Westroute der WeißstörcheOrte zukunftsfähiger Entwicklung
Mit der Westzieherin Lena unterwegs
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Afrika Start NachrichtenCôte d`Ivoire
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Nachhaltigen Entwicklung in der Elfenbeinküste
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Unilever bedroht RegenwaldDer Tanoé-Sumpfwald ist eines der letzten Rückzugsgebiet bedrohter Tierarten, die einst in weiten Teilen Westafrikas heimisch waren. Dazu gehören der Geoffroy-Stummelaffe (Colobus vellerosus) und eine Unterart des Roten Stummelaffen (Piliocolobus badius waldronae), deren letztes Rückzugsgebiet im Tanoé-Wald liegt. Auch eine Meerkatzen-Unterart, die Roloway-Meerkatze (Cercopithecus diana roloway) hat hier möglicherweise ihr letztes Rückzugsgebiet. Während der vergangenen 30 Jahre haben Regenwaldabholzungen und Jagd Kolobus-Affen und Roloway-Meerkatzen an den Rand der Ausrottung gebracht. Extrem bedroht ist der Rote Stummelaffe, da er soweit bekannt nur noch im Tanoé-Sumpfwald vorkommt. Affentod durch Margarine und Eiscreme? Ausgerechnet am Rand des dieses Urwaldes lässt Unilever derzeit ein Entwässerungssystem anlegen um nach Ende der Regenzeit den Wald kahl schlagen zu können. Das würde zur Ausrottung der dortigen Affen- und Meerkatzenpopulationen sowie zahlreicher dort vorkommenden Pflanzenarten führen. Unilever sitzt zwar bereits seit Jahren zusammen mit anderen Firmen und dem WWF am “Runden Tisch zu nachhaltigem Palmölanbau” (RSPO) und hat jüngst verkündet, er werde ein Moratorium zur Regen- und Torfwaldabholzung in Indonesien unterstützen. Die Verpflichtung des Unternehmens, den gesamten Bedarf an Palmöl ab 2015 von Lieferanten zu beziehen, die für nachhaltigen Anbau zertifiziert sind, ist allerdings fragwürdig. Die UNO befürchtet bereits für das Jahr 2012 die völlige Vernichtung der Wälder auf Sumatra und Borneo.
Hier finden Sie eine Übersicht über die Produkte und Marken von Unilever: |
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Die andere Seite der SchokoladeIn Deutschland wird pro Kopf und Jahr im Durchschnitt um die acht Kilogramm Schokolade verspeist. Hier gibt es ca. 90 industrielle Hersteller. Im Jahr 2006 belief sich ihr Umsatz auf auf 4,4 Mrd. Euro. Mehr als die Hälfte des Kakaos, der in Deutschland verarbeitet wird, stammt aus der Elfenbeinküste. Nach Recherchen zur Sendung "ARD Monitor" vom 13. September 2007 arbeiten auf den dortigen Kakaoplantagen mehr als 600.000 Kinder. Die meisten von ihnen haben noch nie eine Schule besucht.
Viele der Kinder stammen aus benachbarten Ländern, wo sie Menschenhändlern zum Opfer gefallen sind, welche die Kinder mit Versprechen auf eine Ausbildung von zuhause weglocken und dann versklaven.
Die Kinder arbeiten bis zu 15 Stunden am Tag. Verletzungen durch herab fallende Früchte oder Macheten sind dabei an der Tagesordnung. Sie schlafen auf dem nackten Boden in Lehm- oder Holzhütten, ohne Elektrizität oder sanitäre Einrichtungen. Die hygienischen Bedingungen sind erbärmlich. Schokolade kennen diese Kinder nicht.
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Schimpansen sterben ausDie Elfenbeinküste galt einst als Hochburg der Schimpansen. Noch in den sechziger Jahren haben dort schätzungsweise 100.000 der Menschenaffen gelebt. Doch schon Ende der achtziger Jahre gab es nur noch 8000 bis 12.000 Schimpansen in dem westafrikanischen Land - und inzwischen ist der Bestand auf lediglich tausend Tiere geschrumpft, heißt es in einer Studie eines internationalen Forscherteams unter Leitung des Leipziger Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie.
Schimpansen: Bestand an der Elfenbeinküste kollabiert An der Elfenbeinküste sind nur noch drei bis vier Prozent des Waldes übrig, die Population ist deshalb zusammengebrochen. Die Forscher machen vor allem den explosionsartigen Anstieg der menschlichen Bevölkerung für das Verschwinden der Schimpansen aus ganzen Regionen verantwortlich. Seit 1990 sei die Zahl der Menschen an der Elfenbeinküste von zwölf auf 18 Millionen gestiegen. Das wiederum habe zu stärkerer Abholzung der Wälder und zu mehr Wilderei geführt. In ein bis zwei Jahren sollen
vollständige Zahlen zur den westafrikanischen Schimpansen vorliegen. |
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Interaktionen für Zukunfsfähigkeit |
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Eine Initiative zur Gesundheitsaufklärung und HIV & Aids Prävention |
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