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Storkways to Sustainability:Schwarzstörche in Burkina Faso |
Future-Links Burkina Faso Interaktionen für Zukunftsfäigkeit
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Weil er sich von Fisch ernährt, ist er ein sehr guter Bioindikator für Wasserqualität. Seine ökologischen Bedürfnisse im europäischen Raum sind relativ gut erforscht. Aber das Wissen über sein Verhalten und seine Ansprüche an die Lebensräume in den Überwinterungsgebieten sind noch sehr spärlich. Für das tropische Afrika gab es bisher dazu keine Langzeitstudie. Auf einer 98.000 ha großen Wildtierfarm in Nazinga, im Süden Burkina Fasos - im Savannengürtel, nahe der Grenze zur Nordghana - wird nun das Verhalten der Schwarzstörche untersucht. Erforscht werden dabei auch Auswirkungen menschlicher Aktivitäten (Jagd, Fischen, Sammeln) auf die gemeinsam genutzten Naturressourcen. Als ein Mittel der Untersuchung wurden drei Schwarzstörche (Jungtiere und Erwachsene) mit Sendern versehen mit deren Hilfe Bewegungsmuster der Spezies in den Überwinterungsgebieten, Zugrouten und die Brutgebiete über Satellit erforscht werden. Zusammen mit der einheimischen Bevölkerung wurden zudem Kleinprojekte ländlicher Entwicklung (u. A. medizinische und Bildungsprojekte) realisiert, denen der Schwarzstorch als symbolische Leitfigur für die Entwicklung kooperativer Beziehungen zwischen Burkina Faso und Europa zugrunde gelegt wurde.
Quelle: http://198.170.113.208/newsletters/spring_04page2.pdf |
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Baumwollproduktionin Burkina Faso |
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Massiv unterstützt von der Weltbank und Frankreich, hat sich Westafrika zu einer führenden Baumwollanbauregion entwickelt: Seit 1990 wurden Anbauflächen und Produktion beinahe verdoppelt, und 2003 kamen bereits 15 Prozent der Weltexporte aus der Region. Die Baumwollproduktion in Burkina Faso hat sich in den Jahren zwischen 2000 und 2500 mehr als verdoppelt. Die Anbaufläche ist mittlerweile so groß wie diejenige von Mali. Im Jahr 2004 wurden auf 550'000 ha 575'000 Rohbaumwolle produziert. Die Baumwolle bringt mehr als 50 Prozent der Exporterlöse, jeder vierte Burkiner erntet weiße Fasern. Dementsprechend hat auch die wirtschaftliche Bedeutung der Bauwollproduktion enorm zugenommen. Die Kehrseiten des Baumwollbooms Sechsmal im Jahr müssen konventionelle Bauern spritzen, danach haben sie Atemnot, tagelang Kopfschmerzen, Hautausschläge. Privatisierung Die gesamte, ehemals staatliche Baumwollverarbeitung wurde 2004 vollständig privatisiert. Dabei wurden die Verarbeitungsregionen in drei Zonen aufgegliedert, in denen jeweils ein anderes Verarbeitungsunternehmen operiert. Sämtliche Baumwollproduzentinnen und Produzenten des Landes sind in einer großen Genossenschaft organisiert, der „Union National des Producteurs de Coton“ (UNPCB). Gen-Baumwolle Burkina Faso hat als erster Staat Westafrikas Versuche mit gentechnisch veränderter Baumwolle zugelassen. Die Preise für Saatgut, Dünger, Pestizide und Landtechnik steigen, während die Baumwollpreise immer weiter fallen. In dieser Situation erscheint die grüne Gentechnik vielen als Rettung. Monsanto und Syngenta betreiben seit einigen Jahren Versuchsfelder in Burkina Faso. Der Ertrag, so heißt es von Monsanto, sei 20 Prozent höher als mit herkömmlichen Pflanzen. Zudem müssten die Bauern nur noch zweimal jährlich spritzen, was für sie billiger und gesünder ist . |
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Bio-Baumwolle |
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Für die Menschen das das Bio-Fairtrade-Programm spürbare Vorteile. Pro
Kilogramm Ware erhalten die Bauern eine Prämie von fünf Cent, die sie in
Brunnen, Schulbänke und Medikamentensilos investieren. In den ersten drei
Jahren hat es einen regelrechten Run auf diese Anbauform gegeben, erntete
man vor drei Jahren noch 12,5 Tonnen organisch angebauter Baumwolle im
ganzen Land, so werden es diesmal wohl gut 1100 Tonnen sein. Ähnlich dem Biobaumwoll-Projekt in Mali arbeitet die Schweizer NGO Helvetas auch in Burkina Faso daran, alle Beteiligten der Wertschöpfungskette zusammenzubringen und eine Partnerschaft zwischen den Baumwollproduzentinnen und -produzenten, ihren Organisationen, den Betreibern der Entkörnungsanlagen, Baumwollhändler/innen und den Abnehmerinnen und Abnehmern aus dem Textilsektor aufzubauen. Auf diesem Weg versucht Helvetas auch die Partnerschaft zwischen den Erzeuger/innen im Süden und den Konsument(inn)en im Norden zu etablieren und einen gerechten Erzeugerpreis zu realisieren. Helvetas arbeitet in Burkina Faso
mit UNPCB als Projektpartnerin zusammen, welche ihrerseits die
Produzent(inn)en während der Umstellung auf die biologische Anbauweise
berät und unterstützt.
Die Zielsetzungen des Projekts 2006
Quelle: Helvetas 2008 Erhöhte Treibstoff, Kunstdünger und Chemikalienpreise haben den Anbau von organischer Baumwolle, besonders im westafrikanischen Burkina Faso, gefördert und die Produktion 2008 ums doppelte auf 2000 metrische Tonnen gesteigert. Die globale Finanzkrise jedoch hat die Textilfirmen weniger risikobereit gemacht.Die Nachfrage steigt nicht mehr.
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DESERTIFIKATION IN BURKINA FASOPilotprojekt gegen Wüstenbildung erfolgreichDer kleine Ort Guié im Herzen Burkina Fasos hat im Kampf gegen die Wüstenbildung beachtliche Erfolge erzielt. Dank eines vor zehn Jahren angelaufenen Pilotprojektes konnte der Boden wieder fruchtbar gemacht werden...
Brot für die Welt:Überleben im KlimawandelDie allgemeine Klimaveränderung zwingt zu größeren Anstrengungen zur Sicherung der Ernährung. Am Südrand der Sahelzone deutet alles darauf hin, dass sich die Trockenheit dauerhaft ausdehnen wird. Hier leben 90 Prozent der Menschen allein von dem, was sie ernten. Manchmal haben sie nicht genug zu essen. Das kirchliche Entwicklungsbüro Office de Développement des Eglises Evangéliques (ODE) hilft den Bauern, sich auf nachhaltige Landwirtschaft umzustellen. Gemeinsam kämpfen sie gegen die Erosion ihrer Äcker und für die Steigerung ihrer Ernten. Sie bauen Steinwälle gegen den Wind, der den Mutterboden abträgt, legen Komposthaufen und Dunggruben an. |
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BIOTA WEST-AFRICA |
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Ein Fußball-Internat bietet Straßenkindern in der Hauptstadt eine Schulbildung. |
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Deutsche Organisationen |
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