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Weißstörche in Ungarn |
Weißstörche Vielfalt erhalten / Natur schützen Basisdaten Wings Over Wetland Demonstration Project Biharugra Fishponds
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Was in vielen Gebieten Ungarns gleich auffällt sind die vielen Storchennester. In manchen Gebieten auf jedem Licht-/Strommast eines. Ein Blick auf die Landkarte gibt dazu schon einen kleinen Anhaltspunkt. In manchen Regionen gibt es viele, zum Teil kleine, Seen. Da, im Gegensatz zu beispielsweise Deutschland, die oft im Umkreis dieser Seen anzutreffenden Feuchtraumgebiete nicht trockengelegt wurden, bietet Ungarn den Störchen einen geeigneten Lebensraum. Der Weißstorch ist eine der bestuntersuchten Vogelarten Ungarns. Seit den Anfängen der ornithologischen Forschung liegen Daten über den Weißstorch in Ungarn vor. Der erste landesweite Zensus erfolgte 1958. Seitdem wurde alle fünf Jahre eine nationale Bestandserfassung durchgeführt, und in jedem Jahr erfolgten regionale Zählungen.
Diese vergleichsweise gute Situation ist auf die günstigen klimatischen Verhältnisse und die noch guten Habitatbedingungen sowie auf die Naturschutzbemühungen zurückzuführen, die in den frühen 80ern einsetzten. Gegenwärtig ist die Weißstorchpopulation Ungarns stabil. Während der vergangenen 10 Jahre hatte die Anzahl der Brutpaare leicht abgenommen, vermutlich aufgrund ungewöhnlich trockenen Wetters. Der nationale Weißstorchzensus 1994 ergab eine Brutpopulation von etwa 4800 bis 4900 HPa. Der Gesamtbruterfolg (JZa) betrug 2,80, der Teilbruterfolg (JZm) 3,11. Die durchschnittliche Siedlungsdichte (StD) des Weißstorchs in Ungarn lag bei 5,19. Todesfälle werden hauptsächlich durch Stromtod und Leitungsanflug verursacht. Man hofft, dass es gelingt, mit Hilfe von Schutzprojekten die noch relativ stabile Storchenpopulation Ungarns langfristig zu erhalten. |
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Erfolgreiches Projekt zur Schutz der Großtrappen |
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Die Steppen und Feuchtgebiete um Hortobágy im Osten Ungarns gehören zu den wertvollsten Naturschätzen Europas. Großtrappen, Rotfußfalken, Braune Sichler und zahlreiche Watvogelarten untermauern die ornithologische Bedeutung der Region. Für den Schutz der Großtrappen hat sich der Kauf von kleineren Flächen außerhalb des Nationalparks in Verbindung mit einem konsequenten Management dieser Bereiche als besonders wirkungsvoll herausgestellt. Die HNPPF (Hortobágy Nature Protection Public Fund) hatte mit Unterstützung durch EuroNatur und der Förderung durch den Eeconet Action Fund mehr als 100 Hektar hochwertige Naturschutzflächen gekauft. Die in den Gebiet brütenden Großtrappen und Rotfußfalken finden hier insektenreiche Wiesen vor. Der Bestand der stark bedrohten Falkenart konnte dabei auf rund 100 Brutpaare mehr als verdoppelt werden. Quelle und weitere Infos EuroNatur Zugvogel Newsletter 12/2008 |
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Erster Schritt zum grenzüberschreitenden UNESCO-Biosphärenreservat |
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Vor über 15 Jahren hatte EuroNatur gemeinsam mit dem WWF, der Drava Liga und zahlreichen Partnern die Vision entwickelt, ein Fünf-Länder-Biosphärenreservates zwischen Kroatien, Serbien, Slowenien, Österreich und Ungarn zum Erhalt der Auen- und Feuchtgebietslandschaft an Donau, Drau und Mur zu entwickeln. Nun ist ein erster Schritt getan. Die Premierminister Ungarns und Kroatiens haben die Schaffung eines grenzüberschreitenden UNESCO-Biosphärenreservates zum Schutz der artenreichen und ursprünglichen Flusslandschaften von Drau und Mur vereinbart. Das neue Auenschutzgebiet ist 630.000 Hektar groß. Es beginnt etwa 30 Kilometer nach der steirischen Grenze an der Mur und erstreckt sich bis zum Zusammenfluss der Drau mit der Donau bei Osijek nahe der kroatisch-serbischen Grenze. Der internationale Schutzstatus ist unter anderem ein wirksames Mittel, um verheerende Eingriffe in die natürliche Flussdynamik abzuwenden. Dazu gehören unter anderem intensiver Kiesabbau, der Bau von Wasserkraftwerken und in großem Maßstab geplante Kanalisierungsprojekte. |
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Basisdaten zu Ungarn |
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Natur- und Umweltschutz |
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Nachhaltig(keit) lernen |
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Ungarndeutsches Bildungszentrum Baja (Frankenstadt), Deutsch-Ungarische Abteilung |
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