Future-on-Wings e.V.

Westroute der Weißstörche

Orte zukunftsfähiger Entwicklung

 

 

Mit der Störchin Lena unterwegs vom Ruhrgebiet bis Senegal ...

 

Deutschland, Schweiz, Frankreich, Spanien, Portugal Marokko  Westsahara, Senegal,  Mali, Togo, Benin,  Burkina Faso, Kamerun Tschad

Ostroute

Inhalt dieser Seite

 

Schwarzstörche in Burkina Faso

Baumwollproduktion

Bio-Baumwolle

Burkina News

Storkways to Sustainability:

Schwarzstörche in Burkina Faso

Future-Links

Burkina Faso

Basisinfos Burkina Faso

Natur und Umwelt

Interaktionen für Zukunftsfäigkeit

 

 

Bild: Helvetas

 

Future - Fakten zum Thema Baumwolle

 

Infos zum Thema Biobaumwolle

 

 

 

Nur noch 8000 Tiere umfasst die weltweite Population des Schwarzstorches. Der im Gegensatz zum Weißstorch menschliche Siedlungen meidende und meist in Wäldern lebende Großvogel brütet wie der Weißstorch im Sommer in Europa  und verbringt den Winter in Afrika.

Bild aus WIKIPÄDIA

Weil er sich von Fisch ernährt, ist er ein sehr guter Bioindikator für Wasserqualität. Seine ökologischen Bedürfnisse im europäischen Raum sind relativ gut erforscht. Aber das Wissen über sein Verhalten und seine Ansprüche an die Lebensräume in den Überwinterungsgebieten sind noch sehr spärlich. Für das tropische Afrika gab es bisher dazu keine Langzeitstudie.

Auf einer 98.000 ha großen Wildtierfarm in  Nazinga, im Süden Burkina Fasos - im Savannengürtel, nahe der Grenze zur Nordghana - wird nun das Verhalten der Schwarzstörche untersucht. Erforscht werden dabei auch Auswirkungen menschlicher Aktivitäten (Jagd, Fischen, Sammeln) auf die gemeinsam genutzten Naturressourcen. 

Als ein Mittel der Untersuchung wurden drei Schwarzstörche (Jungtiere und Erwachsene)  mit Sendern versehen mit deren Hilfe Bewegungsmuster der Spezies in den Überwinterungsgebieten, Zugrouten und die Brutgebiete über Satellit erforscht werden.

Zusammen mit der einheimischen Bevölkerung wurden zudem  Kleinprojekte ländlicher Entwicklung (u. A. medizinische und Bildungsprojekte) realisiert, denen der Schwarzstorch als symbolische Leitfigur für die Entwicklung kooperativer Beziehungen zwischen Burkina Faso und Europa zugrunde gelegt wurde.

Erste Auswertungen ergaben, dass es keine "traditionellen" Zugrouten gibt und die lokalen Bewegungen sich nach dem aktuellen Nahrungsangebot richtet. Die jungen Schwarzstörche fliegen zwar in die südlichen Regionen Burkina Fasos, überwintern dort aber offenbar nicht oder nur teilweise. Die auf der Wildtierfarm gesichteten Altvögel schienen mit der Region eher vertraut zu sein.

Quelle: http://198.170.113.208/newsletters/spring_04page2.pdf

Baumwollproduktion

in Burkina Faso

Massiv unterstützt von der Weltbank und Frankreich, hat sich Westafrika zu einer führenden Baumwollanbauregion entwickelt: Seit 1990 wurden Anbauflächen und Produktion beinahe verdoppelt, und 2003 kamen bereits 15 Prozent der Weltexporte aus der Region. Die Baumwollproduktion in Burkina Faso hat sich in den Jahren zwischen 2000 und 2500  mehr als verdoppelt. Die Anbaufläche ist mittlerweile so groß wie diejenige von Mali. Im Jahr 2004 wurden auf 550'000 ha 575'000 Rohbaumwolle produziert.

Dementsprechend hat auch die wirtschaftliche Bedeutung der Bauwollproduktion enorm zugenommen. Die gesamte, ehemals staatliche Baumwollverarbeitung wurde 2004 vollständig privatisiert.

Dabei wurden die Verarbeitungsregionen in drei Zonen aufgegliedert, in denen jeweils ein anderes Verarbeitungsunternehmen operiert.

Sämtliche Baumwollproduzentinnen und Produzenten des Landes sind in einer großen Genossenschaft organisiert, der „Union National des Producteurs de Coton“ (UNPCB).

Bio-Baumwolle

Ähnlich dem Biobaumwoll-Projekt in Mali arbeitet die Schweizer NGO Helvetas auch in Burkina Faso daran, alle Beteiligten der Wertschöpfungskette zusammenzubringen und eine Partnerschaft zwischen den Baumwollproduzentinnen und -produzenten, ihren Organisationen, den BetreiberInnen der Entkörnungsanlagen, Baumwollhändler/innen und den Abnehmerinnen und Abnehmern aus dem Textilsektor aufzubauen. Auf diesem Weg versucht Helvetas auch die Partnerschaft zwischen den Erzeuger/innen im Süden und den Konsument(inn)en im Norden zu etablieren und einen gerechten Erzeugerpreis zu realisieren.

Helvetas arbeitet in Burkina Faso mit UNPCB als Projektpartnerin zusammen, welche ihrerseits die Produzent(inn)en während der Umstellung auf die biologische Anbauweise berät und unterstützt.

Die im Rahmen des Projekts produzierte Bio-Baumwolle wird von der Paul Reinhart AG und dem Unternehmen Hess Natur verarbeitet und vermarktet.

 

Das Projekt in Zahlen (2004-05)

 
 

 2004

 2005

2006

Anzahl Produzent(inn)en 

72 

663

1.133

davon Frauen 

21% 

42%

42%

Hektarenanzahl 

30 ha 

322 ha 

756 ha 

Bio-Rohbaumwolle 

12.880 kg 

150.180 kg 

342.580 kg 

durchschnittlicher Ertrag 

430 kg/ha 

466 kg/ha 

453 kg/ha

Faserproduktion 

5.279 kg 

60.618 kg 

142.618985 kg 

Bio-Zertifizierung 

in Umstellung 

Bio 

Bio

Fair Trade-Zertifizierung 

 

1. Jahr

2. Jahr

Die Zielsetzungen des Projekts 2006

  • Die Produktion von 300 Tonnen Rohbaumwolle, produziert von gut 1000 Produzent(inn)en (davon 45% Frauen)

  • eine erfolgreiche Zertifizierung der Baumwolle nach den Normen des biologischen Landbaus und des fairen Handels

  • Die Diversifizierung der Produktion durch weitere vermarktungsfähige Fruchtfolgeprodukte (Sesam, Karitébutter, u.a.)

  • lokale Begleitforschung zu praktischen Anbaufragen (Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit, Pflanzenschutz, etc.)

Quelle: Helvetas

Burkina News

Afrika Start:

DESERTIFIKATION IN BURKINA FASO

Pilotprojekt gegen Wüstenbildung erfolgreich

Der kleine Ort Guié im Herzen Burkina Fasos hat im Kampf gegen die Wüstenbildung beachtliche Erfolge erzielt. Dank eines vor zehn Jahren angelaufenen Pilotprojektes konnte der Boden wieder fruchtbar gemacht werden... 

Weiter

 

Brot für die Welt:

Überleben im Klimawandel

Die allgemeine Klimaveränderung zwingt zu größeren Anstrengungen zur Sicherung der Ernährung. Am Südrand der Sahelzone deutet alles darauf hin, dass sich die Trockenheit dauerhaft ausdehnen wird. Hier leben 90 Prozent der Menschen allein von dem, was sie ernten. Manchmal haben sie nicht genug zu essen.

Das kirchliche Entwicklungsbüro Office de Développement des Eglises Evangéliques (ODE) hilft den Bauern, sich auf nachhaltige Landwirtschaft umzustellen. Gemeinsam kämpfen sie gegen die Erosion ihrer Äcker und für die Steigerung ihrer Ernten. Sie bauen Steinwälle gegen den Wind, der den Mutterboden abträgt, legen Komposthaufen und Dunggruben an.

Weiter

Basisinfos

Afrika Start

Wikipedia

LIS

Landesinformationsseiten

Naturreichtum wahrnehmen und bewahren

PENDJARI NATIONAL PARK

BIOTA WEST-AFRICA

Rolle der Biodiversität in Westafrika

African Bird Club - Burkina Faso

afrika-erleben

Fahrradtour in Westafrika

Interaktionen für Zukunftsfähigkeit

Fußball macht Schule

 Ein Fußball-Internat bietet Straßenkindern in der Hauptstadt eine Schulbildung.

Unterstützt vom Weltfriedensdeinst

Burkina.at

Plattform für alle, die sich in Burkina Faso engagieren.

Deutscher Frauenring e.V.

DBFG

 DEUTSCH-BURKINISCHE FREUNDSCHAFTSGESELLSCHAFT E.V.

A.M.P.O. Waisenhaus für Jungen

A.M.P.O Waisenhaus für Mädchen

A.M.P.O Straßenkinderprojekt

LabourNetGermany Burkina Nachrichten

 

Überleben im Klimawandel

 Burkina Faso kämpft gegen zunehmende Trockenheit. Ein kirchliches Entwicklungsbüro versucht, die harschen Lebensbedingungen zu verbessern und hilft den Bauern, auf nachhaltige Landwirtschaft umzustellen.

Deutsche Organisationen

Hans-Seidel Stiftung

gtz