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Mehr Informationen über vernachlässigte Nutztierrassen...
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Rinder der Vergangenheit weisen in die Zukunft
Das Prespa Rind imgriechisch- albanischenGrenzgebiet |
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Die Prespa-Senke bzw. das Prespa-Bassin liegt im Grenzgebiet dreier Länder (AL, GR, MK) und war lange Zeit militärisches Sperrgebiet. Bis vor kurzem gab es nur wenige menschliche Einflüsse von außen. Leistungszucht war unbekannt, die lokale Rinderasse war optimal an die Verhältnisse angepasst und erbrachte die erwartete Leistung mit wenig Input. Das blaue kleinwüchsige Presparind kann sich sich wie Ziegen im Gelände bewegen. Doch in den letzten Jahren wurde es stark zurück gedrängt. Im griechischen Psarades konnten anhand von historischem Fotomaterial noch rund ein Dutzend Tiere des alten Prespa-Typs erfasst werden. Weitere Tiere weichen nur wenig vom Phänotyp ab und kommen möglicherweise für eine Weiterzucht in Frage. Doch in einer am großen Prespa-See gelegenen Region in Albanien, die durch eine bis zu 2500 m hohe Bergkette vom übrigen Land abgetrennt ist, haben die Hochleistungsrinder erst seit kurzem Einzug gehalten. Von ca. 1500 Kühen dürften noch 300-400 reinrassig sein. Es werden auch noch Zuchtbullen der alten Rasse gehalten. In FYR Makedonien kam das Prespa-Rind offenbar bis vor 2 Jahren noch in einem abgeschiedenen Gebiet direkt an der albanischen Grenze mit ca. 200 Tieren vor. Doch heute gibt es dort nur noch ein Dutzend Holstein Kühe.
Soll die Rasse überleben, muss sie "zukunftsfähig" gemacht werden! Vor allem muss die bei den Bauern im Ansehen steigen. Es muss gezeigt werden, dass das Leistungsverhältnis Input-Output bei dieser Rasse sehr gut ist. Die Rasse ist für extensive Landwirtschaft und den Einsatz im Naturschutz geeignet.Dies ist wichtig, denn die Prespa-Seen sind ein Gebiet von überragender Bedeutung für den internationalen Naturschutz (u.a. Ramsar-Wetlands). Im Rahmen des „Prespa-Parkes“ liegt denn auch eine Chance für die Zukunft der traditionellen Rassen, außer den Prespa-Rindern auch die ebenfalls gefährdeten Busha Rinder, die Liqenas Ziegen oder die Wasserbüffel, um die sich die Society for the Protection of Prespa sehr erfolgreich bemüht. Im Prespa-Park müsste eine Kombination von Landwirtschaft und Naturschutz
(Schutz/Nutzung) mit Vernetzung von Agrobiodiversität, Naturschutz und
Rural Development eine Herausforderung angegangen werden. Inzwischen sind
Schutzbestrebungen im albanischen Teil angelaufen. Der albanische Partner
des VNetzwerkes zur Erhaltung vernachlässigter Nutztierrassen SAVE
Albagene erhielt ein GEF Small Grant. Und SAVE selber engagiert sich
vorerst bei der Neueinrichtung des Bullenmanagements. Die Arbeiten in Griechenland sind finanziert von der MAVA Stiftung, Montricher, jene in Albanien von der Heidehof Stiftung, Stuttgart, und der Sonnenwiese Stiftung, Vaduz. Quelle Save eNews 4 / 2006 |
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Naturparadies in Albanien braucht Hilfe |
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http://www.euronatur.org/Naturparadies_in_Albanien_brauch.742.0.html |
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Länderinformationen Albanien |
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Interaktionen für Zukunftsfähigkeit |
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