierzehn mal von der Ernte gespritzt, unter anderem mit Mitteln, die von der WHO als "äußerst gefährlich" eingestuft werden.
Kinder sind dabei in höherem Maß gefährdet, da ihre Organe für den Abbau
von Schadstoffen noch nicht vollständig ausgebildet sind und die
Aufnahme durch ihre dünnen Hautschichten erleichtert ist. Viele leiden
folglich an chronischen Augenentzündungen, Nieren- und Leberproblemen
oder Atemwegserkrankungen. Alltägliche Gewalt Laut einem kürzlich erschienenen Bericht der UNICEF, kriegen darüber hinaus eine große Mehrheit dieser Kinder oft eine Tracht Prügel von ihren Bauführern. Eines zehnjähriger Junge berichtet:
Quellen: http://www.aktiv-gegen-kinderarbeit.de/baumwolle.htm#egypt |
Shaban Abdulal Zarhel lebt in einem baufälligen Haus entlang des Niltals mit seiner Frau und vier Söhnen. Alle vier Kinder müssen jeden Tag in den Baumwollfeldern arbeiten. Sie schuften bis 10 Stunden und verdienen nur 0.25 Euro pro Tag. Abdul Rachman, der jüngste Sohn Shabans, ist 7 Jahre alt und sieht ermüdet aus.
Laut Shaban Adulal, sind die Kinder die größten Opfer der Baumwollkrise.
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Nicht nur für die Störche ein Gewinn:Biobaumwolle in Ägypten |
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Auf Farmen der von 20 Jahren gegründeten biologisch-dynamisch wirtschaftende Sekem-Initiative wird in Ägypten Bio-Baumwolle angebaut. Die Sekem-Initiative, die heute außer der "Mutterfarm" mehrere Firmen und soziale Einrichtungen umfasst, vermarktet Produkte von 150 Bio-Farmen mit einer Gesamtfläche von 2.500 ha. Teile dieser Flächen werden mit Baumwolle bebaut. Eine der Sekem-Firmen verarbeitet die Baumwolle vor Ort gleich weiter zur eigenen Marke "Cotton People Organic", die in Zusammenarbeit mit der deutschen Firma Alnatura vermarktet wird. Das spart Transportwege und schont die Umwelt. Der Bio-Baumwoll Anbau wirkt auch auf den konventionellen Anbau positiv Auf etwa einem Fünftel der landwirtschaftlich genutzten Fläche Ägyptens wächst Baumwolle. Bis Sekem mit dem ökologischen Anbau begann, waren 18- 20 Pestizidbehandlungen, meist per Flugzeug, die Regel. Schon die erste Ernte der Bio-Baumwolle war ein Erfolg. Der finanzielle Ertrag lag 15-20% über dem konventionellen Durchschnitt, die Qualität war hervorragend. Die daraufhin folgenden Gespräche mit dem Landwirtschaftsministerium ergaben als ersten Schritt die Einstellung der Spritzungen aus der Luft auch im konventionellen Anbau. Außerdem wurde geprüft, welche Methoden und Techniken auf den nicht-biologischen Anbau übertragbar sein könnten, mit dem Ergebnis, dass heute 400.000 ha "integriert" angebaut werden und somit den Menschen und der Umwelt über 30.000 Tonnen Pestizide im Jahr erspart bleiben. |
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In Frieden und Würde gut leben können Interaktionen für zukunftsfähige Entwicklung |
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Deutsche und deutschsprachige Organisationen |
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