Future-on-Wings e.V.

Westroute der Weißstörche

Orte zukunftsfähiger Entwicklung

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INHALT

Weißstörche :: Neue Feuchtgebiete werden RAMSAR Gebiete ::  Arm trotz Ölreichtum :: Erneuerbare Energien in Nigeria

 

FUTURE-LINKS NIGERIA

Basisinfos :: Interaktionen für Zukunftsfähigkeit :: Natur- und Umweltschutz

 

 

 

 

 

 

Weißstörche in Nigeria

Die Westzieher, etwa 35000 Vögel  ziehen über die Straße von Gibraltar  Durch Marokko gelangen die sie nach Mauretanien, überfliegen die Wüstengebiete der westlichen Sahara und erreichen schließlich ihre Überwinterungsgebiete in den Savannen bzw. in der Sahelzone südlich der Sahara zwischen Senegal, Kamerun und dem Tschad. Ihre wichtigsten Winterquartiere sind das Senegaltal und - delta, die Überschwemmungsgebiete des Niger-Binnendelta in Mali und das Tschadbecken in Niger und Nigeria.

Rundreise eines "Ostziehers"

Ein männlicher Weißstorch, ausgerüstet mit einem Minisender, der von einer Solar-Batterie angetrieben wird, war von Ostdeutschland aus die Ostroute über den Bosporus in die zentralafrikanischen Winterquartiere geflogen. Zur großen Überraschung der Ornithologen bewegte sich er auf zur Rückreise zunächst westwärts bis Nigeria und zog dann gemeinsam mit den Weststörchen gen Norden. Die Rundreise hatte 10.000 km betragen.

Quelle: SpringerLink 16.Mai  2005

Neue Feuchtgebiete wurden zu

 RAMSAR Gebieten

Im April 08 unterzeichnete der Nigerianische Bundesminister für Umwelt ein Dokument, das die Aufnahme von neun zusätzliche Gebieten in die europäisch-afrikanischen RAMSAR Liste der besonders wertvollen Feuchtgebiete bestätigt. Zusammengenommen bieten sich die neu markierten  Gebiete als ein faszinierendes Areal unterschiedlicher Typen von Feuchtland wie Sumpfwälder, Überschwemmungsgebiete von Flüssen, Mangroven und Seen die allesamt sowohl für die örtliche Flora und Fauna als auch für die von den örtlichen Gemeinden in Anspruch genommenen "Serviceleistungen der Natur" von außerordentlicher Bedeutung sind.

Die meisten dieser Gebiete sind formell Staatseigentum, was ein schwieriges Gemenge an Bedrohungen und Möglichkeiten bedeutet.

Nigeria hat jetzt 11 RAMSAR Gebiete mit einer Fläche von 1.076,728 Hektar ausgezeichnet.

Quelle und mehr Informationen: Ramsar Convention on Wetlands News

Arm trotz Ölreichtum

Seit 1958 sind durch die Ölförderung 400 Milliarden Euro nach Nigeria geflossen. Dennoch leben die Menschen im Nigerdelta, in dem das meiste Erdöl gefördert wird, nach wie vor ohne Wasser und Strom.

Ein Prozent der Bevölkerung kontrolliert nahezu das gesamte Wirtschaftsleben des Landes, während 70 Prozent zum Überleben weniger als einen US-Dollar pro Tag zur Verfügung haben. Da das Land keine eigenen Verarbeitungskapazitäten besitzt, herrscht trotz der Ölquellen eine ständige Energiekrise.

Der Mehrheit der Menschen hat die Ölförderung nichts gebracht außer Armut und einer zerstörten Umwelt. Die veruntreuten Einnahmen liegen auf Bankkonten in Großbritannien, Belgien und vor allem der Schweiz. Die Regierungen dieser Länder unternehmen wenig, damit die veruntreuten Gelder an die Länder zurückerstattet werden.

Doch gibt es in der Nigerdelta-Region auch hoffnungsfrohe Ansätze, gesellschaftliche Fortschritte von innen heraus zu entwickeln.

[Wird fortgesetzt]

Quelle: eed

Erneuerbare Energien in Nigeria

Goethe Institut bietet Material über erneuerbare Energien in Nigeria.

Das Goethe-Institut in Lagos hatte vom 26.- bis 28. Oktober 2006 ein Workshop-Symposium mit dem Titel "Erneuerbare Energien – Eine Chance für die Zukunft" organisiert, das vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung finanziert wurde. Experten aus Nigeria und Deutschland hatten über Potenziale und Schwierigkeiten für die Entwicklung erneuerbare Energien in Nigeria diskutiert. Arbeitsgruppen untersuchten vier verschiedene Aspekte des Themas und präsentieren zum Ende des Workshops Ihre Ergebnisse im Goethe-Institut.
 

Sie könne von der Webseite des Goethe-Instituts in Lagos herunter geladen werden

Economics and Financing of Renewable Energies (WORD 84KB)
Renewable Energy Capacity Building (WORD 68KB)
Renewable Energy Advocacy in Nigeria (WORD 70KB)
Community-Based Initiatives (WORD 52KB)
Renewable Energies in Germany (WORD 192KB)
Renewable Energies for Nigeria (WORD 61KB)
Wider den Ressourcenfluch
 

Quelle: http://www.goethe.de/ins/ng/lag/de2487195.htm

 

Windenergie für Nigeria

Die Regierung des nigerianischen Bundesstaates Lagos hat eine Studie für den Bau eines 200-Megawatt-Windparks in Auftrag gegeben. Das Projekt soll geplante Industrieprojekte im Lekki-Korridor am Rande der Millionenstadt Lagos mit Strom versorgen. Die Region wird derzeit von chinesischen und nigerianischen Unternehmen entwickelt und soll im Endausbau auf 150 Quadratkilometern vor allem in der chemischen und Schwerindustrie 300.000 Arbeitsplätze bieten. Eine ältere Vorstudie hatte ergeben, dass in der Region Windkapazitäten von 1000 MW installiert werden könnten.

In ganz Afrika sind bisher erst etwa 450 MW elektrische Leistung installiert. Die wichtigsten Windpioniere auf dem Kontinent sind Ägypten, Südafrika, Libyen, Tunesien und vor allem Marokko, an dessen südlicher Küste sehr beständige Winde wehen.

Neben den Windplänen verfolgen die Behörden in Lagos auch ein Programm zur ländlichen Elektrifizierung auf der Basis von Fotovoltaikanlagen, die den Vorteil haben, dass sie eine Netzanbindung der Dörfer überflüssig machen.

Quelle: telepolis eNews vom 18.08.08

Basisinfos Nigeria

Wikipedia

Auswärtiges Amt

Deutsche Botschaft

LIS

Landeskundliche Informationsseiten

Interaktionen für Zukunftsfähigkeit

NIDO-Germany

Nigerians in Diaspora Organisation Germany

GTZ

Goethe Institut in Lagos

Kinderarbeit in Nigeria

Movement for the Survival of the Ogoni People (WIKIPEDIA)

Natur- und Umweltschutz

Nigerian Conservation Foundation

 

Bildung

Deutsche Schule Lagos