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![]() INHALT Weißstörche :: Neue Feuchtgebiete werden RAMSAR Gebiete :: Arm trotz Ölreichtum :: Erneuerbare Energien in Nigeria
FUTURE-LINKS NIGERIA Basisinfos :: Interaktionen für Zukunftsfähigkeit :: Natur- und Umweltschutz
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Weißstörche in Nigeria |
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Die Westzieher, etwa 35000 Vögel ziehen über die
Straße von Gibraltar Durch
Marokko gelangen die sie nach Mauretanien, überfliegen die Wüstengebiete der westlichen Sahara
und
erreichen schließlich ihre Überwinterungsgebiete in den Savannen bzw. in
der
Sahelzone südlich der Sahara zwischen
Senegal,
Kamerun
und dem Tschad. Ihre
wichtigsten Winterquartiere sind das Senegaltal und - delta, die
Überschwemmungsgebiete des Niger-Binnendelta in
Mali und das
Tschadbecken in Niger und Nigeria.
Rundreise eines "Ostziehers" Ein männlicher Weißstorch, ausgerüstet mit einem
Minisender, der von einer Solar-Batterie angetrieben wird, war von
Ostdeutschland aus die Ostroute über den Bosporus in die
zentralafrikanischen Winterquartiere geflogen. Zur großen Überraschung
der Ornithologen bewegte sich er auf zur Rückreise zunächst westwärts bis
Nigeria und zog dann gemeinsam mit den Weststörchen gen Norden. Die
Rundreise hatte 10.000 km betragen. |
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RAMSAR Gebieten |
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Im April 08 unterzeichnete der Nigerianische Bundesminister für Umwelt ein Dokument, das die Aufnahme von neun zusätzliche Gebieten in die europäisch-afrikanischen RAMSAR Liste der besonders wertvollen Feuchtgebiete bestätigt. Zusammengenommen bieten sich die neu markierten Gebiete als ein faszinierendes Areal unterschiedlicher Typen von Feuchtland wie Sumpfwälder, Überschwemmungsgebiete von Flüssen, Mangroven und Seen die allesamt sowohl für die örtliche Flora und Fauna als auch für die von den örtlichen Gemeinden in Anspruch genommenen "Serviceleistungen der Natur" von außerordentlicher Bedeutung sind. Die meisten dieser Gebiete sind formell Staatseigentum, was ein schwieriges Gemenge an Bedrohungen und Möglichkeiten bedeutet. Nigeria hat jetzt 11 RAMSAR Gebiete mit einer Fläche von 1.076,728 Hektar ausgezeichnet. Quelle und mehr Informationen: Ramsar Convention on Wetlands News |
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Seit 1958 sind durch die Ölförderung 400 Milliarden Euro nach Nigeria geflossen. Dennoch leben die Menschen im Nigerdelta, in dem das meiste Erdöl gefördert wird, nach wie vor ohne Wasser und Strom. Ein Prozent der Bevölkerung kontrolliert nahezu das gesamte Wirtschaftsleben des Landes, während 70 Prozent zum Überleben weniger als einen US-Dollar pro Tag zur Verfügung haben. Da das Land keine eigenen Verarbeitungskapazitäten besitzt, herrscht trotz der Ölquellen eine ständige Energiekrise. Der Mehrheit der Menschen hat die Ölförderung nichts gebracht außer Armut und einer zerstörten Umwelt. Die veruntreuten Einnahmen liegen auf Bankkonten in Großbritannien, Belgien und vor allem der Schweiz. Die Regierungen dieser Länder unternehmen wenig, damit die veruntreuten Gelder an die Länder zurückerstattet werden. Doch gibt es in der Nigerdelta-Region auch hoffnungsfrohe Ansätze, gesellschaftliche Fortschritte von innen heraus zu entwickeln. [Wird fortgesetzt] |
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Erneuerbare Energien in Nigeria |
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Goethe Institut bietet Material über erneuerbare Energien in Nigeria. Das
Goethe-Institut in Lagos hatte vom 26.- bis 28. Oktober 2006 ein
Workshop-Symposium mit dem Titel "Erneuerbare Energien – Eine Chance für
die Zukunft" organisiert, das vom Bundesministerium für wirtschaftliche
Zusammenarbeit und Entwicklung finanziert wurde. Experten aus Nigeria und
Deutschland hatten über Potenziale und Schwierigkeiten für die Entwicklung
erneuerbare Energien in Nigeria diskutiert. Arbeitsgruppen untersuchten
vier verschiedene Aspekte des Themas und präsentieren zum Ende des
Workshops Ihre Ergebnisse im Goethe-Institut. Sie könne von der Webseite des Goethe-Instituts in Lagos herunter geladen werden
Economics and Financing of Renewable Energies (WORD 84KB) Quelle: http://www.goethe.de/ins/ng/lag/de2487195.htm
Windenergie für Nigeria
Die Regierung des nigerianischen Bundesstaates Lagos hat eine Studie für
den Bau eines 200-Megawatt-Windparks in Auftrag gegeben. Das Projekt soll
geplante Industrieprojekte im Lekki-Korridor am Rande der Millionenstadt
Lagos mit Strom versorgen. Die Region wird derzeit von chinesischen und
nigerianischen Unternehmen entwickelt und soll im Endausbau auf 150
Quadratkilometern vor allem in der chemischen und Schwerindustrie 300.000
Arbeitsplätze bieten. Eine ältere Vorstudie hatte ergeben, dass in der
Region Windkapazitäten von 1000 MW installiert werden könnten. Neben den Windplänen verfolgen die Behörden in Lagos auch ein Programm zur ländlichen Elektrifizierung auf der Basis von Fotovoltaikanlagen, die den Vorteil haben, dass sie eine Netzanbindung der Dörfer überflüssig machen. |
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Movement for the Survival of the Ogoni People (WIKIPEDIA) |
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