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Ostroute der Weißstörche
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FUTURE-NEWS-ÄTHIOPIEN
Äthiopien News von Survival International Äthiopien News von Afrika Start
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Entwicklung durch Solarenergie |
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Licht für ein Dorf mit 5.500 EinwohnernDer Ort Rema (Region Mida, ca. 240 km nördlich von Addis Abeba) hat sich gegen einen kostenlos überlassenen Dieselgenerator ausgesprochen. Nach einer Besichtigung des von der Stiftung Solarenergie ausgerüsteten Solardorfs Kechemober entschied man sich statt dessen für Solarenergie. Rema hat ca. 5.500 Einwohner, die in mehr als 1.100 Tukuls wohnen. In dem Ort sind Handwerk und Kleingewerbe (Bäckereien, Schneidereien, Verkaufsshops, Restaurants, Fleischerei etc.) verbreitet. Außerdem besteht eine Primarschule sowie eine Gesundheitsstation. Dies ist das mit Abstand größte Solarprojekt in Äthiopien.
Im Solar-Center Rema werden folgende Einrichtungen zu finden sein:
Baubeginn war im Oktober 2007, die Fertigstellung aller Räume ist für Mai 2008 geplant.
Licht für Bildung 2008: Rema ena DireAm 12. März 2008 wurde in einer feierlichen Zeremonie der Vertrag mit Rema ena Dire (der Nachbargemeinde des Solar Projektdorfes von 2007) über die Installation von Solarlicht unterschrieben. Hier wohnen 1.700 Familien, deren Hütten mit Solarenergie ausgestattet werden. Ihre einzige Lichtquelle war bisher eine rußende und gesundheitsschädliche Kerosinlampe, die ein sehr schwaches Licht erzeugt. In einem ersten Schritt werden hier rund 1.500 Solarsysteme installiert, die die bisher genutzten Kerosinlampen ersetzen. Rund 7.500 Menschen erhalten so eine saubere und leistungsstarke Lichtquelle und damit die Möglichkeit zu Bildung und Entwicklung. Es ist das bisher größte Solarprojekt in Ostafrika. Die Energieversorgung geschieht komplett durch Solarenergie: eine Photovoltaikanlage sorgt für den nötigen Wechselstrom, eine thermische Solaranlage für zuverlässig warmes Wasser.
Quelle: Projektbericht auf der Webseite der Stiftung Solarenergie 03/2008 Die Basisfinanzierung für die solare Elektrifizierung des Dorfes ist gesichert. Die Restsumme soll über Solarpatenschaften finanziert werden. Für rund 500 Bauernfamilien sucht die Stiftung Solarenergie Solarpaten. 200 Euro werden benötigt, um eine Familie mit Solarlicht zu versorgen. Saubere und sichere Energie ist eine Grundlage für Bildung, Gesundheit und wirtschaftliche Entwicklung. Die Stiftung Solarenergie will durch den Einsatz erneuerbarer Energien die Armut in den ärmsten Regionen des Landes lindern. Die Kosten für das Projekt „Licht für Bildung III“ betragen rund 400.000 Euro. Die Firmen Good Energies (Zug/Schweiz) und Conrad Electronic (Hirschau/Oberpfalz) leisten die Basisfinanzierung. Für die Restfinanzierung sucht die Stiftung Solarenergie Solarpaten, die jeweils eine Bauernfamilie in Rema-Dire mit einer Spende von 200 Euro unterstützen. Allgemeine Information zur Stiftung Solarenergie:Die Stiftung Solarenergie mit Sitz in Merzhausen bei Freiburg i.Br. versteht sich als ein Instrument langfristigen Handelns. Das Vermögen der Stiftung Solarenergie wird gewinnbringend angelegt, um in seinem Bestand dauernd und ungeschmälert für die Stiftungsarbeit zur Verfügung zu stehen. Aus den Erträgen und Spenden finanziert die Stiftung ihre gemeinnützige Arbeit. Ziel der Stiftung Solarenergie ist die Förderung der Entwicklungshilfe, insbesondere der Armutsbekämpfung durch den Einsatz umweltverträglicher Technologien, ferner die Förderung des Umweltschutzes sowie der Erziehung und Bildung. Die Stiftung Solarenergie unterliegt der staatlichen Kontrolle durch Finanzamt und Regierungspräsidium. Die Vorstände und Stiftungsräte sind ehrenamtlich tätig. |
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International Solar Energy SchoolSolartechnik und ihre fachgerechte Anwendung sind in Äthiopien weitgehend unbekannt. Eine professionelle Ausbildung von Fachkräften, die Solaranlagen installieren und warten können ist nötig. Vor diesem Hintergrund gründete die Stiftung Solarenergie im Herbst 2007 die „International Solar Energy School“ in Rema. Wichtigster Kurs der neuen Schule ist die Ausbildung zum "Rural Solar Energy Manager", der sich an Elektrotechniker richtet. Die in dieser Form in Afrika einmalige Ausbildung besteht aus drei Modulen: Solartechnik, Management, Praxis. Die Dozenten
kommen aus Europa (Bereich Technologie) und Äthiopien (Bereich
Management). Ziel der speziell auf die Bedürfnisse der ländlichen
Elektrifizierung zugeschnitten
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Raubbau am höchstgelegenenSees Afrikas |
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Am Südufer des Sees verlässt der zur Regenzeit tief braun gefärbte Blaue Nil den See. Auf seinem langen Weg durch Äthiopien, den Sudan bis hin nach Ägypten führt der Strom den fruchtbaren Boden mit sich, der im Hochland Äthiopiens durch Erosion ausgewaschen wurde. Vor dem Bau des Assuan Staudamms war er Grundlage für die Bewässerungs-Landwirtschaft Ägyptens. Am Ostufer des Tana Sees dehnt sich die Fogera Plain Ebene aus, die von den Bauern vor allem zum Reisanbau genutzt wird. Auch für die Vogelwelt hat diese Landschaft eine besondere Bedeutung. Zur Zeit des europäischen Winters lassen sich hier z.B. Kraniche nieder. Auch während der äthiopischen Regenzeit prägen zahlreiche Kronenkraniche, verschiedene Störche, Gänse, Enten, Eisvögel, Reiher, Ibisse, Fischadler und viele weitere Vogelarten das Landschaftsbild. In den vergangenen Jahrzehnten wurde jedoch ein starker Raubbau an den natürlichen Ressourcen begangen. Von den einst natürlichen Wäldern rund um den Tanasee sind nur noch vereinzelte Vorkommen übrig. Infolge dessen hat der Boden ist seine Fähigkeit den Niederschlag zu speichern verloren. Die jährliche Überflutung der Ebene um die Stadt Woreta fäält deshalb zunehmend stärker und intensiver aus. Die Bodenerosion hat bedrohliche Ausmaße angenommen. Was tun?! Seit mehreren Jahren ist rund um den Tanasee die World Habitat Society (WHS) in verschiedenen Projekten zum Aufbau eines umweltverträglichen Tourismus und zur Bewahrung und Rehabilitation der natürlichen Lebensräume der Region aktiv. Quelle: http://world-habitat-society.org (Hier gibt es auch viele eindrucksvolle Fotodokumente) |
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Interaktionen für Nachhaltigkeit |
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Wasserkrise: 80 % haben keinen Zugang zu sauberem Wasser - Menschen für Menschen helfen beim Brunnenbau und der Regenerierung von Böden In Äthiopien haben 82 % der Bevölkerung keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Die Situation auf dem Land ist besonders dramatisch. Um eine Wasserstelle zu erreichen, müssen Frauen und Mädchen oft stundenlange Fußmärsche in glühender Hitze auf sich nehmen. Besonders der Heimweg von der Wasserstelle mit den gefüllten Tonkrüge ist überaus beschwerlich. Trotz der langen Wegstrecken ist meist nur verunreinigtes Wasser zu finden, was Auslöser vieler Infektionskrankheiten ist, denen vor allem Kinder zum Opfer fallen. Selbst in der Hauptstadt Addis Abeba verfügt nur ein Viertel der Bevölkerung über hygienisch einwandfreies Trinkwasser aus der Wasserleitung. Um möglichst vielen Menschen den Zugang zu sauberem Wasser zu ermöglichen, errichtet Menschen für Menschen in allen Projektgebieten Brunnen, Quellfassungen, Wasserreservoirs, Bewässerungsteiche sowie landwirtschaftliche Bewässerungssysteme, die zwei bis drei Ernten pro Jahr ermöglichen. Schon eine einzige Wasserstelle verbessert das Leben Hunderter. Quelle: Perojektinfo Menschen für Menschen 04/o8 Menschen für Menschen machen Boden gut Nur noch auf drei Prozent der Landesfläche Äthiopiens ist heute bewaldet. Die Ursachen sind unter anderem Überweidung, Abholzung für Feuerholz, Bevölkerungswachstum und Klimawandel. All das führt zu einer Verödung der Böden. In der Folge werden gigantische Mengen fruchtbaren Landes weggeschwemmt oder verweht. Gemeinsam mit den äthiopischen Bauern arbeitet Menschen für Menschen in allen Projektgebieten daran, die traditionellen Anbaumethoden zu verbessern. |
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FUTURE-LINKS |
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Nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen zur Ernährungssicherung |
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Christian Relief and Development Association - indigenous non-profit umbrella organization |
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Ausbildungszentrum für Mädchen und junge Frauen in Endaselassie |
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Conservation and use of wild populations of Coffea arabica in |
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Natur- und Umweltschutz |
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Environmental Protection Authority! Official website of the federal democratic republic of Ethiopia |
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Online Journal of Ethiopian Environmental and Energy Concern |
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Bildung für Nachhaltige Entwicklung |
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Schule der deutschsprachigen Ev. Kirchengemeinde in Addis Abeba |