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Rastplätze sichern das Überleben der Zugvögel |
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Nachrichten.
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Die meisten Zugvögel halten sich auf dem Flug nach Süden an die Küste, verteilen sich zum Überwintern über die Sahelzone und fliegen im Frühjahr direkt über die Sahara nach Europa zurück. Die Vielfalt der Landschaft und der Wetterabläufe in der Sahara verlangen von den Vögeln vor allem Flexibilität. Dank der extremen Anpassungsfähigkeit und körperlichen Höchstleistungen können Zugvögel die 2000 Kilometer durch die Sahara überwinden. Weniger als ein Viertel der Sahara besteht aus Sand, der große Rest ist Stein- und Geröllwüste. Ein heißer und bissige Wind ist einer der bestimmenden Faktoren für das Verhalten der Zugvögel. Für die Überquerung der Sahara nutzen die Vögel den Rückenwind aus. Mit Windunterstützung können die Vögel auf ihrem Zug zum Teil Geschwindigkeiten von über hundert Kilometer pro Stunde erreichen. Im Frühling dagegen steigen sie über den Gegenwind auf und fliegen dann mit den südlichen Winden in großer Höhe zurück nach Europa. Fürs das Überleben der Vögel auf ihrer Reise durch die Sahara sind geschützte Rastplätze von enormer Bedeutung. Eine der beliebtesten Rastplätze dieser Art ist eine Flach-Wasserzone an der mauretanischen Küste. In Banc d'Arguin an der Mauretanischen Atlantikküste überwintern und pausieren jährlich Hunderttausende Wasservögel. Die meisten von ihnen wie Schnepfen (Scolopax sp.), Steinwälzer (Arenaria interpres) und Alpenstrandläufer (Calidris alpina) kommen aus Nordeuropa. Im Fischerdorf Iwik gehören die vielen Vögel zur Jahreszeit. Auch Singvögel nutzen auf ihrem Zug die Küste. In den Akazien (Acacia sp.) und den Maerua-Bäumen (Maerua sp.) der Oasen gibt es für Singvögel reichlich kleine Insekten. Vor allem Laubsänger (Phylloscopus) und Grasmücken (Sylviidae) finden sich hier zur Nahrungssuche ein. Manchmal sind Insekten aber nicht die ideale Nahrung. Auch für Insektenfresser ist Blütennektar äußerst energiereich. Maerua-Bäume blühen für Zugvögel genau zur rechten Zeit, kurz vor der Heimreise nach Europa. Und auch die kleinen Früchte werden gerne gefressen. In manchen Jahren bieten die Wüsten-Oasen auch für größere Zugvögel reichlich Nahrung, zum Beispiel für Bienenfresser. Wanderheuschrecken haben sich dieses Jahr in Mauretanien explosionsartig vermehrt und bedrohen die Ernte zahlreicher Kleinbauern. Heuschrecken sind die Lieblingsspeise der Weißstörche .Auch Bienenfresser profitieren von diesem Angebot. Anderen, kleineren Vögeln geht es dagegen wie der Oasenbevölkerung: Die Heuschrecken und ihre Larven fressen ihnen die Nahrung weg. Siehe auch: |
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